Ruben Vargas und Florian Niederlechner

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Von Tomas Koubek über Ellyes Skhiri bis Cauly Oliveira Souza: Wir analysieren die Sommertransfers der Plätze 14 bis 18. Augsburg, Düsseldorf, Union, Köln, Paderborn – wer liefert ab, wer hat noch Luft nach oben?

FC Augsburg

Es war eine schwierige Transferperiode für die Fuggerstädter, die schon genug Mühe hatten, Michael Gregoritsch und Philipp Max zu halten sowie einen guten Preis für Martin Hinteregger zu erzielen. Insgesamt zwölf Neuzugänge kamen, richtig überzeugend sind bislang nur wenige.

Torhüter Tomas Koubek (-7 Punkte) kostete 7,5 Millionen Euro – und erweist sich bislang nicht als der erhoffte sichere Rückhalt. Linksverteidiger Iago (-1 Punkt) stand verletzungsbedingt erst einmal auf dem Platz. Mittelfeldmann Carlos Gruezo (0 Punkte) fehlt seit dem 4. Spieltag aufgrund einer Sprunggelenksverletzung. Auch Noah Sarenren Bazee (0 Punkte) war zu Saisonbeginn verletzt.

Sehr gut integriert sind Florian Niederlechner (37 Punkte) und Ruben Vargas (22 Punkte), wobei Letzterer gerade einen kleinen Durchhänger hat. Felix Uduokhai (8 Punkte) und Tin Jedvaj (0 Punkte) bilden die neue Innenverteidigung, noch ohne wirklich zu überzeugen. Auch Rechtsverteidiger Stephan Lichtsteiner (-5 Punkte) hat noch Nachholbedarf.

Defensivmann Reece Oxford (2 Punkte) kommt dank seiner Vielseitigkeit oft zum Einsatz, allerdings auch noch ohne konstant gute Leistungen. Der junge Mads Pedersen (2 Punkte) konnte sich keinen Stammplatz sichern und ist aktuell angeschlagen. Abwehr-Routinier Marek Suchy (0 Punkte) ist derzeit verletzungsbedingt außen vor. Ernüchternde Gesamtbilanz für die Fuggerstädter.

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Fortuna Düsseldorf

Einige Transfers der Fortuna funktionieren gut. Zack Steffen (25 Punkte) ist der drittbeste Torhüter bei Comunio – Baustelle behoben. Lewis Baker (16 Punkte) zieht im Mittelfeld die Fäden, Erik Thommy (23 Punkte) hat bereits drei Assists geliefert. Auch Innenverteidiger Kasim Adams (16 Punkte) erweist sich als Bereicherung.

Der zunächst verletzte Nana Ampomah (-1 Punkte) feierte gegen Hertha ein enttäuschendes Startelf-Debüt, das man aber nicht überbewerten sollte. Enttäuschend läuft die Saison bislang für Paderborns Aufstiegsheld Bernard Tekpetey (-3 Punkte), der kaum zum Zug kommt. Kelvin Ofori (0 Punkte) und Thomas Pledl (2 Punkte) sind Backups.

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1. FC Union Berlin

Aufsteiger Union Berlin hat sich im Sommer mit Bundesliga-Erfahrung verstärkt. In Comunio-Punkte konnten Neven Subotic (4 Punkte) und Christian Gentner (6 Punkte) das bislang weniger gut ummünzen als Anthony Ujah (17 Punkte). Eine Bereicherung für den Bundesliga-Debütanten sind die drei dennoch – ebenso wie Robert Andrich (8 Punkte), der aus Heidenheim kam.

Die größe Überraschung im Union-Kader ist Marius Bülter (16 Punkte), der von Zweitliga-Absteiger Magdeburg ausgeliehen wurde. Bülter erzielte einen Doppelpack beim bislang einzigen Sieg, dem 3:1 über Borussia Dortmund am 3. Spieltag. Auf dem anderen Flügel ist Sheraldo Becker (12 Punkte) zumindest im Soll.

Für den Freiburger Keven Schlotterbeck (1 Punkt) läuft die Leihe bislang nicht ganz zufriedenstellend, auch gebremst durch einen Platzverweis. Viel Luft nach oben hat auch Offensivmann Marcus Ingvartsen (2 Punkte), der erst zweimal in der Startelf stand.

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1. FC Köln

Achim Beierlorzer gibt seinen Neuzugängen viel Spielzeit. So haben sich Ellyes Skhiri (22 Punkte), Birger Verstraete (7 Punkte), Kingsley Ehizibue (-2 Punkte) und Sebastiaan Bornauw (7 Punkte) auf Anhieb einen Stammplatz gesichert. Wirklich überzeugend agiert dabei bislang nur Skhiri, Verstraete fehlte zuletzt aufgrund einer Meniskusverletzung.

Auch Kingsley Schindler (2 Punkte) darf in der Offensive regelmäßig ran. Bislang blieb der Flügelspieler jedoch ohne Torbeteiligung. Das Kölner Auftaktprogramm war allerdings auch sehr schwierig, nach den kommenden Duellen mit Paderborn, Mainz, Düsseldorf und Hoffenheim fällt das Zwischenfazit möglicherweise anders aus.

SC Paderborn

Stolze 100.000 Euro gab der SC Paderborn im Sommer für Transfers aus. Rifet Kapic, der einzige, der Ablöse kostete, kam bislang jedoch noch gar nicht zum Zug und stand auch erst zweimal im Kader. Ein paar Neue – Ablösefreie und Leihgaben – konnten sich ins Stammteam spielen.

Jannik Huth (-1 Punkt) steht zwischen den Pfosten, muss aber sehr häufig hinter sich greifen. Überzeugender ist da Offensivmann Cauly Oliveira Souza (23 Punkte), der bereits zwei Tore erzielte. Auch Streli Mamba (13 Punkte) traf zweimal, verlor nach dem 4. Spieltag aber seinen Stammplatz.

Jüngster Stammplatzgewinner ist Innenverteidiger Luca Kilian (2 Punkte), der aus Dortmunds zweiter Mannschaft kam. Rechtsverteidiger Laurent Jans (0 Punkte) dagegen hat sein Duell mit Mohamed Dräger verloren. Das gilt auch für Linksverteidiger Gerrit Holtmann (3 Punkte), der gegenüber Jamilu Collins das Nachsehen hat.

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