Schwere Zeiten für den VfB und Bayer?
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Noch vier Spieltage, dann ist die Hinrunde der Saison 2015/2016 Geschichte. Ein guter Zeitpunkt also, um einen Blick auf das Hinrunden-Restprogramm zu werfen und die Situation der Klubs einzuschätzen.

Bayer Leverkusen

Die Leverkusener Saison gleicht bislang einer Achterbahnfahrt. Auf überzeugende Auftritte folgen in regelmäßigem Abstand Spiele zum Vergessen. Nach dem blamablen 1:1 in der Champions-League gegen Bate Borisov ist am Sonntag Schalke 04 in der BayArena zu Gast – trotz der momentanen Krise der Königsblauen gewiss keine leichte Aufgabe für die Werkself.

Und auch die restlichen Spiele haben es in sich: Nächste Woche geht es zu Hertha BSC, der größten Überraschung der laufenden Saison, danach wartet mit Borussia Mönchengladbach die Mannschaft der Stunde, zum Abschluss der Hinrunde geht es zu Aufsteiger Ingolstadt, dem wohl leichtesten verbleibenden Gegner. Nicht ausgeschlossen also, dass es vor Weihnachten noch einmal richtig ungemütlich wird unterm Bayer-Kreuz.

VfB Stuttgart

Unter der Woche trennten sich die Schwaben von Coach Alexander Zorniger, der im Sommer noch große Euphorie im Umfeld ausgelöst hatte, seine Mannschaft aber mit seinem offensiven, vorwärtsverteidigenden Spielsystem überforderte. Also zog Robin Dutt die in den vergangenen Jahren im Ländle überstrapazierte Reißleine. Alles zurück auf Anfang – wieder einmal. U23-Coach Jürgen Kramny soll den VfB vorerst wieder in die Spur bringen.

Dass dies eine alles andere als leichte Aufgabe werden dürfte, verdeutlicht ein Blick aufs Hinrunden-Restprogramm. Am Sonntag wartet in Dortmund wohl eines der schwersten Auswärtsspiele der Saison, am 17. Spieltag trifft der VfB mit dem VfL Wolfsburg auf eine weitere Spitzenmannschaft. Zwischen Dortmund und Wolfsburg warten mit den angeschlagenen Bremern und Mainzern zwei Gegner, die normalerweise zu schlagen sind. Aber was ist schon normal dieser Tage in Stuttgart?

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Eintracht Frankfurt

Alarmstimmung in Frankfurt! Dem guten Saisonstart mit acht Punkten aus den ersten fünf Partien folgte ein Rückschlag auf den nächsten. Mit 14 Zählern steht die Eintracht zwar auf Platz zwölf, doch die Abstiegszone ist mit vier Punkten bedrohlich nah gekommen. Höchste Zeit also für eine Siegesserie, um in einigen Wochen mit einem guten Gefühl Weihnachten feiern zu können.

Und die Chancen, einige Punkte aus den verbleibenden vier Spielen zu sammeln, stehen gar nicht mal so schlecht. Mit Mainz, Darmstadt und Bremen warten drei Klubs, mit denen sich die Eintracht zumindest auf Augenhöhe wähnt. Borussia Dortmund ist das einzige Schwergewicht unter den Rest-Gegnern. Comunio-Manager können damit auf zahlreiche Punkte ihrer Frankfurter Spieler hoffen.

Hamburger SV

Der HSV ist zurück im Geschäft. Nach zwei Jahren Abstiegskampf und zwei Last-Minute-Rettungen scheint der Dino auf dem besten Weg zu sein, eine weniger aufregende Spielzeit hinter sich zu bringen. Trainer Bruno Labbadia hat einer völlig verunsicherten Mannschaft neues Leben eingehaucht, der 3:1-Erfolg über Borussia Dortmund von letzter Woche kam nicht von ungefähr.

Momentan stehen die Hamburger auf Platz zehn, was allerdings noch lange nicht das höchste der Gefühle gewesen sein mus. Denn in den kommenden Wochen bekommt es der HSV, vom VfL Wolfsburg einmal abgesehen, ausschließlich mit Mannschaften auf Augenhöhe zu tun. Die kriselnden Bremer am Sonntag, Mainz 05 in einer Woche und zum Hinrunden-Abschluss das Tabellenschlusslicht aus Augsburg – allesamt Klubs, die der HSV schlagen kann. Also: Comunio-Manager können weiter besten Gewissens auf HSV-Spieler setzen.

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1899 Hoffenheim

Der Trainerwechsel von Markus Gisdol zu Huub Stevens hat noch nicht zur erhofften Trendwende geführt. Zwei Nullnummern gegen Frankfurt und Köln, dazu eine 0:1-Niederlage in Berlin – die Statistik spricht Bände. Stevens ist es zwar gelungen die Defensive zu stabilisieren, doch das scheint nur auf Kosten der Offensive möglich gewesen zu sein.

Das Hinrunden-Restprogramm verspricht zumindest die realistische Chance, noch den einen oder anderen Punkt bis Weihnachten zu sammeln. Ingolstadt und Hannover rangieren beide in der unteren Tabellenhälfte und müssten vom Potenzial der Kraichgauer her schlagbar sein. Die Partien gegen Gladbach und Schalke sind eher als Bonusspiele zu betrachten, in den Spielen gegen Hannover und Ingolstadt aber wird sich entscheiden, ob in Hoffenheim über Weihnachten die rote Laterne brennen wird.

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