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An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Heute mit Lukas Ullrich von Borussia Mönchengladbach
Marktwert: 1.010.000
Punkte: –
Punkte pro Spiel: –
Darum wird Lukas Ullrich unterschätzt
Borussia Mönchengladbach setzt beim Kaderumbruch in diesem Sommer voll auf junge Talente und entwicklungsfähige Spieler. Keine Position zeigt das so stark wie die Linksverteidiger: Mit Luca Netz und Lukas Ullrich sind ein 20- und ein 19-Jähriger die Optionen für die Fohlen. Beide liefern sich ein Duell um den Startplatz, in dem Luca Netz den Vorsprung hatte, bereits seit zwei Jahren seine Qualitäten bei der Borussia unter Beweis stellen zu dürfen.
Als Herausforderer kam Lukas Ullrich von Hertha BSC – und noch lässt die Bundesliga-Premiere des Youngsters auf sich warten. Doch sein Debüt hätte er vermutlich schon in der abgelaufenen Saison für den Hauptstadtklub gegeben, wenn der Wechsel nach Gladbach nicht schon festgestanden hätte. Denn Ullrich überzeugt durch starke Leistungen – in der Hertha-Jugend genauso wie nun in der Sommervorbereitung bei Borussia Mönchengladbach.
In den Testspielen der Fohlen konnte Ullrich bisher überzeugen – zeigte vor allem gegen den FC Ingolstadt eine richtig gute Leistung. Zudem schoss er direkt im ersten Test der Sommervorbereitung den 1:1-Ausgleichstreffer gegen den FC Wegberg-Beeck. Noch hat sich Ullrich nicht an Netz vorbei gekämpft, wie die letzten Testspiele (Netz spielte mit der „A-Elf“ gegen Stuttgart) zeigten. Doch es ist ein komplett offenes Duell – mit guten Chancen für den 19-Jährigen.
Das macht den Gladbacher so stark
Lukas Ullrich ist kein Sprinter wie Luca Netz, das ist auch kaum zu schaffen, denn der 20-Jährige ist extrem schnell. Doch Ullrich ist auch nicht langsam, nutzt sein Tempo aber eher in kürzeren Läufen, als auf Langstrecke den Flügel herunter. Ullrich ist sehr beweglich und dadurch stark in Dribblings auf engem Raum.
Mit seiner guten Technik behauptet er dabei den Ball und spielt auch unter Druck saubere Pässe auf seine Mitspieler. Damit ist er ein Spieler, der in der Offensive eher den Weg in Richtung Zentrum sucht, als den Flügel zur Grundlinie zu laufen. Das bringt zwar weniger Gelegenheiten für aussichtsreiche Flankenpositionen – seine Halbfeldflanken sind dafür richtig gut – dafür kommt er selbst häufiger in Schusspositionen, wie er im Testspiel auch sofort unter Beweis zu stellen wusste.






























