Mergim Mavraj wechselte in der Winterpause vom 1. FC Köln zum Hamburger SV

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Der 20. Spieltag steht an und es Zeit sich ein paar Winterneuzugänge mal genauer anzuschauen. Welche Wintertransfers sind eine direkte Verstärkung für ihre neuen Teams? Wir bilanzieren die ersten drei Spieltage des Jahres 2017 von Mavraj, Badstuber, Burgstaller, Clemens und Malli.

Mergim Mavraj, Hamburger SV, Abwehr, 3.080.000

Der Hamburger SV hat sich im Winter gleich doppelt in der Innenverteidigung verstärkt. Mit Kyriakos Papadopoulos als Leihgabe von Bayer 04 Leverkusen und der Neuverpflichtung des Albaners Mergim Mavraj von Ligakonkurrent 1. FC Köln scheinen die Hanseaten (endlich mal!) alles richtig gemacht zu haben. Beide spielen seit ihrem Wechsel vor dem 17. Spieltag zum HSV in der Stammelf und sind aus dieser auch nicht mehr wegzudenken.

Während es für Papadopoulos die ersten Spiele nach seiner Verletzung vor knapp vier Monaten waren, ist Mergim Mavraj auch schon bei den Kölnern ständig in der Stammelf präsent gewesen. Mavraj verpasste als Spieler noch keine einzige Minute Bundesliga in dieser Spielzeit und hat bereist 64 Punkte auf der Habenseite vorzuweisen. Davon sammelte er allein 10 in den drei Spielen für den HSV. Dabei ist Mavraj immer präsent bei Standards und besticht durch seine Zweikampfstärke.

Holger Badstuber, FC Schalke 04, Abwehr, 2.660.000

Badstuber kam in der Winterpause vom FC Bayern München als Leihgabe zum FC Schalke und bestritt sein erstes Spiel für die Knappen ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein. Zwar konnte er das 1:0 durch Robert Lewandowski nicht verhindern, doch kann sein Einsatz gegen den derzeitigen Tabellenführer als Erfolg verbucht werden (2 Punkte). Auch im Pokal gegen Zweitligist SV Sandhausen stand Badstuber auf dem Platz. Badstubers Einsatzperspektiven schätzt Comunioblog als gut ein, denn Schalke kämpft noch auf drei Hochzeiten und hat somit noch eine Menge Spieler vor der Brust.

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Guido Burgstaller, FC Schalke 04, Sturm, 7.170.000

Wer hätte das gedacht? Da kommt ein Stürmer aus der zweiten Liga und stiehlt gleich allen Offensivspielern bei Schalke die Show. In den bislang drei Spielen für Königsblau sammelte der Schweizer bereist 19 Punkte, mit dem Goldenen Tor zum 1:0 gegen den FC Ingolstadt. Mehr kann man sich wirklich nicht für einen dauerhaften Einsatz in der Startelf empfehlen. Allerdings hat diese Leistung auch ihren Preis. Seit seinem Wechsel zum FC Schalke 04 stieg Burgstallers Marktwert um 3.170.000.

Christian Clemens, 1. FC Köln, Mittelfeld, 2.650.000

Ein Kölscher Jung kehrt zurück zum 1. FC Köln, den er vor über drei Jahren in Richtung Schalke 04 verließ. Auf Schalke konnte sich der schnelle und ballsichere Mittelfeldspieler, der am liebsten über die rechte Außenbahn nach vorne dringt, nicht durchsetzen und ging später nach Mainz.

Dort gehörte er in der letzten Saison zu den Stammspielern, ehe ihn eine Sehnenreizung zu einer Zwangspause von über zwei Monaten zwang. Schon vorher setzte Trainer Martin Schmidt nicht mehr so sehr auf den gebürtigen Kölner im Mainzer Spiel. In Köln bekam es Clemens direkt wieder mit dem Ex-Verein zu tun. Ein Spiel, das keinen Sieger verdiente und für den offensiven Akteur keine gute Ausbeute bereit hielt (-2).

Gegen Darmstadt hatte Clemens die besten Tormöglichkeiten in einer Phase vorzuweisen, die noch vor dem Torreigen (6:1 aus Kölner Sicht), lag. Clemens stellt sich klar in den Dienst der Mannschaft und stand seit seinem Wechsel zu den Geißböcken in jedem Spiel in der Startelf.

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Yunus Malli, VfL Wolfsburg, Mittelfeld, 5.450.000

Mainz leidet unter seinem Weggang zu Ligakonkurrent VfL Wolfsburg und konnte die entstandene Lücke im offensiven Mitteldfeld noch nicht mit adäquat besetzen. Bojan Krikic soll dies zeitnah übernehmen. Das einstige Wunderkind kämpft aber noch mit Anpassungsschwierigkeiten. Malli geht es nach Julian Draxlers Weggang im Winter beim VfL nicht anders. Mit 93 Punkten steht Yunus Malli zwar auf Platz fünf der besten Mittelfeldspieler. Allerdings kamen lediglich 4 weitere Punkte in den letzten drei Spielen hinzu.

Es bleibt daher abzuwarten, wie sich Malli beim hochkarätig besetzten VfL Wolfsburg entwickelt. An ihm liegt es sicherlich nicht, dass der VfL Wolfsburg aktuell immer noch seinen Ansprüchen hinterherhinkt.

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Autor: Peter Johann Friedrich

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