Robin Koch

Foto: © imago/Eibner
Nach einem langen Tauziehen konnte der SC Freiburg Wunschspieler Robin Koch vom 1. FC Kaiserslautern loseisen. Wo wird der Defensivakteur spielen? Welches Potenzial hat er bei Comunio? Comunioblog schaut sich den Transfer mal genauer an. 

Position: Verteidiger. Koch ist ein Defensiv-Allrounder, der aber in der Innenverteidigung zuhause ist. Der 21-Jährige spielte allerdings auch schon im defensiven Mittelfeld und auf den defensiven Außenpositionen in einer Viererkette. In Freiburg wird man ihn aber in erster Linie als Innenverteidiger einplanen. Dazu weiter unten mehr. 

Bisherige Karriere: Der Ex-Lauterer entstammt der Jugend von Eintracht Trier. Vor zwei Jahren zog es ihn dann zum 1. FC Kaiserslautern, wo Vater Harry einst eine große Karriere hinlegte und mit den Roten Teufeln Deutscher Meister wurde. Sein Debüt im Profiteam gab er im Oktober des Vorjahres. Zuvor kam er für die zweite Mannschaft der Lauterer zum Einsatz. 

Nach seinem Debüt in der Zweiten Liga avancierte er auf Anhieb zum Stammspieler und verpasste danach nur noch drei Spiele aufgrund einer Muskelverletzung. Der Rechtsfuß ist eher ein Spätstarter und wurde dementsprechend auch nicht in einem Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet. Auch Einsätze in einer deutschen U-Auswahl hat Koch bislang nicht absolviert. 

Die Comunio Player to watch 2017/18

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Hannover 96: Michael Esser bewies letzte Saison bereits, dass er absolutes Bundesliganiveau besitzt und holte die drittmeisten Punkte im Keeper-Ranking. Insofern wäre der Torhüter eine absolute Überlegung wert – welches allerdings mit dem Risiko behaftetet ist, dass Esser gar nicht spielen könnte, falls sich Breitenreiter entgegen der Tendenzen für Tschauner entscheidet. Sollte Esser aber spielen, könnte er ähnlich im Fokus stehen, wie bei den Lilien und daher ähnlich punkten. Bild: imago

Einstiegsmarktwert: Zwei Millionen. Damit liegt er gleichauf mit Marc-Oliver Kempf. Philipp Lienhart ist 500.000 mehr wert, Caglar Söyüncü die gleiche Summe weniger. Diese vier werden in erster Linie um die zwei oder drei Plätze in der Verteidigung kämpfen. 

Situation: Nach den Verletzungen von Manuel Gulde und Georg Niedermeier hatten die Freiburger nur noch drei gesunde Innenverteidiger zur Verfügung. Da Trainer Christian Streich bevorzugt mit einer Dreierkette spielen lässt, wurde die Personaldecke zu dünn, auch wenn mit Julian Schuster ein weiterer Spieler für die Dreierkette in Frage kommt. 

„Aufgrund der aktuellen Personalsituation in der Innenverteidigung ist es gut, dass seine Verpflichtung zum jetzigen Zeitpunkt zu realisieren war“, kommentierte Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach die Verpflichtung. „Robin Koch ist ein sehr veranlagter Spieler mit einem hohen Maß an Entwicklungspotenzial. Daher passt er sehr gut in unser Anforderungsprofil.“

Freiburg buhlte schon länger um Koch, stockte aufgrund der Personalnot nun noch einmal das Angebot auf. Der 21-Jährige wird sich jetzt einem nicht unerheblichen Positionskampf stellen müssen. Kempf und Lienhart dürften erst einmal gesetzt weiter gesetzt sein, Söyüncü wird alles daran setzen, sich seinen Stammplatz zurückzuerobern. Schuster scheint zudem sein Standing wieder gefestigt zu haben. Es wird sicher nicht leicht, aber auch nicht unmöglich sein, sich Spielanteile zu erkämpfen. 

Marktwertpotenzial: Wie bereits angedeutet, wird es keine leichte Aufgabe für Koch werden, eine gewichtige Rolle zu spielen. Daher sollte man vorsichtig sein, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Ein großer Marktwertanstieg ist erst mal nicht zu erwarten. Besser wäre es, man wartet ab, wie sich die Situation in Freiburg entwickelt. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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