Florian Wirtz kehrt bald zurück auf den Platz

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Auch in dieser Saison präsentieren wir euch jede Woche einen Preis-Leistungskönig, eine Zukunftsinvestition, einen großen Namen zum kleinen Preis und eine Verkaufsempfehlung. Diesmal mit Ruben Vargas, Florian Wirtz, Lucas Hernandez und Sebastian Rode. 

Der Preis-Leistungs-König: Ruben Vargas

Dieser Spieler ist gemessen an seiner Punkteausbeute einfach viel zu günstig.

Inzwischen haben sich die Preise auf dem Transfermarkt längst wieder in moderate Gefilde bewegt. War es vor einigen Wochen nahezu unmöglich, einen Stammspieler für unter drei Millionen zu bekommen, so kriegt man für ein solch geringes Investment jetzt sogar Leistungsträger. So wie etwa Augsburgs Ruben Vargas.

Nun mag der FCA für Comunio-Manager nicht zwingend der attraktivste Klub sein, doch gerade deshalb lohnt sich ein Blick in den Kader umso mehr. Vargas, der zu Saisonbeginn mit einer Verletzung zu kämpfen hatte, dann erst einmal nur Joker war, ist jetzt wieder so richtig in Fahrt. Dreimal stand er zuletzt in der Startelf, dabei holte er satte 18 Punkte, inklusive Tor und Assist. Was will man mehr für diesen Preis?

 

Die Zukunftsinvestition: Florian Wirtz

Dieser Spieler spielt aktuell keine Rolle, wird aber bald durchstarten.

Die Rückkehr von Florian Wirtz kündigt sich langsam aber sicher an. Schon steht der Leverkusener bei 8,8 Mio. Das ist natürlich ein satter Preis, und mal ganz ehrlich: Viel Einsatzzeit darf man vor der Winterpause auch nicht erwarten. Ganz konkret: Die Rückkehr ins Teamtraining ist in dieser Woche zumindest zu Teilen erfolgt. Das dauert dann zwar immer noch ein Weilchen, bis wir Wirtz auf dem Platz sehen, sein Marktwert indes wird aber nur noch mehr steigen.

Unter den aktuellen Preis wird Wirtz aber sowieso nicht fallen, sollte er auch nur halbwegs an sein altes Niveau herankommen. Die lange Winterpause kann gezielt nutzen, um an der Fitness zu arbeiten, der WM-Zug ist wohl eher unrealistisch. Im neuen Jahr wird Leverkusen seinen Spielmacher in dieser schwierigen Saison dann aber umso mehr brauchen. Wer das Kleingeld übrig hat, kann hier also sinnvoll investieren. 

Großer Name, kleiner Preis: Lucas Hernandez

Ein Top-Star, der aber verhältnismäßig günstig ist.

Ähnlich wie bei Wirtz hat auch Lucas Hernandez das Comeback in Sicht. Für den Defensiv-Spezialisten des FC Bayern geht es natürlich noch darum, mit Frankreich zur WM zu fahren. Dafür wird er beim FC Bayern auf Einsatzzeit drängen. Hernandez ist inzwischen wieder am Ball und soll – so der Plan – Anfang November in den Kader zurückkehren.

Eine englische Woche mit nicht weniger als drei Spielen steht dann noch aus. Derzeit kommt Hernandez bei etwas mehr als 4 Mio. auf eine gute Durchschnittspunktzahl von 3,25. Und Zinsen kann man bei einer Investition in einen Bayern-Rückkehrer sowieso mitnehmen. 

Die Verkaufsempfehlung: Sebastian Rode

Dieser Spieler hat einen Marktwert erreicht, dem er nicht mehr gerecht wird.

Frankfurt schwebt derzeit auf Wolke sieben, dank des Offensivtrios Kolo Muani/Götze/Lindström. Bei aller Euphorie gibt es aber auch Verlierer. So wie ausgerechnet der Kapitän Sebastian Rode. Obwohl Stammplatzkonkurrenten wie Kristijan Jakic oder Junior Dina Abimbe im Moment auf anderen Positionen wie der Sechs eingesetzt werden, reicht es für Rode derzeit nicht mehr für die erste Elf.

Dreimal saß er in der Bundesliga zuletzt nur auf der Bank. Zu starke Argumente liefert das Duo um Djibril Sow und Daichi Kamada in der Mittelfeldzentrale. Doch Rode, der eigentlich stark in die Comunio-Saison gestartet war, kostet noch immer verhältnismäßig teure 3,2 Mio. Bei den aktuellen Preisen ist das einfach zu viel.