Rekordjäger unter sich: Luka Jovic und Jonas Hofmann

Foto: © imago / Christian Schroedter
Was für eine spannende Woche: Die Bayern geben eine bizarre Pressekonferenz, schon wieder holt sich ein Aufsteiger sieben Stück ab und gleich zwei Spielern fehlt nur ein Tor, um sich den Comunio-Rekord zu sichern.

Was haben wir gelacht: Bayerns Vorstandschef stolpert im Rahmen einer schon ab der ersten Sekunde legendären Pressekonferenz durchs Grundgesetz und setzt damit die Reiseflughöhe für seinen FC Bayern: Unter Grundgesetz machen wir es nicht, Würde und so. Was danach kam, ist schon jetzt Fußballfolklore, inklusive konsequenter persönlicher Herabwürdigung einzelner Protagonisten („Der schlaue Herr Reschke“, „Das Trio der Ahnungslosen“) mit dem Höhepunkt der Totalvernichtung des Ex-Bayern Juan Bernat durch Kalles Wingman Uli Hoeneß. So weit, so schlecht. Zumindest muss man konstatieren, dass die Blendgranaten-Veranstaltung seinen Zweck erfüllte: Die Bayern durften mal wieder jubeln und Robert Lewandowski hat sich als Torjäger zurück gemeldet. 

Marktwert-Monster BVB

Nicht verhindern konnte der ganze Trubel jedoch, dass sich während der Länderspieplause an einer ganz anderen Front heimlich, still und leise ein historischer Führungswechsel abgespielt hat: Der FC Bayern stellt bei Comunio zum ersten Mal seit Menschengedenken (mindestens aber seit Ewigkeiten) nicht mehr den teuersten Kader im Managerspiel: Mit 136.130.000 hat aktuell der Tabellenführer Borussia Dortmund die Nase vorn, die Bayern hecheln mit 129.660.000 deutlich hinterher.

Geschichte wurde gemacht

Ganz weit nach oben in die Geschichtsbücher ging es am Wochenende für Luka Jovic. Der Eintracht-Stürmer erzielte als immerhin schon 14. Spieler einen Fünferpack in der Bundesliga, was ihn nicht nur zum aktuell on firesten (tolles Wort!) Spieler bei Comunio macht, sondern – das haben die Kollegen von Bundesliga.de ausgerechnet – auch zum torgefährlichsten Bundesligastürmer. Seit Freitagabend ist ein gewisser Gerd Müller jedenfalls zur lahmen Ente degradiert, denn der „Bomber der Nation“ benötigte seinerzeit satte 20 Minuten länger für ein Tor. Gut, am Ende waren es dann trotzdem 365 Bundesligabuden für Müller…

Für die Comunio-Bestmarke hat es mit 27 Punkten allerdings nicht gereicht, die hält weiterhin Herthas Bart Goor – seit der Saison 2001/02, als der belgische Mittelfeldspieler für vier Tore gegen den HSV 28 Punkte kassierte. Und an eben jener Marke ist gestern, ein bisschen im Schatten des Frankfurters, Mönchengladbachs Jonas Hofmann knapp gescheitert. Ein Törchen fehlte dem Mittelfeldspieler am Ende, um wenigstens gleich zu ziehen mit dem bisherigen Rekordhalter. Dennoch: Ein historischer Spieltag!

Gewinner des 8. Spieltags:  Vier Kaufempfehlungen am Sonntag! Nürnbergs Torwartwechsel ist vollzogen, zwei Youngster spielen sich in den Fokus und ein Leipziger ist aktuell günstig. Die Gewinner des Spieltags!

Verlierer des 8. Spieltags: Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein Bayern-Star am Scheidepunkt seiner Karriere.

Comstats des Wochenendes: 

Teuerste Spieler: Paco Alcacer (Borussia Dortmund, 18.520.000)

Teuerste Mannschaft: Borussia Dortmund (136.130.000)

Beste Spieler nach Positionen: Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach, 30 Punkte), , Philipp Max (FC Augsburg, Abwehr, 44 Punkte), Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 63 Punkte), Robert Lewandowski (FC Bayern, Sturm, 55 Punkte)

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Autor: Till Erdenberger

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