Der FC Bayern München ist momentan wieder das Maß aller Dinge.

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Als Jupp Heynckes den FC Bayern Anfang Oktober übernahm, lag die Mannschaft gefühlt am Boden. Der Altmeister hat dem Rekordmeister innerhalb von acht Wochen wieder einen neuen Teamgeist eingehaucht. Comunioblog zeigt die Gewinner unter Heynckes.

Sven Ulreich (Torwart, 1,18 Mio., 28 Punkte)

Dem Keeper war die allgemeine Verunsicherung in der Mannschaft unter Carlo Ancelotti wohl am deutlichsten anzumerken. Gegen Wolfsburg patzte er spielentscheidend und auch gegen die Hertha, als Willy Sagnol interimsmäßig auf der Bank saß, machte Ulreich keine gute Figur.

Jetzt aber, wo Jupp Heynckes wieder auf der Trainerbank sitzt, ist Ulle mehr als ein solider Backup für den noch immer verletzten Manuel Neuer. Im DFB-Pokal gegen RB Leipzig hielt er gegen Timo Werner den entscheidenden Elfmeter und auch gegen PSG in der Champions League zeigte er, dass er auch auf höchstem Niveau bestehen kann. 22 seiner 28 Punkte holte er unter Jupp, wo er inzwischen so gut hält, dass Einige ihn schon für das DFB-Team fordern.  

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Javi Martinez (Abwehr, 6,74 Mio., 40 Punkte)

Der Spanier ist sowas wie der Musterschüler von Heynckes. Martinez war der x-Faktor beim CL-Sieg der Bayern 2013 und so war es Jupps erste Amtshandlung, Martinez aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld vorzuziehen, wo er dem Spiel der Bayern sichtlich halt gibt. 

Das macht sich auch bei Comunio bemerkbar: 30 seiner 40 Zähler holte er bislang unter Heynckes. Nur am 9. Spieltag, wo er verletzungsbedingt fehlte, gehörte Martinez nicht zur Startformation, aus der er bei seiner aktuellen Verfassung auch nicht wegzudenken ist.

Arturo Vidal (Mittelfeld, 10,45 Mio., 88 Punkte)

Als Heynckes Anfang Oktober das Zepter übernahm, machte der Coach ihm klipp und klar deutlich, dass er mit seiner Verfassung alles andere als zufrieden sei. Und so musste Vidal in den ersten Spielen mit einem Bankplatz vorliebnehmen und dass das dem ehrgeizigen Chilenen nicht gefällt, war klar.

Seit knapp vier Woche befindet sich Vidal nun aber wieder in fast perfekter Verfassung, was auch Heynckes zuletzt lobend erwähnte. In vier Spielen traf der Krieger vier Mal, 46 Punkte holte er aus diesen Partien, was mehr als die Hälfte seiner Gesamtpunktzahl bislang ist. Vidal wurde unter Heynckes wieder richtig wichtig, weil der erfahrene Coach weiß, wie er mit Vidal umzugehen hat und daher auch nicht davor scheut, Vidal frühzeitig vom Platz nehmen, weil er kurz vor Gelb-Rot steht (wie in Frankfurt).

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James Rodriguez (Mittelfeld, 11,86 Mio., 66 Punkte)

Nicht wenigen wollten den Kolumbianer im Herbst schon wieder nach Madrid zurückschicken. Bis auf seinen Auftritt beim FC Schalke am 5. Spieltag zeigte James eher Partien, bei denen noch viel Luft nach oben war.  Seit dem 10. Spieltag aber gehörte der 26-Jährige aber durchgehend zur Startformation.

Vor der Partie gegen den 1. FC Köln stimmte Heynckes sogar ein regelrechtes Loblied auf James an: „Er fühlt sich bei mir als offensiver Mittelfeldspieler pudelwohl, ist sehr mannschaftsdienlich und ist sich nicht zu schade, für die Defensive zu arbeiten.“ Außerdem erklärt Heynckes, warum der Linksfuß anfangs nicht so recht zum Zuge kam: „Bei neuen Spielern ist eine gewisse Zeit zur Integration wichtig. Das Essen, das Wetter, da spielen viele Dinge eine Rolle. Zudem ist seine Position nicht die, die er bei Real Madrid hatte.“ So holte James 46 seiner 66 Punkte unter Don Jupp.

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Kingsley Coman (Sturm, 9,69 Mio., 70 Punkte)

Auch der Franzose hatte unter Ancelotti seine ordentlichen Auftritte, doch erst unter Heynckes bringt Coman seine PS auch auf die Straße. Er strotzt aktuell vor Selbstvertrauen, ist zudem inzwischen auch torgefährlich und lässt einen mehrwöchigen Ausfall von Franck Ribery oder Arjen Robben fast vergessen machen.

Unter Heynckes holte er 44 seiner 70 Punkte und wenn er so weiter macht, dann könnte ihm in dieser Spielzeit der endgültige Durchbruch gelingen.

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Autor: Florian Schimak

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