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Vor der aktuellen Saison kehrte Martin Harnik heim – er wechselte von Hannover 96 zurück zum SV Werder Bremen. Dorthin, wo seine Bundesliga-Karriere einst begann. Mit die besten Jahre hatte der Österreicher allerdings beim VfB Stuttgart. So auch in der Saison 2011/12, als er gegen den SC Freiburg eine wahre Gala hinlegte – am Ende sollte es seine grandioseste Comunio-Saison werden.
Der VfB Stuttgart kämpfte damals am 23. Spieltag der Saison 2011/12 um einen Europapokalplatz, die Gäste aus Freiburg lagen auf dem letzten Tabellenplatz – unterschiedlicher hätten die Vorzeichen aber auch nicht sein können.
Der VfB, damals von Bruno Labbadia gecoacht, ließ auch von Anfang an keine Zweifel, wer Herr hier im Gottlieb-Daimler-Stadion war. In der 12. Minuten brachte Martin Harnik die Schwaben in Führung. Es war das vierte Spiel in Folge, in dem Harnik mindestens einen Treffer erzielte.
Kurz darauf erhöhte dann Shinji Okazaki für den VfB (21.) auf 2:0, Harnik schaltete nach einem schnellen und weiten Abwurf von Sven Ulreich blitzschnell und bediente den mitgelaufenen Japaner.
Falloun Diagne gelang in der 27. Minute immerhin der Anschlusstreffer für die Streich-Elf, womit es dann mit 2:1 in die Pause ging.
Kurz nach Wiederanpfiff verpasste Jan Rosenthal aus kürzester Distanz den Ausgleich. Das rächte sich dann in der 62. Minute, als Tomas Hajnal eine Ecke aufs Tor zog, Vedad Ibisevic den Rücken von Khalid Boulahrouz anköpften und von wo die Kugel zum 3:1 für die Schwaben ins Tor sprang.
Damit war der Wille beim Sport-Club gebrochen und der VfB beherrschte weitestgehend das Spielgeschehen. Allerdings konnte die Partie nicht noch ohne einen Harnik-treffer zu Ende gehen.
































