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An dieser Stelle präsentieren wir Spieler, die bei Comunio noch etwas unter dem Radar laufen und ein starkes Preis-Leistungsverhältnis haben. Heute mit Fraeiburgs Manuel Gulde.

Darum wird er unterschätzt: Manuel Gulde gehört sicher nicht zu jenen Spielern, die sich durch herausragendes Talent in den Fokus der Nationalmannschaft spielen. Der gebürtige Mannheimer ist eher ein unbeschriebenes Blatt, das es mit 28 Jahren auf Knapp 70 Bundesliga-Einsätze gebracht hat und zu Beginn seiner Karriere vornehmlich in Oberliga und Regionalliga zum Einsatz kam.

Auch beim SC Freiburg hatten ihn vor der Saison sicher nur wenige Experten für die Stammelf auf dem Zettel. Und das sollte sich zunächst auch bestätigen: Gulde schaffte es an den ersten sechs Spieltagen gar nicht erst in den Kader. Zwischen Spieltag 7 und 12 war er Bankdrücker. Erst seit dem 13. Spieltag ist er Teil der Freiburger Startelf. Sein Marktwert ist mit rund 1,2 Mio. noch immer sehr gering, hat sich binnen einer Woche aber schon verdoppelt.

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Das macht ihn so stark: 13 Punkte aus den letzten beiden Spielen sind für diesen Preis schon eine ziemliche Ansage. Vor allem die 7 Zähler bei der Niederlage gegen Hertha beeindrucken schwer. Guldes Stärken liegen dabei klar im Zweikampf und im Abfangen von Bällen. Eine 86 prozentige Zweikampfqoute gegen Wolfsburg am 14. Spieltag ist ein Bundesliga-Top-Wert.

Gegen Hertha gewann er alle seine Bodenzweikämpfe (im Luftduell war er hier nicht so gut) und vehinderte mit drei abgefangenen Bällen, drei geklärten Situationen und einem geblockten Schuss ein schlimmeres Ergebnis seiner Mannschaft. Gleichzeitig ist er in jedem Spiel mindestens an einem Torabschluss seiner Mannschaft beteiligt. 

Die Top-Elf des 15. Spieltags

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Tor: Timo Horn (1. FC Köln) - 6 Punkte | Bildquelle: imago images / Jörg Schüler

Dieses Potenzial hat er: Klar, Gulde wird keine Bäume ausreißen. Erst einmal schaffte er es bei einer Comunio-Saison mehr als 50 Punkte zu holen. Auch den Punkteschnitt von 4,0 wird er wohl nicht halten können. Für einen Stammspieler, der sich vorerst gegen Konkurrenten wie Nico Schlotterbeck und Philipp Lienhardt durchgesetzt hat, gibt es derzeit aber wohl kaum ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis in der Abwehr. Sein Marktwert zumindest wird noch eine Weile steigen.

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Autor: Karol Herrmann

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