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Borussia Dortmund hat den Transfer von Erling Braut Haaland bekanntgegeben. Der Stürmer kommt von Red Bull Salzburg und ergänzt den Kader des BVB perfekt. Das ComunioMagazin stellt den Neuzugang vor.
Position
Sturm. Erling Haaland ist nicht nur ein Juwel im europäischen Fußball, sondern auch genau der Spielertyp, den Borussia Dortmund noch gesucht hat. Ein zentraler, groß gewachsener Stürmer.
1,94 Meter misst der Norweger. Zum Vergleich: Paco Alcacer, Mario Götze und Marco Reus kommen alle auf 1,75 bis 1,80 Meter. Haaland ist sehr dynamisch, handlungsschnell und vor allem torgefährlich. Ein neues Profil für den BVB, die perfekte Ergänzung.
Haaland ist obendrein ein echtes Schnäppchen, soll wegen einer Ausstiegsklausel nur rund 20 Millionen Euro kosten. Er erhält einen Viereinhalbjahresvertrag bis 2024.
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Bisherige Karriere
Erling Haalands Vater ist kein ganz Unbekannter: Alf-Inge Haaland spielte von 1993 bis 2003 in England für Nottingham Forest, Leeds United und Manchester City. Erling Haaland wurde im Juli 2000 in Leeds zur Welt gebracht.
Einige Jahre nach dem Karriereende seines Vaters begann der Kreis von Neuem: Wie schon Alf-Inge spielte auch Erling Haaland in der Jugend für den Bryne FK in Norwegen. Schon in seiner Jugend zeigte sich sein Torriecher, sodass der Molde FK ihn 2017 in die erste norwegische Liga holte.
Damals der Molde-Trainer: Ole Gunnar Solskjaer, heute Coach von Manchester United. Umso erstaunlicher ist es, dass sich Haaland heute gegen einen Wechsel zu den Red Devils entschied und für den BVB. Aber es ist nicht das erste Mal, dass der Youngster einem Klub mit größeren Namen absagt.
Nach insgesamt 20 Toren in 50 Spielen für Molde schlug Haaland ein Angebot von Juventus Turin aus, um sich im Januar 2019 Red Bull Salzburg anzuschließen. Eine Entscheidung für eine Entwicklung mit Spielpraxis und ohne Leihstationen.
In der Rückrunde 2018/19 wurde er noch langsam an das Team herangeführt, um in der Hinrunde 2019/20 richtig durchzustarten. 28 Tore in 22 Pflichtspielen sind eine überragende Bilanz. Besonders beeindruckend: In seinen ersten fünf Champions-League-Spielen traf der Norweger achtmal, darunter dreimal in zwei Spielen gegen den SSC Neapel und einmal gegen den FC Liverpool.































