Lewandowski Bayern Schuss

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Etliche prominente Namen finden sich in dieser Woche unter den Marktwertverlierern. Darunter der punktbeste Comunio-Spieler der Bundesliga: Robert Lewandowski. Wie kann das sein?

Shinji Kagawa, Borussia Dortmund, Mittelfeld, 6.560.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 18,8%

-4 Punkte. In Worten: Minus vier Punkte! Auf eben diese Ziffer beläuft sich Shinji Kagawas Rückrundenbilanz bei Comunio. In dieser Verfassung darf ein Spieler schlichtweg keine acht Millionen Euro kosten, weshalb sich Kagawas Marktwert im Laufe der Woche um fast ein Fünftel verringert hat.

Der Japaner gehörte in der Hinrunde noch zu den besten Dortmundern und ebenso zu den punktstärksten Comunio-Akteuren. Letzteres stimmt immer noch, nur kommen kaum noch Zähler hinzu, im Gegenteil: Im einzigen Rückrundenspiel, in dem Kagawa nicht null Punkte einfuhr, schrieb er rote Zahlen. Die besagten vier Minuspunkte setzte es gegen den FC Ingolstadt.

Artem Kravets, VfB Stuttgart, Sturm, 2.820.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 19,0%

Ein kaum effektiver Joker für über drei Millionen? Wenig sinnvoll. Folgerichtig sank Artem Kravets Marktwert auf nun 2,8 Mio. – noch immer viel Geld für einen Bankdrücker.

Es hätte jedoch auch anders laufen können. Am 19. Spieltag erzielte der spät eingewechselte Kravets den Siegtreffer für den VfB gegen den Hamburger SV. In der Woche darauf konnte er erneut nach Einwechslung überzeugen. Nicht wenige rechneten daher damit, dass Jürgen Kramny dem Ukrainer eine Chance von Beginn an geben würde.

Bis heute ist es dazu nicht gekommen. Kravets wird zwar in nahezu jeder Partie in der Schlussphase eingewechselt, seinen Stempel konnte er den Spielen jedoch nicht mehr aufdrücken.

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Robert Lewandowski, FC Bayern München, 13.500.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 19,7%

Robert Lewandowksi. Wie bitte??? Tatsächlich. Der beste Stürmer der Bundesliga, vielleicht sogar der Welt, ist einer unserer Marktwertverlierer. Doch bevor Manager an ihrem gesunden Menschenverstand zu zweifeln beginnen: An der Leistung des Polen liegt es nur bedingt.

23 Tore in 23 Spielen. Robert Lewandowksi ist zweifellos das Beste, was die Bundesliga im Angriff zu bieten hat, gemeinsam mit seinem Kollegen aus Dortmund. Sagenhafte neun Tore hat Lewa alleine in der Rückrunde erzielt. Sein Marktwert kletterte so auf ein unglaubliches Hoch von fast 17 Millionen Euro.

In dieser Preiskategorie muss ein Spieler mehr oder weniger wöchentlich die Lampen ausschießen. Ein Treffer pro Partie – wie zuletzt in Wolfsburg – reicht da nicht. In der für die Bayern eher zweitrangigen englischen Woche könnte der Pole sogar geschont werden für wichtigere Aufgaben – und somit torlos bleiben.

Deshalb, und um den besten Spieler unseres Bundesligamanagers wieder einigermaßen erschwinglich zu machen, sank Lewandowskis Marktwert binnen einer Woche um über drei Millionen auf nun 13,5 Mio. Human, oder?

Martin Hinteregger, Borussia Mönchengladbach, Abwehr, 2.730.000, Verlust gegenüber der Vorwoche: 20,2%

Wenn du im Schnitt auf -0,5 Comunio-Punkte pro Spiel kommst, wird es schwer, deinen Marktwert von über drei Millionen zu halten. Diesen hatte Martin Hinteregger ohnehin nur erreicht, weil er mit mächtig Vorschusslorbeeren von Red Bull Salzburg in die Bundesliga wechselte – auf Leihbasis.

Endgültig eingefunden hat sich der Ösi jedoch noch nicht in Deutschlands höchster Spielklasse. Er kam zwar in fünf von sechs Rückrundenspielen der Fohlenelf zum Einsatz  (drei von Beginn an), erzielte jedoch noch nicht ein einziges Mal positive Punktzahlen bei Comunio. Sollte sich dies nicht bald ändern, wird sich Hintereggers Marktwertabsturz unentwegt fortsetzen.

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Max Meyer, FC Schalke 04, 4.400.000, Abwehr, Verlust gegenüber der Vorwoche: 22,1%

Eines der größten Talente der Knappenschmiede ist Max Meyer. Der kleingewachsene Kreativspieler steht in diesem Jahr zwar im Schatten von Leroy Sané, im Schalker Umfeld traut man ihm jedoch einen ähnlichen Weg zu wie dem Linksaußen.

62 Punkte hat Meyer in der aktuellen Saison bei Comunio eingefahren und spielt damit eine ordentliche, aber keine richtig gute Saison. Richtig gut waren dagegen seine Auftritte am 19. und 20. Spieltag, wo er zusammengenommen auf 14 Punkte kam und Hoffnung auf weitere solcher Leistungen weckte.

Diese Hoffnungen wurden bislang nicht erfüllt. In den folgenden zwei Bundesligaspielen, in denen Meyer zum Einsatz kam, erzielte der Mittelfeldmann nur zwei Zählerchen. Damit machte er den rasanten Anstieg seines Marktwerts aus den Vorwochen wieder zunichte.

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Autor: Philipp Awounou

Leidenschaftlicher Schreiber und Student an der Sporthochschule Köln;)

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