Augsburgs Hitz hält Aubameyangs schwachen Elfmeter

Foto: imago/Jan Huebner
Die Saison 2017/18 ist fast zur Hälfte rum, langsam aber sicher lassen sich fundierte Erkenntnisse aus den bisher gespielten Partien ziehen: Wer sind die Elfmeterschützen der Bundesligisten? Comunioblog listet in drei Teilen die Schützen auf und benennt auch mögliche Stellvertreter. Heute ist Teil 2 an der Reihe – hier geht es zu Teil I.

FC Augsburg: Alfred Finnbogason (3/3 – 3 Elfmeter für Augsburg)

Der FC Augsburg hat einen würdigen Nachfolger als Mister Zuverlässig in Sachen Elfmeter gefunden. Bis zu seinem Wechsel zu den Wölfen war Verhaegh der unumstrittene FCA-Elfermeterschütze. Nun ist er weg und es scheint fast, als hätte Finnbogason nur auf diese Chance gelauert. Er hat die Verantwortung bei den Elfern der Fuggerstädter übernommen und war bisher bei drei Versuchen drei Mal erfolgreich vom Punkt. Die Quote kann sich sehen lassen und allgemein ist der Isländer in dieser Saison in richtig guter Form.

Borussia Dortmund: Pierre-Emerick Aubameyang (2/3 – 4 Elfmeter für Dortmund)

Auch beim BVB ist der etatmäßige Schütze Pierre-Emerick Aubameyang drei Mal angetreten – allerdings war er nur zwei Mal erfolgreich. Gegen Leipzig und Köln verwandelte er, gegen die vorgenannten Augsburger vergab er einen Elfer arrogant, als er den Ball ganz lässig in die Mitte lupfen wollte – Hitz bleibt stehen und fängt die Kugel lockerleicht (oben im Foto). Am 12. Spieltag fehlte Aubameyang suspendiert, für ihn trat Andre Schürrle den Elfmeter – und vergab. Niemand weiß, was Neu-Trainer Stöger vor hat, allerdings dürfte Aubameyang weiter die Elfer schießen – schließlich ist es Stöger gewohnt, mit divenhaften Stürmern fertig zu werden und sie wieder in die Spur zu bringen.

Eintracht Frankfurt: Sebastien Haller (2/2 – 2 Elfmeter für Frankfurt)

Zwei Elfmeter gab es bisher für die Frankfurter Eintracht und beide wurden von Rekord-Neuzugang Haller höchstpersönlich übernommen und verwandelt. Sobald Marco Fabian wieder fit ist, könnte auch er als Eintracht-Schütze in Frage kommen, ebenso wie Makoto Hasebe – beide haben in der abgelaufenen Saison je zwei Elfer geschossen und einen davon im Netz zappeln lassen.

Die Top-Elf des 15. Spieltags

Bild 1 von 11

Tor: Philipp Tschauner (Hannover 96) - 8 Punkte | Bildquelle: imago

Hannover 96: Niclas Füllkrug (1/2 – 3 Elfmeter für Hannover)

Beim Aufsteiger hat sich noch kein wirklicher Elfmeterschütze herauskristallisiert, allerdings lassen sich Tendenzen erkennen. Im Spiel gegen den BVB, als H96 mit 4:2 gewann, durfte Jonathas den wichtigen Elfer zur Führung für die Hannoveraner schießen und verwandelte. Zuletzt durfte Füllkrug zwei Mal ran, weil Jonathas den Roten bis zur Rückrunde fehlen wird. Gegen Mit-Aufsteiger Stuttgart konnte er noch verwandeln, gegen Bayern scheiterte er an Keeper Ulreich.

VfL Wolfsburg: Paul Verhaegh (1/1 – 4 Elfmeter für Wolfsburg)

Die Wolfsburger bekamen bisher vier Elfmeter zugesprochen, konnten allerdings erst gestern einen Nutzen ziehen. Nationalstürmer Mario Gomez vergab im Laufe der Saison doppelt, auch Maxi Arnold scheiterte bereits vom Punkt. Gestern, im ersten Spiel des 16. Spieltags, war es dann endlich soweit: Elfer-Routinier Verhaegh durfte ran und verwandelte souverän. Es wäre Majestätsbeleidigung, wenn Verhaegh nicht auch die kommenden Elfer schießen würde – auf ihn ist schließlich Verlass.

Hertha BSC: Salomon Kalou (1/2 – 3 Elfmeter für Hertha)

Bei der Berliner Hertha sind ebenfalls die Routiniers erste Wahl, wenn es um die Frage geht, wer die Elfmeter schießen darf. In der aktuellen Saison schoss Salomon Kalou zwei Mal, einmal ins Tor und einmal vergab er. Den dritten Elfmeter verwandelte Kapitän Ibisevic höchstpersönlich. Eventuell meldet irgendwann noch Neuzugang Selke Ansprüche an, vorerst dürften jedoch die beiden Oldies weiter für die Elfer verantwortlich sein.

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Markus Teschner

Alle Beiträge von Markus Teschner »