Alfred Finnbogason (r.). erzielte gegen Freiburg drei Treffer.

Foto: © imago images / Krieger
Manchmal gibt es diese Spiele, da gelingt einem persönlich alles – am Ende steht das Team aber doch (fast) mit leeren Händen da. In diesem Fall sorgte allerdings die Treffsicherheit von Alfred Finnbogason dafür, dass der FC Augsburg gegen den SC Freiburg immerhin einen Punkt behielt. Das ComunioMagazin erinnert sich.

Wenn man eine Leistung als „absoluter Wahnsinn“ beschreibt, muss etwas wirklich Besonderes vorgefallen sein. Vermutlich beschrieben nicht wenige Experte das Spiel zwischen dem FC Augsburg und dem SC Freiburg am 17. Spieltag der Saison 2017/18 genau so.

Dieser besagte Wahnsinn begann damals sogar richtig früh, denn es war keine Minute gespielt, als der FCA das erste Mal jubelte. Nach einem frühen Ballgewinn bediente Caiuby Sturmkollege Alfred Finnbogason und dieser traf im Nachschuss umgehend zur frühen Führung für die Fuggerstädter. Es war bereits der dritte Treffer des Isländers, den er in der allerersten Spielminute erzielte.

Anschließend aber übernahmen die Gäste das Kommando und drängten auf den Ausgleich. Zwischenzeitlich ließ Michael Gregoritsch nach Vorlage von Philipp Max freistehend das 2:0 für den FCA liegen. Und so kam es, wie es kommen musste. Christian Günther schloss einen beherzten Lauf über das halbe Feld mit einem sehenswerten Abschluss zum 1:1 ein (20.).

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In der Folgezeit war es Marwin Hitz, der die Gastgeber vor einem Rückstand bewahrte und sich ein Privatduell mit Yoric Ravet lieferte. So ging es dann mit einem 1:1 in die Pause. 

Der zweite Durchgang hatte es dann so richtig in sich, denn er begann ähnlich spektakulär wie der ersten – nur, dass dieses Mal die Gäste jubelten. Kleindienst verlängerte eine Ravet-Ecke an die zweiten Pfosten, wo Nils Petersen stand und die Kugel über die Linie drückte (48.).

In der 59. Minute wurde dem FCA dann ein Elfmeter aberkannt, obwohl Serdar Söyüncü Marcel Heller im Freiburger Strafraum klar gelegt hatte. Der VAR aber entdeckte eine Handspiel vor der Entstehung des Treffers im Mittelfeld, weshalb der Strafstoß zurückgenommen wurde. 

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In der 65. Minute kam es für die Fugerstädter dann noch schlimmer. Wieder war es Kleindienst, der Petersen bediente und der erhöhte auf 3:1. Zwar warf der FCA in den darauffolgenden Minuten alles nach vorne, doch die Abwehr der Breisgauer war nicht zu knacken.

Als der FCA die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, verkürzte Finnbogason wie aus dem Nichts auf 2:3 (90.+1). Und jetzt entwickelte sich der absolute Finnbogason-Wahninn in Augsburg! Denn als Schiedsrichter Christan Dingert schon auf die Uhr schaute, war Finnbogason wieder zur Stelle und erzielte tatsächlich in der dritten Minute der Nachspielzeit den nicht für möglich gehaltene 3:3-Ausgleich!

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Natürlich war Finnbogason damit der Comunio-Star des Spiels. Sensationelle 21 Zähler holte der Isländer damals. Da konnten Nils Petersen und Tim Kleindienst mit ihren zwölf Zählern nicht mithalten. 

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Am Ende sollte für Finnbogason insgesamt 68 Punkte stehen. Petersen holte neun Zähler weniger und kam auf 59 Saisonpunkte. 

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Autor: Florian Schimak

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