Foto: © imago/Oliver Hardt

Die Saison neigt sich so langsam dem Ende entgegen und da ist es normal, dass erste Transfergerüchte aufkommen, schließlich sind einige interessante Namen ablösefrei zu haben. Comunioblog hat sich fünf Spieler herausgesucht, die innerhalb der Bundesliga wechseln könnten. 

Pirmin Schwegler (1899 Hoffenheim, Mittelfeld, 820.000)

Der Schweizer spielt in dieser Saison keine große Rolle bei den Kraichgauern. Auf seiner Position hat sich Sebastian Rudy festgespielt und offensiv haben Nadiem Amiri und Kerem Demirbay die Nase vorn. Auch Lukas Rupp steht vor Schwegler. 

Und so sieht – trotz bevorstehender Doppelbelastung in der neuen Saison – alles nach einer Trennung aus. „Ich fühle mich gut, das ist wichtig. Ich weiß, dass ich es noch kann. Es wird auf jeden Fall irgendwo weitergehen“, sagte er unlängst der „Bild“. Sein Ex-Verein aus Frankfurt soll interessiert sein. Dort holte er in vier Erstliga-Spielzeiten 242 Punkte. 

Rani Khedira (RB Leipzig, Mittelfeld, 350.000)

Schon im Winter sah es nach einer Trennung aus, aber Leipzig wollte Khedira nicht gehen lassen und er selbst entschloss sich auf Rat seines Bruders Sami dazu, beim Aufsteiger weiterzumachen. Nach einem Zwischenhoch zu Beginn der Rückrunde hat sich sein Status im Kader aber nun wieder verschlechtert, denn aktuell sind alle Stammspieler fit.

Zwar betont der Verein weiterhin, mit dem 23-Jährigen weitermachen zu wollen, aber acht Kurzeinsätze dürfte nicht der Anspruch sein, den Khedira an sich stellt. Und so wäre es wenig verwunderlich, wenn sich die Wege am Saisonende trennen würden. Der Sechser dürfte sicherlich woanders einen Platz in der Bundesliga finden. 

Die besten Comunio-Spieler aller Zeiten

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Platz 20: Timo Hildebrand (VfB Stuttgart, 1899 Hoffenheim, FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt), 1058 Punkte

Santiago Garcia (Werder Bremen, Abwehr, 1,87 Mio.)

Eigentlich würde Garcia gerne in Bremen bleiben und Werder hat ihm auch ein neues Angebot gemacht, aber das ist so gar nicht nach dem Geschmack des Argentiniers. Weder die Laufzeit (ein Jahr) noch das Gehalt passen bislang und so sieht es aktuell danach aus, dass Garcia nächste Saison nicht mehr in Bremen spielen wird.

Zumal Werder mit Ludwig Augustinsson bereits einen hochkarätigen Nachfolger verpflichtet hat. Garcia, der gerne mal etwas ungestüm agiert, hat nachgewiesen, dass er in der Bundesliga bestehen kann. In dieser Saison ist er bei Comunio noch ohne Minuspunkte. Der Linksverteidiger und seine Frau erwarten gerade ihr erstes Kind und fühlen sich in Deutschland wohl. Ein Verbleib in der Bundesliga käme jetzt nicht überraschend, auch wenn es Interesse aus Spanien geben soll. 

Matthias Ostrzolek (Hamburger SV, Abwehr, 1,55 Mio.)

Aktuell könnte man meinen, Ostrzolek ist aufgrund seiner Vertragssituation sehr stark darum bemüht, auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich tränkte er seinen Schopf kürzlich in Wasserstoffperoxid und kommt nun völlig erblondet daher. Dabei besitzt der Linksverteidiger auch sportliche Qualitäten, die es ihm ermöglichen sollten, in der Bundesliga zu bleiben. 

So buhlen nach Information der „Sport-Bild“ Hoffenheim und Wolfsburg um Ostrzolek. Die Kraichgauer wollen ihren Kader für die Champions League breiter aufstellen, in Wolfsburg müsste er sich nach aktueller Lage in Konkurrenz mit Ricardo Rodriguez, Jannes Horn und Yannik Gerhardt stellen. Aber auch eine Verlängerung in Hamburg ist längst nicht vom Tisch. 

Dennis Aogo (FC Schalke 04, Abwehr, 220.000)

Noch ein Linksverteidiger, der auf dem Markt sein wird, ist Aogo. Nach vier Jahren im Trikot der Königsblauen geht seine Zeit auf Schalke nach der Saison zu Ende. Das steht im Grunde fest. Eine Klausel, die noch eine automatische Vertragsverlängerung hätte bringen können, wurde nach Medieninformationen in der Winterpause gestrichen.

Mit seinen 30 Jahren ist der flexible Ex-Nationalspieler durchaus noch in der Lage, einem Bundesligateam weiterzuhelfen. Im Vorjahr gab es bereits Gerüchte über einen Wechsel. Damals wurden allerdings vornehmlich ausländische Teams genannt, aber das muss ja nichts heißen. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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