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Am dritten Achtelfinaltag bekamen die Fans dieses Mal kein Elfmeterfestival präsentiert, stattdessen tatsächlich durchaus attraktiven und kurzweiligen Fußball. Vor allem Belgien gegen Japan hat es an Dramatik in sich, während bei Brasilien abermals einer besonders auffiel.
Und die Moral von der Gschicht: Da führt Japan bis zur 60. Minute 2:0 gegen starke Belgier und weiß eigentlich gar nicht warum. Dank der (Ex-) Bundesligapower von Takeshi Inui und Genki Haraguchi sah es für die Blue Samurai kurzzeitig so aus, als könnten sie für die nächste große Überraschung bei dieser WM sorgen.
Dann aber köpfte Jan Vertonghen sensationell zum 1:2 ein, ehe wenig später Marouane Fellaini den Ausgleich – ebenfalls per Kopf – erzielte.
Wer da im Vergleich zu den meist kleingewaschenen Japanern unlautere Mittel sah, der wurde in der vierten Minute der Nachspielzeit eines Besseren belehrt, als der belgische Express nämlich über die Japaner rollte und diese nach einer eigenen Ecke ausgekontert wurden.
Nun trifft Belgien am Wochenende auf Brasilien, wo viele Experten von einem vorneweggenommen Finale sprechen. Ob es das hält, was es verspricht? Das werden wir dann sehen.
And the Oscar goes to…: Wo wir gerade bei Brasilien sind. Die haben sich verdient, aber mit Mühe gegen Mexiko durchgesetzt (das schafft nicht jeder…) und stehen somit ebenfalls im Viertelfinale der WM – und das zum siebten Mal in Folge.

































