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An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Heute mit Maximilian Beier von der TSG Hoffenheim
Marktwert: 870.000
Punkte: 0
Punkte pro Spiel: –
Darum wird Maximilian Beier unterschätzt
Bei vielen Bundesliga-Zuschauern fliegt Maximilian Beier derzeit unter dem Radar, denn er war die vergangenen zwei Jahre von der TSG Hoffenheim an Zweitligist Hannover 96 ausgeliehen, um dort Spielpraxis zu sammeln und sich zu entwickeln. Doch mit seinen noch jungen 20 Jahren zeigte er dort richtig starke Leistungen – und könnte jetzt bei den Hoffenheimern auch im Fußball-Oberhaus durchstarten.
In 68 Spielen für die 96er traf Beier starke 15 Mal, bereitete zudem sieben Tore vor. Vor allem in der Saison 2021/22 konnte er richtig glänzen. Dabei bedient Maximilian Beier ein ähnliches Profil, wie es zuletzt Christoph Baumgartner angeboten hatte: Ein Offensivspieler, der beweglich und technisch sehr gut ausgebildet ist, zudem Erfahrung hat, als Mittelstürmer für seine Mannschaft zu spielen. Denn dort agierte er bei Hannover am meisten, obwohl er vom Spielertyp eigentlich eher ein Spielmacher hinter einer Neun ist – wie Baumgartner.
Nun wechselte Baumgartner aber zu Leipzig und diese Position ist bei der TSG Hoffenheim offen. Das zwei Jahre für diese Rolle ausgebildete Talent dürfte dabei gute Chancen haben, sich einen Platz in der Startelf oder zumindest dem erweiterten Kreis zu erspielen.
Das macht den Hoffenheimer so stark
Maximilian Beier ist immer unterwegs und dadurch für die gegnerische Verteidigung sehr schwer zu greifen. Er lässt sich gerne ins Mittelfeld oder auf die Flügel fallen, um seine Verteidiger abzuschütteln – dann stößt er aus den Räumen wieder hinter die Kette und kommt somit immer wieder frei zu Abschlusssituationen.
Mit seinen beidseitig starken Füßen kann er sowohl als zentrale Spitze als auch auf beiden Flügelpositionen oder hinter einem Wandstürmer auflaufen. Er hat eine extrem gute Technik und dabei eine extrem enge Ballführung. Damit kann er sich trotz seiner nicht perfekten Physis im Dribbling gegen jeden Gegner durchsetzen – auch weil er einen echten Kampfgeist zeigt. Kein Ball ist für ihn unerreichbar.






























