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Erkenntnisse des DFB-Pokals: Beim Rekordmeister ist weiterhin Sand im Getriebe. Nach den Partien vom Dienstag sollten außerdem die Aktien von Lukebakio, Hack und Weghorst steigen.

Obwohl der Gegner nur Rödinghausen hieß, ging Bayern mehr oder weniger mit voller Kapelle an den Start: Abgesehen von den Vielspielern Robert Lewandowski und Joshua Kimmich, die beide eine Pause bekamen, hätte die Mannschaft so auch in der Bundesliga auslaufen können. Grundsätzlich tut sich Bayern aber weiterhin schwer und müht sich irgendwie durch den Herbst. Souverän geht anders gegen einen Viertligisten. Bis zuletzt musste die Elf von Niko Kovac zittern, brachte das 2:1 letztlich über die Zeit. Da muss am 11. Spieltag im Klassiker gegen Dortmund deutlich mehr kommen. Zu allem Übel musste auch noch Thiago verletzt raus, der von seinem Gegenspieler am Knöchel getroffen wurde. Diagnose: offen!

Wichtigste Erkenntnis: Sandro Wagner bleibt weiterhin der Mann für die unwichtigen Spiele – und die gibt es derzeit nicht allzu oft. Am Samstag gegen Freiburg wird schon wieder ein ausgeruhter Robert Lewandowski auf dem Platz stehen. Da hilft es auch wenig, dass Wagner selbst traf. Rafinha ist nach seiner Verletzung hingegen wieder einer, der Kimmich und Alaba in der Bundesliga ersetzen könnte. Er ist bei Comunio für seinen Ertrag (4 Punkte) aber verhältnismäßig teuer (2,6 Mio.).

Hack kehrt bei Mainz zurück

Bei Mainz dürfte trotz der Niederlage gegen Augsburg vor allem die Aktie von Alexander Hack steigen. Der Innenverteidiger stand in dieser Saison erstmals nach seinem Fußbruch in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Gerade bei Comunio ein sehr interessanter Mann, gewinnt er doch traditionell in der Summe extrem viele Zweikämpfe. Aber auch Robin Quaison (derzeit nur 0.6 Mio.) zeigt ein starkes Spiel, nachdem er in den letzten Wochen außen vor war.

Beim FC Augsburg verletzte sich Jan Moravek. Den 190.000-Mann mit -2 Punkten werden aber ohnehin nur die wenigsten Comunio-Manager in ihrem Kader haben.

Lukebakio on fire

Nach einem kurzen Schock und einem Rückstand nach 14 Sekunden sah es zunächst so aus, als würde sich die derzeitige Krise von Fortuna Düsseldorf verschärfen. Weit gefehlt: Die Mannschaft von Friedhelm Funkel drehte mächtig auf und gewann noch 5:1. Herausragend dabei: Dodi Lukebakio, der vor der Pause einen Doppelpack der feinsten Sorte schnürte. Zwei herrliche Distanzschüsse sorgten für die Vorentscheidung. Lukebakio, auch in der Bundesliga bei Comunio zuletzt mit elf Punkten aus den letzten beiden Spielen, gibt es derzeit für gerade einmal etwas mehr als eine Mio. zu erwerben.

Simon Rhein und Fredrik Jensen: Welches Potenzial haben die Bundesliga-Debütanten?
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Am unteren Marktwertende gibt es derzeit zwei Akteure, die am 9. Spieltag debütiert haben. Wie ist das Potenzial von Nürnbergs Simon Rhein und Augsburgs Fredrik Jensen?

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Ganz ähnlich die Situation bei Marvin Ducksch. Der Fortuna-Neuzugang galt im Sommer als Königstransfer, steht in der Bundesliga aber noch bei null Toren. Der Doppelpack gegen Ulm sollte dem 24-Jährigen Selbstbewusstsein geben. Sein Marktwert ist inzwischen auf 1,7 Mio. gesunken. Möglicherweise ein guter Zeitpunkt, um in den Düsseldorfer zu investieren.

Weghorst bestätigt gute Form

Sechs Niederlagen aus den letzten acht Pflichtspielen – bei Hannover geht die Tendenz auch nach dem verlorenen Derby gegen Wolfsburg weiter steil nach unten. Und jetzt fehlt auch noch Top-Knipser Niclas Füllkrug mit Kniebeschwerden. Ausfallzeit: unbekannt. Das dürfte am Wochenende zumindest die Chancen für Hendrik Weydandt und/oder Bobby Wood erhöhen.

Bei Wolfsburg hingegen präsentiert sich Wout Weghorst derzeit in starker Form. Der Niederländer hat nun in vier der letzten fünf Pflichtspiele getroffen, so auch kurz vor Schluss gegen Hannover. Er ist derzeit ab 7 Mio. zu haben.

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Autor: Karol Herrmann

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