Anthony Modeste steht vor einem Wechsel nach China

Foto: © imago / Eduard Bopp
Comunio-Star Anthony Modeste wird in dem Augenblick zur Trademine, in dem ein Wechsel so gut wie perfekt ist. Ein Neuzugang und ein Aufsteiger haben ihren Marktwertpeak erreicht. Drei Trademinen!

Stand der Marktwerte: 20. Juni 2017

Anthony Modeste (1. FC Köln, 11.430.000, Sturm)

Vier Jahre lang hat Anthony Modeste der Bundesliga viel Freude bereitet, vor allem in den letzten beiden Saisons im Trikot des 1. FC Köln. 346 Comunio-Punkte trug der Franzose in den letzten 24 Monaten zusammen. Sein hoher Marktwert ist als Konsequenz dessen absolut gerechtfertigt.

Doch jetzt spricht fast alles dafür, dass in naher Zukunft kein Punkt dazukommt. Modeste will nach China, die Verhandlungen zwischen Tianjin Quanjian und dem 1. FC Köln laufen bereits. Laut Medienberichten ist inzwischen sogar eine Einigung erzielt worden, der Wechsel jedoch noch nicht in Gänze über der Bühne.

Vor allem in der Phase kurz vor dem endgültigen Wechselabschluss wird Modestes Marktwert im Managerspiel ins Bodenlose fallen. Zwischen Einigung und Medizincheck bzw. Abschluss des Transfers vergehen oft einige Tage, in denen keiner den wechselnden Spieler kauft. Erst nach der offiziellen Verkündung und Regelung aller Einzelheiten wird Modestes Marktwert eingefroren. Um nicht zu viel Geld zu verlieren, macht ein schneller Verkauf bei Comunio am meisten Sinn.

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Platz 10: Lamine Sane, Abwehr, 53 Punkte in 27 Spielen, Bildquelle: Imago

Davie Selke (Hertha BSC, 6.370.000, Sturm)

Anfang Juni bezeichneten wir Davie Selke als Kaufempfehlung – im Wissen, dass sein Marktwert deutlich steigen würde. Genau wegen dieser sicheren Marktwertsteigerung landete der frisch von Leipzig nach Berlin gewechselte Angreifer in unseren Kauftipps. Und schon damals wussten wir, dass er einige Wochen später unter unseren Trademinen landen würde.

Unsere Erläuterung vom 4.6.: „In der kommenden Woche wird Selkes Marktwert noch ordentlich nach oben schießen. Aber Achtung: Am Peak wird er wohl so viel kosten, dass er schon eine Bombensaison spielen müsste, um seinen Wert zu rechtfertigen. Sobald es also nicht weiter bergauf geht, macht ein Verkauf Sinn.“

Dieser Zeitpunkt ist inzwischen erreicht. Selke kostet mehr als sechs Millionen, auf sieben Millionen wird er es aller Voraussicht nach nicht schaffen. Sollte in dieser Woche ein schönes PC-Angebot eintreffen, ein paar Hunderttausend über dem Marktwert, ist ein Verkauf sinnvoll. Zum Saisonstart dürfte Selke eher vier bis fünf Millionen wert sein.

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Der schöne Aufschwung der letzten Wochen findet sein Ende. Der Comunio-Gesamtmarktwert pendelt sich aktuell bei rund 1,2 Milliarden ein. Kommt jetzt der Peak? Und wie geht es weiter? Die Marktwertanalyse.

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Daniel Ginczek (VfB Stuttgart, 5.280.000, Sturm)

Daniel Ginczek ist ein toller Spieler, der die Bundesliga sehr bereichert. Damit er seinen Comunio-Marktwert von über fünf Millionen rechtfertigen kann, muss jedoch alles top laufen. Als Stammspieler bei voller Fitness ist Ginczek für eine zweistellige Toranzahl und eine dreistellige Punktzahl gut. Darauf kann man hoffen, aber nicht vertrauen.

Im Aufstiegsjahr kam Ginczek mal wieder von einer Verletzung zurück, in der Rückrunde stand er nur zweimal in der Startelf – bei 15 Joker-Einsätzen. Der VfB agierte häufig mit nur einer echten Spitze, an Zweitliga-Torjäger Simon Terodde war dabei kein Vorbeikommen. Die Petersen-Rolle also für Ginczek? Zu unsicher für fünf Millionen.

Dazu kommt die Verletzungsanfälligkeit des Ex-Nürnbergers. Zwei Kreuzbandrisse zählen zur langen Verletzungshistorie des 26-Jährigen, dessen Karriere ihn sonst wohl schon in den internationalen Fußball geführt hätte. Natürlich wünschen wir Ginczek eine starke, verletzungsfreie Saison. Dennoch raten wir Comunio-Managern, den Stuttgarter bei einem guten Angebot zu verkaufen.

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