Cameron Puertas (Mitte) spielt bei Werder Bremen endlich eine tragende Rolle

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Werder, Eintracht, TSG & Freiburg: Wie jede Woche präsentieren wir in der Viererkette einen Preis-Leistungs-König, eine Zukunftsinvestition, einen günstigen großen Namen und eine Verkaufsempfehlung.

Stand der Marktwerte: 11.03.2026

Der Preis-Leistungs-König: Cameron Puertas (Werder Bremen, Mittelfeld, 2.840.000)

Dieser Spieler ist gemessen an seiner Punkteausbeute einfach viel zu günstig.

Werder Bremen konnte das Ruder im Abstiegskampf mit zwei Siegen in Folge erstmal herumreißen. Mit Mainz und Wolfsburg warten nun zwei weitere direkte Konkurrenten im Kampf gegen die Zweitklassigkeit. In der Startelf zu erwarten ist dabei erneut Cameron Puertas.

Der Sommertransfer scheint der erwarteten Rolle im Gegensatz zu anderen Neuzugängen endlich gerecht zu werden. Trainer Daniel Thioune lobte zuletzt vor allem den Einsatz und die Laufleistung des Spaniers, der bei Werder momentan auch für die Standards zuständig ist. 21 Punkte aus den letzten vier Partien zeigen auch bei Comunio in die richtige Richtung, 2,84 Millionen erscheinen angemessen.

 

Die Zukunftsinvestition: Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt, Sturm, 5.330.000)

Dieser Spieler spielte zuletzt keine Rolle, wird aber bald durchstarten.

Etwas mehr als 5 Millionen kostet Younes Ebnoutalib aktuell bei Comunio. Dies könnte sich bald ändern, denn der gut gestartete Winterneuzugang wird bei Eintracht Frankfurt wieder zur Option. Bereits am 26. Spieltag soll der 22-Jährige laut Bild nach Innenbandriss im Knie wieder zur Verfügung stehen.

Damit stünden Eintracht-Trainer Albert Riera nach dem Comeback von Jonathan Burkardt beinahe alle Offensivoptionen wieder zur Verfügung. Einzig Can Uzun muss sich wohl noch gedulden. Er könnte eine Woche später zurückkehren. In den kommenden Partien hat Eintracht Frankfurt ein machbares Programm vor sich.

Großer Name, kleiner Preis: Philipp Lienhart (SC Freiburg, Abwehr, 1.670.000)

Ein Topstar, der aber verhältnismäßig günstig zu haben ist.

In der jüngeren Vergangenheit stellte sich die Innenverteidigung des SC Freiburg quasi von allein auf. Matthias Ginter, ohnehin gesetzt, und Bruno Ogbus bildeten das Duo in der Mitte der Viererkette. Mit Philipp Lienhart kehrte am 25. Spieltag nun eine namhafte Option in der Kader zurück.

Auch wenn Ogbus seine Sache gut machte: Lienhart dürfte für Trainer Julian Schuster schon bald wieder zur Startelf-Option werden. Mit 1,67 Millionen ist der Österreicher, der unbedingt auf den WM-Zug aufspringen möchte, aktuell noch zum Vorzugspreis auf den Transfermärkten zu finden.

Die Verkaufsempfehlung: Vladimir Coufal (TSG Hoffenheim, Abwehr, 9.550.000)

Dieser Spieler hat einen Marktwert, dem er nicht gerecht wird.

Dass die TSG Hoffenheim mit Vladimir Coufal eine absolute Top-Verstärkung an Land gezogen hat, bleibt unbestritten. Der Tscheche hat großen Anteil daran, dass die Kraichgauer sich auf Champions-League-Kurs befinden. 124 Punkte bei nur einem eigenen Treffer unterstreichen den Wert des 33-Jährigen.

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Ein junger Angreifer vom 1. FC Köln kommt aktuell noch sehr günstig daher. Gladbach setzt in den Abstiegsduellen auf eine Comunio-Konstante. Bei den Bayern findet ihr ein Schnäppchen.

Zuletzt legte Coufal sogar noch mal eine Schippe drauf und holte in drei Spielen 29 Punkte – herausragend. Am 25. Spieltag in Heidenheim kam dann allerdings nur noch ein Pünktchen zustande. Uns ist der Rechtsverteidiger mit dem auf 9,55 Millionen angestiegenen Marktwert nun deutlich zu teuer.