Serge Gnabry könnte bald in der Bundesliga spielen

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Die Hertha bemüht sich angeblich um die Dienste von Olympiateilnehmer Serge Gnabry vom FC Arsenal – doch nicht nur die Berliner. Auch bei der der Eintracht werden wieder viele Namen genannt, zudem gibt es von Marco Russ Neuigkeiten. Während die Lilien einen Norweger auf dem Zettel haben, gibt’s in Gladbach und Dortmund interessante News in Sachen Personal.

Bevor wir in unserer heutigen Gerüchteküche in die große weite Fußballwelt aufbrechen, beginnen wir erst einmal mit Personalien aus Hessen. Da es in diesem Bundesland inzwischen tatsächlich zwei Bundesligisten gibt, macht die Eintracht dabei zunächst einmal den Anfang.

Seit Wochen ist die launische Diva vom Main auf der Suche nach einem geeigneten Innenverteidiger. Heute Morgen fiel daraufhin der Name Matt Miazga. Klingt schon mal ziemlich lässig. Der US-Boy spielt beim FC Chelsea und würde tendenziell bestens in die Reihe der Transfers der Eintracht passen, die derzeit gerne bei Top-Klubs zuschlägt (Real Madrid und Manchester United).

Doch am Abend hat Fredi Bobic das Gerücht dementiert, demnach sei der Innenverteidiger bei den Frankfurtern „keine Option“. Die Suche am Main geht also weiter. Derweil soll aus England allerdings Interesse an Luc Castaignos bestehen. Der FC Southampton und Newcastle United sollen im Niederländer dran sein, behaupten die englischen Gazetten.

Neues von Marco Russ

Positive Nachrichten hingegen gibt’s bei Marco Russ. Der Abwehrmann, bei dem im Mai Krebs diagnostiziert wurde, könnte nach zwei Chemotherapie laut Sport Bild schon Anfang Oktober mit dem individuellen Training beginnen und im November eventuell ins Teamtraining einsteigen. Daumen hoch, Marco!

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Generell auf der Suche nach neuen Spieler ist ja der SV Darmstadt 98, der gefühlt erst acht Akteure unter Vertrag hat. Neustes Objekt der Begierde soll Tarik Elyounoussi sein und da die Lilien mit der TSG bereits gute Verhandlungen geführt haben (Colak), soll Darmstadt nun beim Norweger vorgefühlt haben. Elyounoussi will Sinsheim wohl verlassen: „Im Moment ist es für mich und den Verein am besten, dass ich einen neuen Klub finde“, zitiert die Bild den 28-Jährigen, der in der vergangenen Saison nur fünf Spiele von Beginn an auf dem Feld stand.

Mehr Spiel hat in der vergangenen Saison Karim Bellarabi für Bayer Leverkusen absolviert. Und diese teilweise so gut, dass er im vorläufigen EM-Kader stand und zudem ein Angebot von Borussia Dortmund hatte.

„Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht über das Angebot. Es ist etwas Besonderes, wenn ein Verein wie Borussia Dortmund Interesse zeigt und sich so bemüht“, sagte Bellarabi in der Sport Bild, betonte aber auch, dass er sich in Leverkusen unter Trainer Roger Schmidt sehr wohl fühle.

Gnabry in die Bundesliga?

Wirklich wohl scheint sich der Kader des BVB derzeit nach dem krassen Umbruch im Sommer noch nicht zu fühlen, das bestätigte nun auch Trainer Thomas Tuchel. „Viele haben schon besser gespielt und haben sich in der Gruppe wohler gefühlt als im Moment“, sagt der BVB-Coach am Randes des Trainingslagers in Bad Ragaz.

Bei der anderen Borussia wurde am Morgen berichtet, dass Mahmoud Dahoud eine festgeschriebene Ausstiegsklausel im Vertrag hätte, die ab der kommenden Saison greifen würde. Für 10 Millionen hätte der U21-Nationalspieler den Verein laut Sport Bild verlassen können, doch Dahoud-Berater Rezah Fazeli dementierte diese Gerüchte am Nachmittag.

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„Wir werden abwarten und sehen, was in der Zukunft passiert, aber der Klub wird entscheiden, welcher Ablöse er zustimmt“, so Fazeli gegenüber dem Guardian. Angeblich ist PSG an Dahoud interessiert, aber auch Verein aus der Champions League haeb ihn auf dem Zettel. „Es gab viel Interesse an ihm, nicht nur vom FC Liverpool. Aber wir haben eine Vereinbarung mit Gladbach und alles wurde auf die nächste Saison verschoben“, sagte Fazeli. „Es ist sicher, dass Mahmoud vorerst bei Gladbach bleiben wird.“

Dafür könnte es einen anderen Deutschen von der Insel in die Bundesliga ziehen. Serge Gnabry steht angeblich bei der Hertha ganz hoch im Kurs. Demnach könnte der bisherige Olympiaheld die Gunners für schlappe zwei Millionen Euro verlassen, da sein Vertrag kommenden Sommer ausläuft.

Doch die Alte Dame aus Berlin ist nicht der einzige Interessent, so soll auch die Eintracht den Flügelflitzer auf Zettel haben. „Wir haben ein deutsches Talent in unseren Köpfen“, sagte SGE-Manager Bruno Hübner in der Frankfurter Rundschau. Ganz schön kryptisch…

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Autor: Florian Schimak

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