Die WM in Brasilien macht richtig Bock! Costa Rica fiedelt einen Geheimfavoriten ab, unser deutscher Schiedsrichter ist voll auf der Höhe. Das WM-Telegramm.

Costa Rica rocks: Wie geil war das denn bitte? Die Costa Ricaner siegten völlig verdient gegen erschreckend schwache Urus mit 3:1 und sorgten für die Überraschung des Tages. Besonders beeindruckend der Umstand, wie die Ticos mit dem frühen Rückstand umgegangen sind: Einsatz, Kampf und Willensstärke waren zu viel für den zweimaligen Weltmeister, der nun bereits gegen England ein echtes Endspiel bestreiten muss.

Die Zentralamerikaner hingegen stehen nach 1990 wieder vor dem Einzug in die K.o.-Runde. Besonders auffällig: Joel Campbell. Der 21 Jahre alte Angreifer wirbelte die erfahrenen Innenverteidiger Diego Godin und Diego Lugano im Alleingang durcheinander und krönte seine Leistung mit einem Treffer. Comunio2014-Manager aufgepasst! Er kostet unter zwei Millionen Euro und heimste gegen Uruguay gleich mal 23 Zähler ein. Campbell steht übrigens beim FC Arsenal unter Vertrag, ist aber an Olympiakos ausgeliehen.

Neben den drei Punkten sicherte sich Costa Rica übrigens auch viele Sympathien. Kult-Kommentator Frank Buschmann bezeichnete die Ticos bereits als „meinen Liebling der WM“.

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Brych for President: Die Schiedsrichter sind bedauerliche Kreaturen – vor allem zum Beginn dieser Weltmeisterschaft. Witzelfmeter, Witzabseits, Witzpfiffe: Alles irgendwie ein bisschen komisch. Doch wer ist der Retter in der Not? Richtig, unser Dr. Felix Brych!

In der Partie zwischen Costa Rica und Uruguay präsentierte er sich in Zusammenarbeit mit seinem Team in bestechender Verfassung. Der Münchner Jurist war immer auf der Höhe: Der gegebene Elfmeter war mehr als korrekt, auch die rote Karte von Maximiliano Pereira ist für das gesamte Turnier ein gutes Zeichen. Der Ritterschlag kommt von einer italienischen Zeitung: „Wären nur alle Schiedsrichter so“, lobte „Corriere dello Sport“.

England nicht belohnt: Was war das für eine Hitzeschlacht inmitten des brasilianischen Urwaldes! Italien und England boten trotz der hohen Temperaturen und der noch höheren Luftfeuchtigkeit eine ansehnliche Partie.

Die Three Lions kamen gut aus den Blöcken und zeigten eine couragierte Leistung. Allen voran die jungen Wilden des FC Liverpool überzeugten in Manaus. Raheem Sterling und Daniel Sturridge überrannten ein ums andere Mal die etablierten Innenverteidiger der Squadra Azzura. Doch die Engländer sind nicht die ersten, die sich an der Abgezocktheit der Italiener regelrecht verbrannten.

Claudio Marchisio vollendete aus dem Nichts und staubtrocken in der 35. Minute zur überraschenden Führung. Die Briten glichen zwar postwendend durch Sturridge aus, doch im Laufe der Partie ging dem Weltmeister von 1966 die Puste. Italien nutzte das gnadenlos aus und sicherte sich durch den Treffer von Mario Balotelli den wichtigen Dreier.

„Das war ein episches Spiel, an das wir uns das ganze Leben erinnern werden. Wir haben gelitten, wir hatten Schmerzen“, erklärte Italiens Coach Cesare Prandelli nach der Partie. „Aber unsere Antwort darauf war unglaublich. Wir haben die Schlacht gewonnen.“

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DFB-Tross unterwegs: So langsam geht das Kribbeln los. Am späten Abend reiste das DFB-Team vom jetzt schon heimischen Santo Andre zum Spielort in Salvador de Bahia. Dort steht vor dem Auftaktspiel der Gruppe G am Sonntag noch ein Abschlusstraining an, bevor es am Montag um 13 Uhr Ortszeit endlich losgeht.

Die Reise verlief ohne Probleme, nach der Busfahrt zum Hotel gingen die Spieler nach einem kurzen Snack auch gleich zu Bett. Für Aufregung sorgten indes brasilianische Medienberichte. Bastian Schweinsteiger wurde, wie der DFB mittlerweile bestätigte, am Samstag in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen.

Dabei handelte es sich zum Glück nicht um eine neu ausgebrochene Verletzung. Die FIFA schreibt aus versicherungstechnischen Gründen allerdings vor, dass vormals angeschlagene Spieler vor dem Turnier untersucht werden müssen. Das sei bei Schweinsteiger noch nicht passiert. Einem Einsatz gegen Portugal steht nichts im Wege.

Maracana am Start: Heute feiert Rio den Start in die WM! Um Mitternacht betritt Favorit Argentinien die Bühne. Allerdings wartet mit WM-Neuling Bosnien-Herzegowina ein unangenehmer Gegner auf die Albiceleste.

Vorher beginnt auch für Frankreich und die Schweiz das Turnier in Brasilien. Um 18 Uhr geht es für die Schweiz in Brasilia gegen Ecuador um wichtige Punkte. Der Weltmeister von 1998 erwartet mit Honduras hingegen eine Pflichtaufgabe. Wie sind Eure Tipps?

Bock auf Comunio2014? Los geht’s!

Autor: Sebastian Schramm

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