Robbie Kruse erzielte damals gegen den 1. FSV Mainz zwei Treffer und legte eine Tor auf.

Foto: © imago images / Jan Huebner
Zu der Zeit, als Bayer Leverkusen noch einen Kruse hatte, feierte die Werkself einen Kantersieg am Bruchweg. Allerdings sollte es der einzige Glanzmoment von Robbie Kruse in der Saison sein. ComunioMagazin erinnert sich.

In der Saison 2013/14 startete Bayer Leverkusen mit Trainer Sami Hyypiä richtig ordentlich in die Spielzeit und holte aus den ersten fünf Spielen zwölf Zähler. 

Nachdem die Werkself unter der Woche bei Manchester United mit 2:4 verloren hatte, reiste sie am 6. Spieltag an den Bruchweg zum 1. FSV Mainz 05, der damals noch von Thomas Tuchel trainiert wurde. 

In der Partie stellte sich allerdings die Frage, wer unter der Woche aktiv war, denn die Leverkusener waren in allen Belangen überlegen und besiegten eine Mainzer Elf, die mehr als blutleer agierte. Der Star des Abends war Robbie Kruse. 

Der kleine Australier brachte die Werkself in der 19. Minute nach schönem Sam-Pass in Führung. Anschließend dominierte Bayer das Geschehen deutlich. In der 38. Minute legte Lars Bender nach Vorarbeit von Kruse mit einem abgefälschten Weitschuss das 2:0 nach. 

Die Top-Elf des 16. Spieltags

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Tor: Rune Jarstein (Hertha BSC) - 10 Punkte | Bildquelle: imago images / Uwe Kraft

Noch vor der Pause war es wieder „Skibby“, wie Kruse in Leverkusen genannt wurde, der bereits früh für die Entscheidung sorgte. Rolfes bediente den Angreifer und dieser schloss unhaltbar für Heinz Müller mit einem Flachschuss zum 3:0 ab (45.+1).

Im zweiten Durchgang schaltete Bayer einen Gang zurück, Stefan Kießling legte aber dennoch nach knapp einer Stunde das 4:0 nach und machte somit die Klatsche für die Mainzer perfekt. In der 82. Minute gelang Yunus Malli immerhin noch der Ehrentreffer. 

1. FSV Mainz 05 – Bayer Leverkusen, 6. Spieltag, Saison 2013/14 – 1:4 (0:3)

Wie bereits zu Beginn erwähnt, war natürlich Robbie Kruse der Comunio-Star des Spiels. Der Australier holte starke 18 Zähler und lag damit auch vor den ebenfalls starken Rolfes (10) und Bender (12). 

Kurioserweise sollte es der einzig erwähnenswerte Kruse-Auftritt in dieser Spielzeit bleiben. In den folgenden Partien kam er nämlich nur noch als Joker zum Einsatz und konnte keinen Treffer mehr erzielen. 

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Am 16. und 17. Spieltag durfte er dann nochmal von Beginn an ran, enttäuschte aber jeweils und musste vier Minuspunkte fressen. Im Winter verabschiedete sich Kruse dann auch aus Leverkusen und wechselte nach China zu Liaoning FC.

Allerdings wurde er auch dort nicht glücklich und kehrte kurze Zeit später nach Deutschland zum VfL Bochum zurück. Inzwischen steht der mittlerweile 31-Jährige bei Melbourne Victory unter Vertrag. 

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Autor: Florian Schimak

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