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Die Mittelfeldspieler, die in den letzten fünf Spielen am besten gepunktet haben, sind aktuell nicht zwangsweise die, die auch das teuerste Preisschild haben. Hier lohnt sich also ein Blick umso mehr. 

Platz 5: Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach, 4.350.000, 28 Punkte aus den letzten fünf Spielen)

Trotz seiner Verletzung und damit nur vier Spielen im Bewertungszeitraum schafft es Hofmann noch in diese Liste. Der Gladbacher war zuvor einfach bärenstark. Als Faustpfand dient dem Neu-Nationalspieler seine Pressingqualitäten, seine gefährlichen Standards und auch seine Torgefährlichkeit. Sofern gesund, sollte der 28-Jährige zumindest in den wichtigen Spielen immer bei Marco Rose gesetzt sein. 

Für alle, die sich für die Ausfallzeit interessieren: In diesem Jahr wird es wohl leider nichts mehr. Ein Muskelbündelriss und somit die schwerste Form des Muskelfaserriss wird einen Einsatz in diesem Jahr wohl nicht mehr zulassen. Dafür strebt Hofmann ein Comeback am 8. Januar gegen Bayern an. Ob ihr ihn für noch mehr als vier Millionen jetzt besser verkauft, müsst ihr selbst entscheiden!

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Platz 4: Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg, 8.020.000, 31 Punkte)

Der Wolfsburger Spieler schlechthin war bei Comunio in den letzten Jahren ja auch immer latent unterschätzt. Arnold liefert aber so konstant ab, dass sich dies inzwischen herumgesprochen hat. Die Folge: Inzwischen ist er der drittteuerste Mittelfeldspieler hinter Leon Goretzka und Marcel Sabitzer. Trotzdem bringt Arnold aktuell punktemäßig mehr als dieses Duo, was sich gut durch einen Treffer und zwei Assist aus den letzten fünf Spieltagen belegen lässt, wo er übrigens nur viermal gespielt hat. 

Platz 3: Gonzalo Castro (VfB Stuttgart, 5.620.000, 34 Punkte)

Es ist schon beeindruckend, wie Castro in seinem mindestens dritten Frühling noch agiert. Zwar steht der 33-Jährige kaum mehr volle 90 Minuten auf dem Platz, dafür ist er aber der verlängerte Arm von Pellegrino Matarazzo. Zwei Tore hat er im Bewertungszeitraum agiert, darüberhinaus ist er als Standard-Schütze Nummer eins an vielen Abschlussaktionen der Schwaben beteiligt. Und während sich seine Nebenmänner Daniel Didavi und Mato Klimowicz in Sachen Startelf fröhlich abwechseln, ist Castro stets gesetzt. 

Bald schon wird er in den Klub der wenigen Spieler mit 400-Bundesliga-Einsätzen (aktuell 391) eintreten dürfen. Allerdings wird das wohl noch nicht binnen der nächsten neun Spieltage schaffen, denn Castro hat schon vier Verwarnungen gesammelt. 


Platz 2: Robert Andrich (1. FC Union Berlin, 4.290.000, 34 Punkte)

Robert Andrich auf Platz zwei ist schon eine Faustdicke Überraschung. Der Grund ist die hinzugekommene Effektivität vor dem Tor. Abschlussfreudig war Andrich schon immer, getroffen hat er nur selten. Das hat sich jetzt geändert: Zwei Buden aus den letzten fünf Spielen brachten ihm alleine acht Zähler. 

Natürlich schwimmt er auch auf der generellen Erfolgswelle der Unioner mit, aber auch die Konkurrenten hat er klar in den Schatten gestellt: Gab es zu Beginn der Saison bei den Berlinern mit Gentner, Prömel, Griesbeck und ihm fast vier gleichwertige Alternativen für die Doppelsechs ist Andrich nun ohne Zweifel klare Nummer eins dieses Quartetts. 

Platz 1: Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund, 7.830.000, 37 Punkte)

Vielleicht ist Raphael Guerreiro – gemessen an seinem Potenzial – noch immer einer der unterschätztesten Spieler der Bundesliga. Es ist wohl kaum anders zu begründen, dass gleich vier Mittelfeldspieler noch einen größeren Marktwert haben. Vielleicht ist es, weil der Portugiese erst am vergangenen 8. Spieltag sein erstes Saisontor geschossen hat, vielleicht, weil er zu Beginn der Spielzeit ein wenig unter seinen Möglichkeiten spielte. 

Fakt ist aber auch, dass der 26-Jährige an den letzten fünf Spieltagen vier Tore vorbereitet hat und letzte Saison immerhin acht Saisontreffer auf dem Konto hatte. Es dürfte außerdem ein gutes Gefühl für Comunio-Manager sein, zu wissen, dass Guerreiro aufgrund seiner spielerischen Klasse als einer der wenigen Spieler beim BVB praktisch konkurrenzlos auf seiner linken Seite ist. 

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Autor: Karol Herrmann

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