Daniel van Buyten köpft die Bayern zum Sieg über Eintracht Frankfurt

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Er spielte für Hamburg und München in der Bundesliga, belegt Platz 42 in der ewigen Comunio-Tabelle und war Innenverteidiger – bis ihn Louis van Gaal für einige kuriose Minuten umschulte. Daniel van Buyten!

86. Minute in der Allianz Arena. Louis van Gaal wechselt, nimmt Luca Toni für Martin Demichelis vom Feld. Der Spielstand? 1:1. Gegen Eintracht Frankfurt. Und van Gaal bringt einen Innenverteidiger für einen Stürmer.

Wie viele Bayern-Fans in dieser Situation wohl ihren Unmut über den Trainer äußerten? Sicher nicht wenige. Doch van Gaal hatte einen Plan. Toni agierte vorne glücklos, Daniel van Buyten sollte es anders gehen. Der 1,97 Meter große Abwehrmann nahm für wenige Minuten Tonis Platz im Sturm ein.

Es kam, wie es kommen musste: Zwei Minuten später flankte Philipp Lahm den Ball in den Strafraum, Thomas Müller verlängerte per Kopf an den langen Pfosten, und da stieg van Buyten in die Lüfte. Seinem platzierten Kopfball entgegen der Laufrichtung des legendären Oka Nikolov konnte niemand etwas entgegensetzen. Und plötzlich war van Gaal der Held, der Fuchs, der ganz tief in die Trickkiste gegriffen hatte.

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Zwei Jahre Hamburg

Als es am 10. Oktober 2009 zu diesem denkwürdigen Ereignis kam, hatte van Buyten bereits fünf volle Bundesliga-Jahre hinter sich. Seinen Anfang machte der Belgier beim HSV, zu dem er im Sommer 2004 für 3,8 Millionen Euro aus Marseille kam. Im ersten Spiel – gegen die Bayern – trug er gleich die Kapitänsbinde.

Die Saison 2004/05 wurde van Buytens erfolgreichste bei Comunio. Er verpasste keine Bundesliga-Minute, schoss fünf Tore und generierte 153 Punkte im Managerspiel. Im Jahr darauf verpasste der Innenverteidiger sieben Partien und flog einmal vom Platz, dennoch kam er auf sehr gute 95 Zähler. Anschließend folgte der Wechsel zum Rekordmeister.

Acht Jahre München

An die Spielzeit 2006/07 erinnern sich Bayern-Fans nicht gerne. Hinter Stuttgart, Schalke und Bremen trudelte der FCB auf Platz vier ein und verpasste den Einzug in die Champions League. In den beiden Folgesaisons kam van Buyten nur als Teilzeitkraft zum Einsatz, knackte dabei aber stets die 50-Punkte-Marke.

Erst unter Louis van Gaal, der als eine seiner ersten Amtshandlungen Abwehrchef Lucio verkaufte, spielte van Buyten wieder regelmäßig. 2009/10 wurde sein zweitbestes Jahr – nicht nur aufgrund seines Stürmertores. Van Buyten netzte sechsmal und erreichte 132 Comunio-Punkte. Es sollte seine letzte Saison als Stammspieler werden.

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Im Jahr 2011/12, als Jupp Heynckes den Trainerposten beim FCB übernommen hatte, erzielte van Buyten am 14. Spieltag seinen ersten und einzigen Doppelpack in der Bundesliga. Trotz nur zwölf bewerteter Einsätze kam er in dieser Spielzeit auf 80 Comunio-Punkte.

Als Ersatzspieler erreichte van Buyten 2012/13 das Triple, 2013/14 mit Pep Guardiola das Double. Sein letztes Bundesliga-Tor schoss er am 7. Dezember 2013 beim 7:0-Erfolg in Bremen. Insgesamt sammelte der inzwischen 38-Jährige 776 Comunio-Punkte in zehn Jahren Bundesliga.

Abschied nach der WM

Im Sommer 2014 lief van Buytens Vertrag in München aus, bei der Weltmeisterschaft in Brasilien stand der Routinier dennoch in jedem Spiel über die volle Distanz auf dem Feld. Das Turnier, in dem die Belgier das Viertelfinale erreichten, war zugleich van Buytens letztes in seiner Profikarriere. Im Alter von 36 Jahren hängte er anschließend seine Fußballschuhe an den Nagel.

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Autor: ComunioMagazin

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