Die Saison 2018/19 ist vorbei.

Foto: © imago images / René Schulz

Die Bundesligasaison 2018/19 ist Geschichte. Was bliebt von der Spielzeit nun hängen? Am Ende war eigentlich alles so wie immer. Der FC Bayern wird Meister, auf Schalke reagiert das Chaos, der VfB blamiert sich und der HSV? Der bleibt sich auch in jeder Hinsicht treu. 

Aufreger der Woche: So, hätten wir das auch hinter uns gebracht. Die Bundesligasaison 2018/19 ist vorüber. Und was bleibt hängen? Wenn wir ehrlich sind, nicht wirklich viel. 

Aber einige Dinge doch. So sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass die Sache mit dem Videobeweis noch viel Feinjustierung benötigt, ehe das Ganze auch reibungslos ablaufen kann. Oder dass man sich vielleicht mal auf eine klare Handspielregelung einigt. 

Denn auch am 34. Spieltag gab es nämlich wieder Handspiele, die keine waren und welche, die eins hätten sein sollen, doch nicht sein konnten, weil die Bewegung und die Haltung unnatürlich waren (was genau ist eigentlich eine unnatürliche Handbewegung?) und somit das Handspiel nicht strafbar oder wie auch immer man sich da rauswindet.

Manchmal aber gibt’s eben auch Dinge, die man ganz, ganz langsam und mit Hyper-Mega-Zoom nicht erkennen kann. Beispiel das 1:0 des BVB in Mönchengladbach. Nicht einmal Marco Reus selbst hat es sehen können. 

Comunio Highlights: Ein ehrlicher Reus

Oder doch? Zumindest behauptete der nach der Partie, dass die Kugel im Aus gewesen sei. Also sind wir mal ehrlich, die Aktion hätte wohl keiner wirklich richtig sehen können. Da ging es um Millimeter.

Und am Ende war es doch eh egal, weil die Bayern nämlich die Eintracht mit 5:1 aus der Allianz Arena ballerten. 

In München herrschte anschließend eine richtige Party, weil die Bayern erstmals seit ewigen Zeiten und zu Hause und generell erstmals den Titel in der Arena klargemacht haben. 

Die Party war so krass, dass, wenn Instagram ein Buch wäre, man das gar nicht zubekommen hätte. So viele Posts gingen da am Samstag und Sonntag nach 17.20 Uhr online. 

Comunio Highlights: Ende. Aus. Nikolaus. Oder so ähnlich…

Zudem hätte man Franck Ribery und Arjen Robben nicht verabschieden können. Besser hätten die beiden sich auch nicht verabschieden können. 

Der Franzose zeigte in seinem letzten Bundesligaspiel für den Rekordmeister, warum er dort ein absoluter Publikumsliebling ist. Zwei Mann im Sechzehner mit einer Bewegung stehen lassen, dann filigran per Chip vollendet – geht’s noch geiler?!

Auch Robben trug sich noch einmal zum Abschluss in die Torschützenliste ein und verpasste kurz vor dem Schlusspfiff sein 100. Bundesligator, weil Kevin Trapp seinen Fuß kurzerhand nochmal ausfuhr. 

Generell fielen an diesem 34. Spieltag irre viele Tore. 41 Treffer insgesamt. Das waren die meisten seit dem 34. Spieltag in der Saison 2001/02. 

Comunio Highlights: Stevens verabschiedet sich mit einem Zu-Null

Man stelle sich vor, S04 und der VfB hätte nicht 0:0 in einem Spiel gespielt, in dem es um absolut gar nichts mehr ging. Aber gut, wie hätte auch das (wahrscheinlich) letzte Spiel von Huub Stevens ausgehen sollen? Eben. 

Wo wir jetzt gerade beim Meckern sind: Was ist denn das in der 2. Liga los? Da verlieren die beiden Aufstiegsaspiranten (Union und Paderborn) gegen Teams, für die es ebenfalls eher um gar nix mehr ging (Bochum und Dresden) und verbauen dem HSV trotzdem die Rückkehr in die Bundesliga. 

Man stelle sich vor, Union schlägt jetzt den VfB in der Relegation? Dann hätten wir ja gar nicht mehr zu lästern. Nicht auszudenken… 

Post der Woche: Dann doch lieber BVB-Fan werden. Ein Glück sind Fußballfans nämlich immer so rational. 

Blick über den Tellerrand: Juve Meister, PSG Meister, Bayern Meister, Barca Meister und ManCity Meister. Erstmals konnten alle fünf Meister aus dem Vorjahr ihren Titel verteidigen. 

Außerdem gab es noch ein Novum. Zum zweiten Mal in der Geschichte des englischen Fußballs konnte ein Team auf der Insel (ManCity) das nationale Triple, bestehend aus Premier-League-Titel, FA Cup und Ligacup, feiern. 

Guardiolas Citizens ließen dem FC Watford beim 6:0 im Wembleystadion nicht den Hauch einer Chance. Für Watford-Keeper Heurelho Gomes (absolvierte einst mal neun Partien für die TSG Hoffenheim) war es das letzte Profispiel. 

Der 38-jährige Brasilianer will nun Pfarrer werden. Amen. 

Top-Elf der Woche: Es ist ein Traum für alle Bayern-Fans: Franck Ribéry trifft in seinem letzten Bundesliga-Spiel zur Meisterschaft des FC Bayern – und steht in der Top-Elf des 34. Spieltags! Vier Wolfsburger feiern ein 8:1.

Die Top-Elf des 34. Spieltags

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Tor: Alexander Nübel (FC Schalke 04) - 10 Punkte | Foto: imago images / DeFodi

Die Comunio-Elf der Saison

Die Comunio-Elf der Bundesliga-Saison 2018/19
Deutscher Meister Bayern München

Sie haben die Bundesliga-Saison 2018/19 geprägt und die meisten Comunio-Punkte gesammelt: Die beste Elf des Jahres! Neben Robert Lewandowski knackten drei weitere Spieler die Marke von 200 Punkten.

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Kaufempfehlungen des Wochenendes:

Fünf Kaufempfehlungen: Die besten Spieler für den Saisonübergang
Kai Havertz und Julian Brandt

Keine Geheimtipps, sondern Punktegaranten für die kommende Saison! Für den Saisonübergang Fünf behalten sind diese fünf Granaten um Leverkusens Shooting Star Kai Havertz am besten geeignet.

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Stats der Woche:

Teuerster Spieler: Marco Reus (Borussia Dortmund, 15.130.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (117.520.000)

Punktbester Spieler: Robert Lewandowski (FC Bayern München, 242 Punkte)

Beste Spieler nach Positionen: Peter Gulacsi (Tor, RB Leipzig, 124 Punkte), Joshua Kimmich (Abwehr, FC Bayern, 224 Punkte), Kai Havertz (Mittelfeld, Bayer Leverkusen, 207 Punkte), Robert Lewandowski (FC Bayern München, 242 Punkte)

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Florian Schimak

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