Yvon Mvogo

Foto: © imago / DeFodi
Bei fast der Hälfte aller Bundesligisten ist die Situation zwischen den Pfosten ungeklärt oder es kommt zu einer Veränderung. In zwei Teilen versucht der Comunioblog die einzelnen Situationen aufzubröseln. Hier geht es zum ersten Teil. 

VfB Stuttgart

Eigentlich sollte doch alles passen zwischen den Pfosten der Stuttgarter. Mitch Langerak spielte schließlich eine gute Saison. Doch rund um Bad Cannstatt gibt es immer wieder Gerüchte, dass die Schwaben noch mal tätig werden. So hält sich der Name von Marwin Hitz hartnäckig. Auch Ron-Robert Zieler soll ein Thema sein. 

Ähnlich wie Hannover will der Mitaufsteiger auf allen Positionen den Konkurrenzkampf erhöhen. Von daher gibt es für alle Comunio-User, die eigentlich auf den Australier setzen wollten, noch keine Gewissheit, ob Langerak am Ende tatsächlich im Tor stehen wird. 

Dass noch ein Keeper kommt, steht fest. „Nach dem Abgang von Benjamin Uphoff wollen wir auf jeden Fall noch einen Torwart dazuholen“, sagte Manager Jan Schindelmeiser der Stuttgarter Zeitung. Und dieser Neuzugang dürfte in jedem Fall ein Upgrade zu Uphoff darstellen. Für Jens Grahl bleibt da vermutlich nur der Status der Nummer drei. 

Die Torhüter von Mainz, Werder, Augsburg und 96: Wer spielt denn jetzt? Und wo passiert noch was?
Rene Adler

Mainz reagiert auf die schwachen Leistungen seiner Keeper mit einem Neuzugang. Bremens Probleme sind hausgemacht. In Hannover gibt es einen fast offenen Konkurrenzkampf und in Augsburg zu viele Keeper.

weiterlesen...

Hamburger SV

Mit dem Abgang von Rene Adler entstand ein Vakuum, das nun bald gefüllt sein dürfte. Zumindest mehren sich die Meldungen, nachdem der Wechsel von Julian Pollersbeck zum HSV kurz bevorsteht. Der Keeper der U21 kommt aus Kaiserslautern – ein Qualitätsmerkmal bei Torhütern. 

Er soll sich mit Christian Mathenia um den Posten im Tor streiten. Allerdings dürfte Pollersbeck das Rennen für sich gewinnen. Ohne Mathenia zu Nahe treten zu wollen, der Noch-Lauterer ist in jedem Fall der Talentiertere und es gilt auch hier das Argument, dass die klammen Hamburger sicher nicht eine Millionenablöse zahlen werden, um Pollersbeck anschließend auf die Bank zu setzen. 

Bleibt noch die Frage nach der Nummer drei. Das wird auch in der kommenden Saison Tom Mickel sein. 

Die zehn besten Keeper der Saison 2016/17

Bild 1 von 10

Platz 10: Peter Gulacsi (RB Leipzig), 92 Punkte (2,79 im Schnitt), Bildquelle: Imago

Eintracht Frankfurt

Eigentlich gibt es ja keinen Grund, irgendetwas zu ändern. Lukas Hradecky hält stark und hat noch einen Vertrag bis 2018. Doch heutzutage überlegen Teams dreimal, ob sie mit einem Stammspieler ins letzte Vertragsjahr gehen. Nur jetzt können sie noch eine Ablösesumme generieren und so erhielt der Finne eigentlich ein Ultimatum zur Vertragsverlängerung.

Hradecky ließ es verstreichen und verabschiedete sich in den Urlaub, wo er sich Gedanken um seine Zukunft machen wollte. Das Ergebnis ist bislang nicht bekannt und großartig Wechselgerüchte dringen jetzt auch nicht aus Frankfurt in die weite Welt. Es gilt also weiterhin abzuwarten. 

Als Ersatzkeeper wurde in jedem Fall schon mal Jan Zimmermann von der Bank der Münchner Löwen verpflichtet. Doch mit Zimmermann werden die Frankfurter im Falle eines Hradecky-Abgangs nicht als Nummer eins in die Saison gehen. 

Don't Believe The Hype: Woran man einen guten Comunio-Torwart erkennt
manuel neuer fc bayern muenchen

Bei den Feldspielern bekleiden vor allem die Stars der Spitzenklubs die oberen Ränge der Comunio-Rankings – nicht so bei den Torhütern. Worauf Comunio-Manager beim Keeper-Kauf achten sollten.

weiterlesen...

RB Leipzig

Also Torhüter haben die Leipziger genug. Der letztjährige Stammkeeper Peter Gulacsi, der Aufstiegskeeper Fabio Coltorti, der Ex-Lauterer Marius Müller und jetzt neu Yvon Mvogo aus Bern und Talent Philipp Köhn aus Stuttgart. Köhn ausgenommen, alles Spieler, die eigentlch Stammplatzambiotionen haben oder hatten. Okay, Oldie Coltorti gibt sich mittlerweile mit der Reservistenrolle zufrieden, aber Gulacsi wird sich damit nun auch anfreunden müssen.

Denn es ist wohl davon auszugehen, dass der Schweizer Mvogo künftig zwischen den Pfosten stehen wird. Fünf Millionen überwies RB für den 23-Jährigen an Young Boys Bern. Und selbst wenn das für den Brausekonzern eher Peanuts sind, werden sie sich schon etwas dabei gedacht haben. Eine Notwendigkeit etwas zu machen, bestand schließlich nicht. 

Und so dürfte die Keeper-Reihenfolge in der kommenden Saison wohl so aussehen: 1. Mvogo, 2. Gulacsi, 3. Coltorti. Müller soll dagegen ausgeliehen werden. Wie die Planungen mit der frisch verpflichteten Nachwuchskraft Philipp Köhn aussehen, steht nicht fest. Die U23 haben die Leipziger bekanntlich abgemeldet. 

Du möchtest auch Comunio-Manager werden? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Marc-Oliver Robbers

Alle Beiträge von Marc-Oliver Robbers »