Schürrle Wolfsburg Torjubel

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Tore entscheiden über Sieg und Niederlage im Fußball. Dementsprechend groß ist ihre Bedeutung im Fußball. Eben in dieser Disziplin, im Toreschießen, erwiesen sich unserer fünf Marktwertgewinner in dieser Woche als besonders gekonnt.

Mark Uth, TSG 1899 Hoffenheim, Sturm, 3.060.000, Steigerung gegenüber Vorwoche: 53,8%

Wir starten mit dem „Weekly Uth“! Seit Julian Nagelsmann in Hoffenheim das Zepter schwingt, hat Mark Uth nicht nur auf dem Platz einen Stammplatz sicher, sondern auch bei unseren Marktwertgewinnern. Der 24-Jährige legte auch in dieser Woche kräftig zu, um fast die Hälfte seines vorherigen Wertes.

Allerdings ist der jüngste Marktwertanstieg nicht durch Leistung zu begründen. Die stimmte bei der peinlichen 1:5-Klatsche gegen Stuttgart nämlich überhaupt nicht. Weder bei Uth, noch bei sonst einem Hoffenheimer. Der Angreifer brachte seinen Comunio-Managern vier Minuspunkte ein.

Nichtsdestotrotz zeigt seine Marktwertkurve weiter klar nach oben, schließlich gab es unter der Woche ja auch noch ein Spiel zu bestreiten. Dort war Uth mit seinem Treffer Matchwinner beim wichtigen 2:1-Sieg gegen den FC Augsburg. Hierin liegt auch der Anstieg seines Marktwertes begründet.

Ja-Cheol Koo, FC Augsburg, Mittelfeld, 4.150.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 57,8%

Ja-Cheol Koo wird sich noch lange an den 25. Spieltag der Saison 2015/16 erinnern. Mit dem FC Augsburg empfängt der Koreaner Bayer 04 Leverkusen, offenbar hat er sich einiges vorgenommen. Denn Koo traf nicht ein, nicht zwei, sondern gleich drei Mal! Doch der dreifache Koo hat nicht genügt.

Leverkusen gelangen ebenfalls drei Tore, weshalb sich die Teams mit einem Remis begnügen mussten. Koo persönlich dagegen beglückte Comunio-Manager mit unglaublichen 24 (!) Punkten.  Nach dem Worldtour-Ranking schafft er es dadurch auch in die Top 5 der Marktwertgewinner. Einen Wert von über 4 Mio. zu erreichen war schwer, ihn nun auch zu halten, dürfte doppelt schwer werden. Bzw. dreifach.

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Jhon Cordoba, FSV Mainz 05, Sturm, 4.690.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 60,1%

Wie mache ich das Maximum aus der Verletzung meines Konkurrenten, Lehrbuch, Seite 1: Jhon Cordoba. Der Kolumbianer wurde im Winter vom FC Granada ausgeliehen und darf wohl getrost als Christian Heidels letzter Streich in Diensten des FSV bezeichnet werden.

Soll heißen: Cordoba hat eingeschlagen wie eine Bombe. Der pfeilschnelle Angreifer hatte quasi Null Anlaufschwierigkeiten und stand direkt am 18. Spieltag erstmals in der Startelf. Seinen ersten Treffer erzielte er am 22. Spieltag, in den darauffolgenden beiden Spielen folgte je ein weiteres.

Unterm Strich wird es für Yoshinori Muto verdammt schwer, sich seinen Stammplatz im Sturmzentrum nach seiner Verletzung zurückzuholen. Denn bislang hat Cordoba mehr oder weniger alles richtig gemacht. Das sieht auch sein Marktwert so.

André Schürrle, Vfl Wolfsburg, Sturm, 2.560.00, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 109,4%

Er kann es also doch noch! So oder so ähnlich mag der eine oder andere Fußballfan – vor allem aus dem Wolfsburger Lager frohlockt haben, als er André Schürrle gegen Hannover 96 sah. Der Nationalspieler war zuvor durch ein langes, langes, langes Tal gegangen.

Ein Saisontor in 19 Einsätzen, Stammplatz verloren, Kredit verspielt. Schwierige Tage lagen hinter Schürrle, bevor gegen 96 der Knoten platzte: Drei Treffer erzielte der Angreifer und war damit konkurrenzlos der Mann des Tages. Für eben solche Leistungen hat der VfL Wolfsburg über 30 Millionen an den FC Chelsea überwiesen.

Schon wenige Tage später war es jedoch wieder vorbei mit der Herrlichkeit. Beim 2:1-Sieg gegen Gladbach war Schürrle kaum zu sehen und deshalb auch nur für zwei Pünktchen gut. Kein Vergleich zu den 21 bei seinem Dreierpack! Dennoch scheint der Weltmeister auf dem Weg aus der Krise und konnte seinen Marktwert mit seinem Sahneauftritt mal eben verdoppeln.

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Lukas Hinterseer, FC Ingolstadt, Sturm, 1.770.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 113,3%

Drei Spiele, drei Tore. Lukas Hinterseers Bilanz zwischen dem 22. und dem 24. Spieltag kann sich durchaus sehen lassen. Mehr als das: Der Stürmer erzielte somit drei der vier Tore in diesem Zeitintervall und sicherte seinem Verein dadurch fünf wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Schützte an das vor Ralph Hassenhüttels rigorosen Rotationsmaßnahmen? Keinesfalls. Trotz seiner Torsträhne fand sich Hinterseer am 25. Spieltag auf der Bank wieder und musste über 90 Minuten mit ansehen, wie seine Schanzer zum dritten Mal in Folge 1:1-Unentschieden spielten.

Zur kommenden Partie gegen den VfB Stuttgart dürfte Hinterseer aber wieder gesetzt sein und darf beweisen, warum sich sein Marktwert verdoppelte: Wegen seinem Instinkt und seinen Toren.

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Autor: Philipp Awounou

Leidenschaftlicher Schreiber und Student an der Sporthochschule Köln;)

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