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Eintracht Frankfurt hat mal wieder einen Spieler auf Leihbasis verpflichtet. Doch wer ist dieser Carlos Salcedo eigentlich? Wie stehen die Chancen des Mexikaners? Und lohnt er sich auch für Comunio? Comunioblog klärt auf.
Position: Innenverteidigung. „Mit ihm holen wir einen Innenverteidiger, der keinen Zweikampf scheut. Eine echte mexikanische Kämpfernatur“, charakterisiert Sportvorstand Fredi Bobic seinen Neuzugang. Der 23-Jährige ist vornehmlich innen zuhause, kann aber auch auf der Position des Rechtsverteidigers spielen. Nachdem mit Jesus Vallejo und Michael Hector zwei Innenverteidiger die Eintracht wieder verlassen haben, dürfte Salcedo aber vornehmlich dort zum Einsatz kommen. Neben einer kompromisslosen Spielweise soll der Mexikaner auch über eine gute Spieleröffnung verfügen.
Bisherige Karriere: Salcedo kommt aus der Jugend von Deportivo Guadalajara, wechselte aber noch im Jungendbereich zu U.A.N.L. Tigris. Angeblich gab es Ärger. Doch auch bei Tigris lief es nicht reibungslos und so wagte er als 19-Jähriger den Sprung in die USA. Dort spielte er erst in der Akademie von Real Salt Lake City, später dann auch im MLS-Team der Mormonenhauptstadt. Im Januar 2015 ging es zurück zu seinem Jugendverein. In der letzten Saison spielte er auf Leihbasis beim AC Florenz und kam dort auf 20 Pflichtspieleinsätze. Für die Nationalmannschaft lief Salcedo bislang achtmal auf.
Einstiegsmarktwert: 2 Millionen. Damit liegt der Mexikaner im Bereich von Werders Lamine Sane und Niklas Moisander, oder aber auch Matija Nastasic, Caglar Söyüncü oder Frederik Sörensen. Alles solide, aber keine überragenden Comunio-Punktegaranten. Wie bei Neuzugängen üblich, dürfte Salcedos Marktwert leicht anziehen. Riesengroße Gewinne sollte man aber nicht erwarten.






























