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Für den Stuttgarter Emporkömmling scheint es nach oben keine Grenzen zu geben. Bei den formstärksten Mittelfeldspielern findet sich aber auch ein Akteur, der schon als abgeschrieben galt.

Stand der Marktwerte: 1. Februar 2021

Platz 5: Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach, 11.650.000, 29 Punkte aus den letzten fünf Spielen)

Groß aus der Bahn geworfen hat ihn der Muskelbündelriss – immerhin eine der schlimmeren Muskelverletzungen – Ende des Jahres nicht. Es ist eigentlich so, als wäre Hofmann nie weg gewesen. In der Gladbacher Offensive ist er für Marco Rose unverzichtbar. Zum einen wegen seiner Pressingqualitäten, zum anderen aber auch wegen seiner Standards. Hofmann zahlt das Vertrauen mit Fakten zurück: In 13 Einsätzen war er an 12 Toren direkt beteiligt. Sein Meisterstück gelang ihm natürlich gegen Bayern am 15. Spieltag mit zwei Toren und einem Assist. Steile These, die wir einfach mal in den Raum werfen wollen: Wird Marco Rose seinen Lieblingsschüler kommende Saison mit nach Dortmund nehmen?

Platz 4: Amine Harit (FC Schalke 04, 6,240.000, 31 Punkte)

Wie oft war Amine Harit eigentlich schon abgeschrieben? Der Marokkaner ist ohne Zweifel ein sensibler Spieler, der den richtigen Umgang braucht. Und den scheint Christian Gross gefunden zu haben. Nicht in jedem Spiel zeigt er seine Klasse, das liegt aber auch insgesamt an der Schalker Misere. Dennoch ist Harit wohl der größte Hoffnungsträger für den Klassenerhalt – Huntelaar hin, Kolasinac her. Beim Sieg gegen Hoffenheim schenkte er seinen Managern außerdem beachtliche 16 Punkte. 

Der Comunio-Geheimtipp: Marc Roca vom FC Bayern München

Es kommt nur äußerst selten vor, dass ein Spieler des FC Bayern den Weg in unsere wöchentlichen Geheimtipps findet. Im Falle vom Marc Roca macht es diesmal aber aus mehreren Gründen so viel Sinn.

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Platz 3: Filip Kostic (Eintracht Frankfurt, 12.510.000, 36 Punkte)

Nach seiner Innenbandverletzung, die ihn den ganzen Oktober außer Gefecht setzte, fand Kostic über viele Wochen nicht zu seiner gewohnten Form zurück. Doch jetzt ist die Maschine wieder da, der Duracell-Hase, der einfach immer funktioniert. Fünf Assists und ein Tor lieferte er alleine in den letzten vier Spielen. Zum Vergleich: In seinen elf Saisoneinsätzen zuvor kam der Frankfurter Linksaußen nur auf eine Torbeteiligung. Gut für ihn, dass seine Flanken auch so gnadenlose Vollstrecker wie Andre Silva oder Luka Jovic finden. Seine Form und der aktuelle Frankfurter Höhenflug korrelieren einfach extrem stark. 

Die Top-Elf des 19. Spieltags

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Abwehr: John Anthony Brooks (VfL Wolfsburg) - 14 Punkte | Bildquelle: imago images / Revierfoto

Platz 2: Joshua Kimmich (Bayern München, 20.650.000, 38 Punkte)

Was ist hier denn los? Joshua Kimmich nur auf Platz 2? Dabei kommt der Nationalspieler doch mit der Empfehlung von vier Torvorlagen aus den letzten zwei Spielen im Gepäck an. Was immerhin noch versöhnlich stimmen dürfte: Kein Mittelfeldspieler kommt auch nur ansatzweise an den Punkteschnitt heran, den Kimmich mit abgefahrenen 7,62 an den Tag legt. Der Grund liegt natürlich maßgeblich an seinen vielen Torschussbeteiligungen. Mit zehn Assists ist er in dieser Statistik ligaweit die Nummer eins. Comunio-Manager dürfen sich aber vor allem auch über einen Spieler freuen, der wenn er denn fit ist, immer spielt. Das ist nicht zu unterschätzen. 

Platz 1: Silas Wamangituka (VfB Stuttgart, 13.280.000, 40 Punkte)

Meine Güte, was war das für ein Tor? Silas Wamangituka schnappte sich Freitagabend einfach den Ball am eigenen Sechzehner, spazierte dann in einem Tempo über 70 Meter über den Platz, wo selbst die schnellsten Mainzer ohne Ball nicht hinterherkommen, um dann in bester Torjägermanier abzuschließen. Ein Kandidat für das Tor des Jahres – ohne Zweifel. Weil dieser Treffer einfach alles beinhaltet, was den Stuttgarter so auszeichent: Eine enorme Schnelligkeit, gepaart mit einer gnadenlosen Abschlussstärke. 

Dazu kommt, dass Silas ja gar kein Stürmer ist, sondern zumeist Schienenspieler. Und, welch Überraschung: Mit elf Toren ist er der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Saison. Viermal hat er alleine bei seinen letzten vier Einsätzen getroffen. Besonders bemerkenswert ist auch, dass Silas im Bewertungszeitraum aufgrund einer Gelbsperre als einziger Spieler dieser Liste nur viermal auf dem Platz stand. In diesen Spielen legte er aber einen glatten Zehner-Schnitt hin. Keine Frage: Er ist nicht nur bei Comunio in die Riege der Bundesliga-Top-Stars aufgestiegen. Es dürfte kein leichtes sein für die Verantwortlichen des VfB Stuttgart, den 21-Jährigen über die Saison hinaus zu halten. 

Quelle: Comstats

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