Bilal Nadir vom HSV und Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart

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Zwei günstige Spieler des HSV werden nach dem Sieg über Stuttgart zu Schnäppchen, ein Youngster des BVB sammelt erste Punkte und ein Paderborn-Stürmer findet seine neue Version. Die Gewinner des 6. Spieltags!

Stand der Marktwerte: 17. Oktober 2026

Bilal Nadir (HSV, 790.000, Mittelfeld):

Nachdem Nicolai Remberg sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, waren die Sorgen des Hamburger SV groß. Wer würde in die Fußstapfen des Sechsers treten? Zu allem Überfluss fehlte im Spiel gegen den VfB Stuttgart auch Albert Sambi Lokonga, sodass die Sorgen noch größer wurden.

Allerdings wurde Bilal Nadir rechtzeitig fit – und der Neuzugang zeigte direkt eine starke Leistung. Nadir brachte 97 Prozent seiner Pässe an, gewann sieben Zweikämpfe und sammelte sechs Comunio-Punkte. Nach dem 1:0-Sieg des HSV könnte der zentrale Mittelfeldspieler erst einmal in der Startelf bleiben – auch neben Sambi Lokonga. Sein Marktwert im Managerspiel wird steil in die Höhe schießen.

Sebastiaan Bornauw (HSV, 1.490.000, Abwehr):

Als Nachfolger von Luka Vuskovic zum HSV gekommen, enttäuschte Sebastiaan Bornauw in der Frühphase der Saison. Beim 0:2 gegen den BVB blieb der Belgier ohne Punkt, beim 0:5 gegen Mainz fuhr er drei Minuspunkte ein. Anschließend verpasste er zwei Spiele und erhielt beim 3:2-Sieg in Hoffenheim abermals einen Minuspunkt. Infolgedessen sank sein Marktwert auf rund eineinhalb Millionen.

So war der neue Abwehrchef des HSV im Spiel gegen den VfB Stuttgart besonders gefragt – und zeigte seine mit Abstand beste Leistung in dieser Saison. Erstmals spielte Hamburg zu null, Bornauw gewann 75 Prozent seiner Zweikämüfe und überzeugte obendrein mit neun klärenden Aktionen. Dafür gab es sieben Comunio-Punkte, und damit die Hoffnung, dass Bornauw nachhaltig in Form findet.

 

Mathis Albert (BVB, 620.000, Sturm):

In der Offensive von Borussia Dortmund brach am Samstagnachmittag mal wieder ein Spieler weg. Konstantinos Karetsas musste nach seiner Einwechslung schnell wieder ausgewechselt werden. Dadurch kam ein 17-Jähriger aus der Jugend des BVB zu seinem Bundesliga-Debüt.

Mathis Albert schaffte es zwar ebenso wie seine Teamkollegen nicht, Union Berlin ein Tor einzuschenken, nutzte seine 26 Minuten auf dem Platz jedoch für Eigenwerbung. Sieben seiner acht Pässe kamen an, drei seiner vier Zweikämpfe entschied er für sich, zudem schloss er einmal ab und setzte zwei starke Tackles. Albert hat also auch die Physis für die Bundesliga. Das BVB-Juwel wird nicht mehr lange sechsstellig kosten.

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Steffen Tigges (SC Paderborn, 1.910.000, Sturm):

Schon in den letzten Wochen war der Trend bei Steffen Tigges sehr positiv. Der Angreifer des SC Paderborn kam regelmäßig als Joker und erzielte bereits beim 3:1-Erfolg über die TSG Hoffenheim einen Treffer. So erarbeitete sich Tigges zum 6. Spieltag einen Einsatz von Beginn an.

„Tiggi hat eine tolle Entwicklung seit der Sommerpause. Wir haben ein paar Dinge besprochen, um bei ihm den Tiggi 2.0 herauszuholen“, sagte Paderborn-Trainer Ralf Kettemann vor dem Spiel gegenüber DAZN. „Tiggi 2.0“ erzielte sein zweites Saisontor und nahm neun Comunio-Punkte mit. Am 7. Spieltag folgt wohl Startelf-Auftritt Nummer zwei.