Foto: © imago images / MIS
Der 34. Spieltag bringt nun also die Entscheidung im Titelkampf. Wer schnappt sich die Schale? Der FC Bayern nach einer eigentlich ordentlichen Saison oder doch der BVB, der in den letzten Wochen sehr an Souveränität eingebüßt hat. Comunioblog macht den Titelcheck!
Die Ausgangslage
Eigentlich hat der FC Bayern eine perfekte Ausgangsposition. Ein Sieg gegen Eintracht Frankfurt (die allerdings um die Champions-League-Teilnahme kämpfen) in der heimischen Allianz Arena und man holt die siebte Meisterschaft in Folge.
Selbst ein Remis würde bei zwei Punkten Vorsprung auf den BVB genügen, hat man doch ein um 17 Treffer besseres Torverhältnis gegenüber den Schwarz-Gelben, die auch noch nach Mönchengladbach müssen. Dabei kämpfen die Fohlen ebenfalls noch im die Teilnahme an der Königsklasse.
Keine der beiden Gegner werden die Partien also herschenken, weil es für die Teams ebenfalls noch um alles geht.
Die Trainer
Niko Kovac ist wirklich nicht zu beneiden. Da spielt er mit die beste Rückrunde der Vereinsgeschichte, holt einen Neun-Punkte-Rückstand nach dem Winter auf und steht trotzdem unentwegt in der Kritik.
Vor allem merkt man das seit Woche. Kovac traut sich taktisch und personell wenig bis nichts, setzt immer auf Sicherheit und entwickelt sein Team so aber keinesfalls weiter. Und genau das wirft man ihm in München vor.
Karl-Heinz Rummenigge lässt keine Möglichkeit aus, um seinen Unmut zwischen den Zeilen darüber zu äußern. Kovac hat Angst, bei jedem kleinen Fehler entlassen zu werden. So etwas spürt auch die Mannschaft.
Mit der Eintracht hat er bewiesen, dass er sein Team in den wichtigen Spielen (Pokalfinale gegen den FC Bayern) richtig einstellen kann. Mit den Bayern hat er gegen den FC Liverpool mit seiner Taktik falsch gelegen.
Kovac in der Kritik – Favre muss sich beweisen
Und der BVB? Der hat einen Coach, der den Titel nach der bitteren Derby-Niederlage vor drei Wochen bereits abgehakt hat. Das kam weder beim Team, noch bei den Verantwortlichen besonders gut an.
Allerdings ist man die überzogene Emotionalität von Favre gewohnt und weiß ihn sonst auch sehr zu schätzen. Dennoch fehlt ihm ein ganz großer Titel mit einem Verein – da liegt Kovac vor ihm.
In den wichtigen Spielen hat der BVB bislang versagt (0:5-Klatsche in München, Niederlage im Derby). Fraglich, ob Favre dieses Mal sein Team so einstellt, dass die zuletzt stark verbesserten Gladbacher in Schach gehalten werden.
Die Senkrechtstarter der Saison 2018/19
Werder Bremen: Milot Rashica (Sturm, 118 Punkte): Es dauerte bis zur Rückrunde, bis der Kosovare endlich zündete. Dann gab es aber kein Halten mehr: Schnelligkeit, Torgefährlichkeit und Zuarbeiter-Qualitäten suchen seinesgleichen. Dass er in der Hinrunde bisweilen auf der Tribüne saß, ist längst nicht mehr vorstellbar. © imago images / Team 2
































