Oliver Kahn, Hans-Jörg Butt oder etwa doch Jens Lehmann? Welcher Keeper sammelte in seiner Karriere die meisten Comunio-Punkte? Teil eins der Legenden-Serie!

Platz zehn: Diego Benaglio – 772 Punkte

Der Schweizer ist beim VfL Wolfsburg eine echte Institution. Meisterschaft und Pokal stehen auf seiner Autogrammkarte. Kommen noch weitere Trophäen hinzu? So schlecht sind die Chancen nicht, immerhin baut sich Wolfsburg gerade eine ordentliche Band auf. Seine letzte Saison schloss Benaglio übrigens mit 92 Punkten ab. Im Schnitt gab es fast 3 Zähler pro Partie. Sind die momentan ausgerufenen 3 Millionen Euro Ablöse zu viel?

Platz neun: Raphael Schäfer – 806 Punkte

Seit 2001 spielt Schäfer für den 1. FC Nürnberg – sein einjähriges Intermezzo beim VfB Stuttgart ausgenommen. Der 36-Jährige ist absolute Identifikationsfigur des Clubs. Er kämpfte sich mit den Franken durch die 2. Bundesliga, genauso gewann Schäfer mit seinem Verein den DFB-Pokal. In seiner besten Comunio-Spielzeit sammelte Schäfer 126 Einheiten.

Platz acht: Manuel Neuer – 944 Punkte

Bereits 2006 feierte Neuer beim FC Schalke 04 unter Coach Mirko Slomka sein Bundesliga-Debüt. Seitdem steht der Weltmeister für modernes Torwart-Spiel und überragende Paraden. Der Wechsel zum FC Bayern im Sommer 2011 sorgte in München und Gelsenkirchen für Aufruhr, doch seine Entscheidung ist gemessen an den Titeln richtig gewesen. Neuer ist zurzeit wohl der beste Keeper der Welt. Allerdings hat Neuer ein kleines Comunio-Problem: Durch die gute Verteidigung seiner Mannschaft und die oft defensive Einstellung des Gegners kann er sich nur selten auszeichnen.

Auf welchen Keeper bei Comunio setzen?

Platz sieben: Tim Wiese – 957 Punkte

Die Zeiten, in den Tim Wiese spektakulär durch die Strafräume flog, sind vorbei. Den Status als Fußballer hat er längst aufgegeben. Bei seiner letzten Station Hoffenheim wurde Wiese regelrecht auseinandergenommen, es bleibt nicht mehr als ein hoch dotierter Vertrag und das Training in der zweiten Mannschaft. Seitdem probiert sich Wiese im Kraftsport aus – vielleicht wird es ja sogar was mit einer Wrestlerkarriere. Schade, oder? War ein spektakulärer Schlussmann.

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Platz sechs: Oliver Kahn – 983 Punkte

Oliver Kahn ist unbestritten einer der besten Torhüter der Bundesliga-Geschichte. Oft streitbar, immer authentisch und seit seinem Rücktritt irgendwie immer sympathischer. Unvergessen sind seine Wutausbrüche – egal ob gegen Mitspieler, Schiedsrichter, Gegner oder Journalisten. In Erinnerung bleiben aber auch seine unfassbaren Reaktionen auf der Linie, die WM 2002 und sein Meisterstück im Finale der Champions League im Frühjahr 2001.

Platz fünf: Simon Jentzsch – 1034 Punkte

Eine Verletzung am Ringfinger verhinderte weitere Punkte für Comunio – 2013 gab Simon Jentzsch sein Karriereende auf höchstem Niveau bekannt. Jentzsch erlebte vor allem zum Ende seiner Laufbahn emotionale Momente. Mit dem FC Augsburg stieg Jentzsch in die Bundesliga auf – dort sorgte er dafür, dass die Fuggerstädter sich zu einem etablierten Klub im Oberhaus mauserten. Doch auch beim TSV 1860 München und beim VfL Wolfsburg bewies er seine Qualitäten. Eine vierstellige Comunio-Punktezahl lügt eben nicht.

Platz vier: Timo Hildebrand – 1038 Punkte

Hildebrand galt in seiner Zeit beim VfB Stuttgart als Kronzprinz der deutschen Torhüter. Nach Oliver Kahn und Jens Lehmann schien der Weg im DFB-Team vorgezeichnet. Doch Hildebrand nutzte seine Chance nicht. Sein Wechsel zum FC Valencia war sportlich gesehen ein Fehlgriff, auch sein Abstecher nach Hoffenheim ist eher in die Kategorie “Schlecht gelaufen” einzuorden. Danach folgten Engagements in Lissabon, Gelsenkirchen und Frankfurt. Richtig angekommen ist er zum Schluss nicht mehr.

Ein paar Kaufempfehlungen für Hannover gefällig?

Platz drei: Hans-Jörg Butt – 1062 Punkte

Hat er nur so viele Punkte gesammelt, weil er in seiner Blütezeit der Elfmeterschütze Bayer 04 Leverkusens war? Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus Toren und seinen Leistungen als Keeper. Seine Karriere schien nach der Ablösung durch Rene Adler in Leverkusen schon fast vorbei. Doch der FC Bayern München suchte vor der Saison 2009/10 eine loyale Nummer zwei hinter Michael Rensing – Butt nutzte die Unsicherheit seines Konkurrenten aus und gewann in München seine erste Meisterschaft.

Platz zwei: Roman Weidenfeller – 1144 Punkte

Weidenfeller hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Wie auch sein Verein durchlief der Keeper eine Metamorphose: Aus einem ordentlichen Schlussmann entwickelte sich einer der besten des Landes; auch auf europäischer Bühne hat Weidenfeller seine Klasse unter Beweis gestellt. Höhepunkt: Die Berufung als zweiter Keeper der Nationalmannschaft zur WM 2014 – und der Titel in Brasilien. Bleibt Weidenfeller auch in der kommenden Saison BVB-Keeper Nummer eins?

Platz eins: Frank Rost – 1344 Punkte

And the winner is…..Frank Rost! Der Schlussmann steht mit großem Vorsprung auf Platz eins – so schnell wird ihn dort auch keiner verdrängen. In seiner Karriere hütete er in der Bundesliga die Tore von Werder Bremen, Schalke und dem Hamburger SV. Überall hinterließ er Spuren – Frank Rost ist ein Kind der Bundesliga.

Schon am Comunio zocken?

Autor: Sebastian Schramm

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