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Der Slowake hat sich nach zwei Jahren akklimatisiert und ist derzeit der punktbeste Comunio-Spieler. Das liegt aber nicht nur an seinen drei Toren, wie ein Blick in  die Statistik zeigt.

In Sachen Ondrej Duda musste bisher viel Geduld aufgebracht werden. Einerseits von Hertha BSC, die nach zwei verlorenen Jahren (Verletzungen, Formkrisen) nun endlich jenen Spielmacher in ihren Reihen haben, den sie Anno 2016 in die Hauptstadt geholt haben, aber auch von Comunio-Managern, die in den letzten beiden Jahren mit dem Slowaken exakt 28 Zähler sammeln konnte.

Genau so viele Punkte hat Duda nun schon nach drei Spieltagen der Saison auf dem Konto. Nun ist Duda derzeit mit drei Toren gemeinsam mit Frankfurts Sebastien Haller und Hoffenheims Adam Szalai führender der Torschützenliste, aber diese drei Treffer muss man ja auch erst einmal machen. Vor allem die unfassbare Abgezocktheit bei Freistößen ist beeindruckend, so schon Duda den Ball in der 90. Minute gegen Wolfsburg einfach mal ganz frech unter der Mauer durch. Diese Stärke bringt natürlich Punkte satt. Alleine acht Punkte gab es für die beiden Frsistoßtore, zwölf Punkte für seine Treffer insgesamt, da er als Mittelfeldspieler ja bekanntlich vier Zähler mitnimmt.

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Vor allem in den letzten beiden Partien zeigte Duda, dass er der Inbegriff eines Zehners ist, die Nummer die auch auf seinem Rücken steht. „Er hat sich sehr gesteigert in diesem Jahr“, lobt Trainer Pal Dardai. „Nicht umsonst trägt er bei uns den Spitznamen ‚Number 10‘. Er ist ein schlauer Junge.“ Die Fakten belegen: Kein Herthaner war gegen Wolfsburg und Schalke an mehr Torschüssen beteiligt. Umso erstaunlicher, war es doch gegen die Knappen bekanntlich seine Sonderaufgabe, Sebastian Rudy in Manndeckung zu nehmen, was ihm außerordentlich gut gelang.

Standardexperte, lauf- und zweikampfstark

Duda kann aber viel mehr als nur das Spiel nach vorne. Neben der bereits erwähnten erfolgreichen Sonderdeckung gegen Rudy präsentiert sich Duda vor allem extrem lauf- und zweikampfstark. Mit rund 12, 5 gelaufenen Kilometern pro Spiel legte er gegen Wolfsburg und Nürnberg die meiste Strecke von allen Berlinern zurück. Noch besser aber die Zweikampfstärke: 54 bis 58 Prozent gewonnener Duelle pro Spiel sind für einen Offensivspieler sehr gute Werte, hier waren nur Herthas Verteidiger besser. Im Vergleich zu Torunarigha, Stark und Co. führt Duda aber wesentlich mehr Zweikämpfe. Gegen Wolfsburg beispielsweise 28 – fast doppelt so viele wie Torunarigha und Stark zusammen.

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Aber Duda reißt das Spiel inzwischen auch an sich und übernimmt Verantwortung. 62 Ballbesitzphasen gegen Wolfsburg schaffte kein Herthaner, dabei legte aber auch noch eine Passqoute von 82 Prozent hin. Hier war nur sein Mitspieler Marko Grujic (85%) gegen die Wölfe besser.

Fazit: Das Gesamtpaket aus Torgefährlichkeit, Standards, Zweikämpfe, Passsicherheit und vielen Ballaktionen macht Duda zu einem perfekten Sofascore-Spieler. Derzeit steht er erst bei gut 5 Mio., was dem Fakt geschuldet sein dürfte, dass Duda in den ersten beiden Jahren komplett enttäuschte und ihm viele Manager noch nicht die große Rolle bei Hertha zutrauen. Es ist also noch nicht zu spät, um auf den Duda-Zug aufzuspringen.

 

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Autor: Karol Herrmann

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