Fernando Meira (r.) feiert mit Pavel Pardo die Meisterschaft mit dem VfB Stuttgart.

Foto: imago images / Pressefoto Baumann
In der Saison 2006/2007 holte der VfB Stuttgart völlig überraschend die Meisterschaft. Ein Garant dafür war Fernando Meira, damals Abwehrchef und Kapitän der Schwaben. Dabei war das gar nicht die beste Saison des Portugiesen im VfB-Dress. 

Fernando Meiras Anfänge beim VFB

Am 1. Januar 2002 wechselte Fernando Meira damals im Alter von 23 Jahren aus Lissabon von Benfica zum VfB Stuttgart. 7,5 Millionen Euro ließen sich die Schwaben den Transfer kosten. Viel Geld damals, dass sich am Ende aber doch auszahlen sollte. 

In seiner ersten Halbserie absolvierte er gleich 14 Partien für den VfB und holte dabei 20 Comunio-Punkte. In der darauffolgenden Saison kam er dann schon gleich auf 31 Einsätze und 59 Zähler. Einen Stammplatz hatte er sich also sofort erkämpft.

Überragende Saison 2003/04

Seine insgesamt beste Spielzeit absolvierte der Portugiese aber dann im Jahr darauf. Unter Felix Magath stürmten die jungen Wilden um Andreas Hinkel, Philipp Lahm und Co. auf den 4. Rang in der Tabelle. Meira holte am Ende starke 106 Zähler. 

In dieser Spielzeit gelang ihm ein einziger Treffer (am 7. Spieltag, dem 3:0 beim TSV 1860 München). Zudem setzte ihn Magath auch das eine oder andere Mal im Mittelfeld ein. So agierte Meira nicht ausschließlich in der Innenverteidigung, sondern auch hier und da als Teil der Mittelfeld-Raute. 

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Verletzungspech und Meisterschaft 2007

In der darauffolgenden Saison hatte Meira mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen und fiel fast die komplette Hinrunde für den VfB Stuttgart aus. Auch in der Rückrunde hatte er immer wieder kleinere Verletzungen, was zur Folge hatte, dass er in der Spielzeit 2004/05 lediglich 12 Comunio-Punkte holte.

Anschließend fan Meira wieder zu alter Form zurück und absolvierte die Saison 2005/06 fast ohne größere Verletzungsunterbrechungen. Am Ende standen beachtliche 82 Comunio-Punkte zu Buche.

Ausgerechnet in der erfolgreichsten VfB-Saison seit langer, langer Zeit, hatte Meira dann wieder mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Als die Schwaben in der Saison 2006/07. sensationell die Meisterschaft feiern konnten, absolvierte der damals 28-Jährige lediglich 20 Partien. 

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Allerdings gelangen ihm in diesem Jahr drei Treffer, die dafür sorgten, dass er an zwei Spieltagen jeweils 13 Punkte einfuhr. Am 2. Spieltag bei der 2:3-Niederlage bei Arminia Bielefeld und am 28. Spieltag, dem 2:4 beim HSV punktete Meira zweistellig. 

Beim enorm wichtigen 2:0-Sieg am 32. Spieltag gegen den 1. FSV Mainz 05 traf Meira in der 26. Minuten zur Führung, ehe er sich seine 5. Gelbe abholte und am 33. Spieltag gesperrt fehlte.

Am Ende holte der VfB aber trotzdem den Titel und Meira sorgte für das wohl kurioseste Meisterschaftsfoto in der Bundesliga-Geschichte, als er als Kapitän die Schale verkehrt herum in den Himmel streckte…

Abschied zu Galatasaray 

Nach einer durchwachsenen Saison im Anschluss verließ Meira den VfB im Sommer 2008 in Richtung Istanbul und wechselte für 4,5 Millionen zu Galatasaray. Am Bosporus hielt er es aber nur anderthalb Jahre aus, ehe es ihn im März 2009 zu Zenit St. Petersburg zog.

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Wechsel zu Zenit und Kariereende in Saragossa

In Russland spielte Meira dann auch noch mal anderthalb Spielzeiten, bevor er im Sommer 2011 im Alter von 33 Jahren zu Real Saragossa ging. In Spanien kam er aber in einem halben Jahr lediglich auf 12 Partien und so beendete er im Februar 2012 seine aktive Karriere.

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Autor: Florian Schimak

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