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Beim Blick auf die punktbesten Spieler der letzten fünf Partien dominieren diesmal die kreativen Mittelfeldgeister. Zwei Mittelstürmer dürfen trotzdem nicht fehlen. 

Stand der Marktwerte: 4. Januar 2021

Platz 5: Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen, Mittelfeld, 7.470.000, 34 Punkte aus den letzten fünf Spielen)

In dieser Top-5-Liste der formstärksten Spieler zeigt sich beim Leverkusener Nadiem Amiri gleich ein Trend. Statt der klassischen Stoßstürmer sind diesmal die kreativen Mittelfeldgeister in der Überzahl,  Gleich drei aus fünf der formstärksten Spieler kommen quasi aus der Tiefe. Sowie Amiri, der sich zu einem festen Bestandteil der Leverkusener Mannschaft gemausert hat und im Vergleich zu allen anderen nur einen Treffer benötigt hat, um in diese Liste aufzurücken. Dafür war der Hackentreffer gegen Frankfurt aber umso schöner. Amiri ist außerdem an sehr vielen Torabschlüssen direkt beteiligt. Interessant wird es, ob er auch dauerhaft seinen Stammplatz halten kann, wenn etwa Charles Aranguiz wieder zurückkehrt. 

Die Top-Elf des 14. Spieltags

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Tor: Gregor Kobel (VfB Stuttgart) - 10 Punkte | Bildquelle: imago images / Sportfoto Rudel

Platz 4: Wout Weghorst (VfL Wolfsburg, Sturm, 12.880.000, 35 Punkte)

Seine Hochphase hatte der Niederländer irgendwann zwischen Spieltag 7 und 11, als er gleich sieben Treffer erzielte und seinen etwas durchschnittlichen Saisonstart vergessen machen konnte. Die aktuell so gute Saison der Wolfsbruger ist natürlich zu großen Teilen auf seinen Mist gewachsen, schließlich gibt Weghorst für den Erfolg das letzte Hemd. Und zwar mit allen Mitteln. Das mag Schiris, Gegenspielern und manchmal auch Trainern nicht immer gefallen. Comunio-Manager, die auf ihn bauen, konnten sich in den letzten fünf Spielen aber locker über sieben Punkte im Mittel freuen. 

Platz 3: Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach, Sturm, 11.060.000, 37 Punkte)

Weder Plea, noch Thuram oder Embolo: Der Gladbacher Top-Torjäger in dieser Saison heißt Larst Stindl. Und das, obwohl der Routinier kaum noch im Sturm eingesetzt wird, sondern auf seiner Parade-Position, der Zehn, die Bälle clever verteilt und ebenso gerne mit seinem starken Innenrist vollstreckt. Alleine an Spieltag 12 und 13 generierte er mit seinen vier Toren gegen Frankfurt und Hoffenheim 28 Punkte. Da die Champions League aktuell bis Mitte Februar ruht und Thuram noch einige Spiele zuschauen muss, wird Stindl in den kommenden Partien mutmaßlich seltener rausrotieren als bisher.

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Platz 2: Vincenzo Grifo (SC Freiburg, Mittelfeld, 10.260.000, 50 Punkte)

Zunächst kam der Freiburger Spielmacher ein wenig träge in die Saison, doch inzwischen ist er im Breisgau nicht nur über jeden Zweifel erhaben, er ist auch Dreh- und Angelpunkt, Aktivposten, Genie und Vollstrecker zugleich. Mit sieben Toren und vier Vorlagen ist er bester Torschütze und Vorbereiter seiner Elf. Alleine an den letzten sechs Einsätzen hat er fünfmal getroffen. Dreimal per Elfmeter, zugegeben. Und natürlich profitiert der gebürtige Pforzheimer auch vom aktuellen Höhenflug seiner Mannschaft. Dass Freiburg seit sechs Spielen ungeschlagen ist und die letzten vier Spiele gewonnen hat, geht jedoch zu einem großen Teil auf seine Kappe. Glatte zehn Punkte gab es ihm Bewertungszeitraum pro Partie für seine Manager!


Platz 1: Robert Lewandowski (Bayern München, Sturm, 22.900.000, 58 Punkte) 

Er ist einfach nicht zu bremsen. Dabei sah es gegen Mainz am Sonntagabend über weite Strecken des Abends so aus, als würde der Weltfußballer diesmal leer ausgehen. Dann kam er aber doch noch mit einem Doppelpack um die Ecke. Sein dritter in Folge. Lewandowski steht nun also bei 19 Saisontreffer – nach 14 Spielen. Übrigens: trifft der Pole in dieser Frequenz weiter wie im bisherigen Saisonverlauf, dann wird er am Ende bei sagenhaften 46 Saisontoren rauskommen. Die einzige Frage, die sich dann noch stellt? Was will er dann eigentlich noch erreichen? Achja: die 365 Bundesliga-Tore von Gerd Müller. 

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Autor: Karol Herrmann

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