Pascal Groß, FCI, und Josuha Guilavogui, Wolfsburg

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Diesen Spieltag ging es eher glimpflich zu. Nur drei Spieler kassierten die fünfte Gelbe Karte der Saison und müssen am 31. Spieltag zuschauen. Dabei trifft es ausschließlich Teams im Abstiegskampf. Comunioblog schaut, wer Filip Kostic, Pascal Groß und Josuha Guilavogui ersetzen könnte. 

Filip Kostic (Hamburger SV, Mittelfeld, 2,82 Mio.)

Eine Gelbsperre der Kategorie „Zur Unzeit“. So bricht Trainer Markus Gisdol im ultimativen Abstiegskrimi gegen Augsburg die komplette Flügelzange weg. Schließlich fehlt Nicolai Müller schon länger verletzt. Jetzt also auch Kostic, der trotz -4 Punkten aus den letzten fünf Spielen nur schwer ersetzt werden kann. 

In erster Linie bieten sich zwei Kandidaten an: Michael Gregoritsch und Luca Waldschmidt. Gregoritsch kam bereits gegen Darmstadt in der 70. Minute für Kostic und ergatterte immerhin noch zwei Punkte. Der Österreicher hatte eine gute Phase in der zweiten Hälfte der Hinrunde, als er in fünf Spielen 31 Punkte holte. Danach verlor er seinen Platz an Bobby Wood und galt fortan als Lückenbüßer. 

Waldschmidt hatte zum gleichen Zeitpunkt seine Hochphase in der Saison. Danach stand er zeitweise gar nicht im Kader. Zuletzt kam er gegen Werder zu einem Kurzeinsatz. Ein Überraschungskandidat wäre Douglas Santos. Der eigentliche Linksverteidiger hat noch Probleme mit der intensiven Spielweise in der Bundesliga – gerade im Abstiegskampf, könnte aber mit seinem Offensivdrang in anderer Rolle durchaus eine Option sein. 

Die Top-Elf des 30. Spieltags

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Rune Jarstein (Hertha BSC): 8 Punkte | Dass die Hertha ohne Gegentor aus dem Spiel gegen Wolfsburg ging, war vor allem ein Verdienst des Torhüters. In der schläfrigen Frühphase der Gastgeber war Rune Jarstein gegen Mario Gomez und Yunus Malli zur Stelle und hielt die Null. - Foto: imago/Camera4

Pascal Groß (FC Ingolstadt, Mittelfeld, 4,13 Mio.)

Bei der bitteren Niederlage gegen Werder machte Groß erneut die 100-Punkte-Marke in einer Saison voll. Groß war maßgeblich am Ingolstädter Zwischensprint der letzten Wochen beteiligt. In den letzten fünf Spielen holte er 31 Zähler, Minuspunkte noch gar nicht in dieser Saison. Kein Wunder, dass Ex-Verein Hoffenheim an ihm dran ist.

Beim Gastspiel in Leipzig fehlt er aber nun und dürfte dort entweder durch Matthew Leckie oder Alfredo Morales (zehn Punkte in den letzten fünf Einsätzen) ersetzt werden. Das hängt in erster Linie davon ab, wie offensiv Trainer Maik Walpurgis das Auswärtsspiel angehen will. Morales, der am Wochenende Marvin Matip in der Innenverteidigung vertrat, wäre die defensive Variante. Leckie, Aushilfsaußenverteidiger gegen Werder, die offensivere Lösung.

Der Australier könnte auf seine angestammte Position, die ihm in den letzten Wochen immer häufiger Youngster Sonny Kittel streitig gemacht hat, zurückkehren. Im Hinspiel flog er vom Platz. Er hätte also noch etwas gutzumachen. 

Die besten Comunio-Spieler aller Zeiten

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Platz 20: Timo Hildebrand (VfB Stuttgart, 1899 Hoffenheim, FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt), 1058 Punkte

Josuha Guilavogui (VfL Wolfsburg, Mittelfeld, 1,46 Mio.)

Der dritte Gesperrte im Bunde ist Guilavogui. Der Franzose verantwortet zusammen mit Richiedly Bazoer das defensive Mittelfeld der Wölfe. Die Punkteausbeute ist solide, Wolfsburgs Probleme liegen an anderer Stelle. Nun muss Guilavogui aber ersetzt werden und das ist eine neue Situation für Andries Jonker, der seit der Verletzung der Innenverteidiger Jeffrey Bruma und Ricardo Rodriguez durchgehend auf Guilavogui vertraute. 

Kandidaten gibt es aber genug und das macht es wirklich schwer, einen Favoriten zu kühren. Christian Träsch, Paul Seguin und Yannik Gerhardt wären die 1:1-Lösungen. Allerdings spielte Seguin unter Jonker eigentlich keine Rolle mehr. 

Eine andere Möglichkeit hängt davon ab, ob Rodriguez schon wieder 90 Minuten gehen kann. Der Schweizer ist seit fünf Tagen wieder im Mannschaftstraining und könnte als Innenverteidiger ins Team zurückkehren. Dann wäre Luiz Gustavo frei für den Sechserposten. Da muss man die Entwicklung im Auge behalten, weil es wohl die bevorzugte Varante von Jonker sein dürfte. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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