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In einer Pressekonfernz hat sich DFL-Chef Christian Seifert zur aktuellen Lage geäußert. Was bedeutet das für die Bundesliga und für Comunio? 

„Von Spiel zu Spiel schauen“, so heißt die Alptraum-Floskel eines jeden Sportjournalisten in der Mixed-Zone. Im Falle der Corona-Krise und der Bundesliga agiert die DFL durchaus ähnlich. Nachdem auf großen Druck der Bevölkerung und der Politik der 26. Spieltag fünf vor zwölf abgesagt wurde, pausiert die Liga zumindest bis Anfang April. So hat DFL-Geschäftsführer Christian Seifert verkündet, dass auch der 27. Spieltag nicht wie geplant am ersten April-Wochenende stattfinden wird. Danach wäre sowieso Länderspielpause gewesen.

Saisonabbruch? Das unwahrscheinlichste Szenario

Damit war aufgrund der aktuellen Situation rund um den Coronavirus zu rechnen. Ende März soll die Lage dann noch einmal neu bewertet werden. Wo Seifert besonders deutlich wurde: „Es muss der Anspruch sein, die Saison noch irgendwie zu Ende zu bringen.“ Mit anderen Worten: Es werden alle Kräfte gebündelt, damit es nicht zu einem kompletten Abbruch der Saison kommt, wenngleich auch Seifert diese Option auf Nachfrage nicht definitiv ausschließen wollte. 

„Aktuell kann keiner sagen, wann wieder Profispiele stattfinden – mit oder ohne Zuschauer“, betonte Seifert. Die Option, zur Not weiterhin auf Geisterspiele zu setzen, unterstrich Seifert dabei explizit. Klar ist: Bevor die Saison abgebrochen oder annulliert wird, wird sie ohne Zuschauer – im Zweifelsfall sogar ohne Journalisten – über die Bühne gehen. 

Comunio-Marktwertanalyse: Stürzen die Marktwerte während der Corona-Pause ab?
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Wie geht es jetzt weiter?

Nach aktuellem Stand wird frühestens am 28. Spieltag, also ab 3. April wieder gespielt. Dass es dazu kommt, scheint aber mehr als unwahrscheinlich, sind zu diesem Zeitpunkt doch noch sämtliche Schulen und Kitas geschlossen, auch öffentliche Ämter, Geschäfte und vieles mehr. Die Entwicklung der Pandemie müsste sich bis dahin auf extreme Weise in eine gute Richtung entwickeln.

Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass bereits in dieser Woche die EM verschoben wird. Keiner geht davon aus, dass die paneuropäische Europameisterschaft am 12. Juni ausgerechnet im Hochrisikoland Italien eröffnet wird. Und eine EURO mit Geisterspielen scheint tatsächlich komplett absurd. Der Bundesliga sollte das Zeit verschaffen. Im schlimmsten Fall würde die Saison erst im Juli zu Ende gespielt – in gut vier Wochen könnte man die restlichen neun Spieltage über die Bühne bringen. Dass die aktuell so wichtige Maßnahme des „Social Distancing“ auch noch so weit in den Sommer hineingreift, scheint auch nach Ansicht der führenden Virologen derzeit nicht besonders hoch. Aber wer weiß das schon?

Bis dahin heißt es also weiter: Von Spiel zu Spiel schauen, die Marktwertentwicklungen bei Comunio im Auge behalten und bitte auch regelmäßig den Transfermarkt checken. Das geht schließlich ziemlich gut, wenn man den Großteil der nächsten Wochen in den eigenen vier Wänden verbringt. Und das wichtigste: Bleibt bitte alle gesund!

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Autor: Karol Herrmann

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