Wird Ilsanker (r.) der neue Innenverteidiger?

Foto: dpa-Zentralbild
Schon seit Wochen ist Ralf Rangnick auf der Suche nach einem neuen zentralen Abwehrmann. Doch weder bei Matthias Ginter, noch bei Aleksandar Dragovic hatte der Brause-Klub bislang Erfolg. Daher wird wohl ein Mann aus den eigenen Reihen aushelfen müssen. In Wolfsburg ist derweil ein Verteidiger unterwegs zum Medizincheck. Außerdem gibt’s bei der Eintracht ganz interessante Intergrationsmethoden und Schalke könnten einen Youngster verlieren.

Den Anfang macht die Gerüchteküche aber heute in Dortmund, wo Julian Weigl nicht weg will, aber ein ganz interessante Ansage gemacht hat. Kam er vor einem Jahr vom TSV 1860 München zum BVB „um anzukommen, alles aufzusaugen und zeigen, was ich kann“, so hat er das im ersten Jahr eindrucksvoll bewiesen.

In Dortmund entwickelte sich Weigl zu unglaublichen Passmaschine, bestritt 30 Bundesligaspiele und erzielte dabei eine Passquote von über 90 Prozent. Ein Tor gelang ihm allerding nicht, zudem sprang lediglich ein Assist heraus. Das soll sich in dieser Saison ändern, so hat er sich vorgenommen „torgefährlicher zu werden“ und auch „mehr Pässe zum Tor, mehr Pässe zu Vorlagen“ zu geben. „Ich werde auch den tödlichen Pass versuchen. Ich bin dabei, an mir zu arbeiten“, so der 20-Jährige im kicker.

Während der eine Youngster beim BVB von Verbesserung spricht, könnte der andere Youngster beim FC Schalke vor einem Wechsel stehen. Der FC Ingolstadt hat offenbar Interesse an Phil Neumann. Der 19-jährige Außenverteidiger der Schalke soll dem vom SV Werder Bremen umworbenen Robert Bauer gegebenenfalls ersetzen.

Handyverbot bei der Eintracht

Den Ingolstädter liegt für Bauer ein Angebot vor, über das kommende Woche verhandelt werden soll. Der 21-Jährige ist wohl wechselwillig und Neumann würde den ebenfalls variablen Rechtsverteidiger quasi eins zu eins ersetzen.

Aus dem Ruhrpott geht’s nun in die Rhein-Main-Region, wo die Eintracht unter Nico Kovac besondere Wege in Sachen Integration und Teamfindung geht. So, verbietet der Coach im Bus und beim Essen das Handy, damit sich die Multi-Kulti-Truppe der Eintracht unterhält und nicht ständig an ihren Smartphones hängt.

„Die Kommunikation kommt zu kurz“, sagt Kovac im kicker. Daher bleiben „gerade bei den Mahlzeiten die Handys kategorisch weg.“ Ebenso bei Busfahrten – Smartphones sind da „nicht erlaubt und nicht erwünscht“.

Saisonvorschau: Hertha BSC – vorsaisonale Krise mit Comunio-Potenzial
Saisonvorschau Hertha BSC: Brooks, Darida und Co. auf dem Prüfstand

Bei Hertha BSC stehen nach dem unnötigen Aus in der Europa-League-Quali bereits einige Akteure auf dem Prüfstand. Setzt Pal Dardai Stammspieler auf die Bank, könnten die Nachrücker zu Comunio-Schnäppchen werden.

weiterlesen...

Währen man in Frankfurt bewusst aufs Handy verzichtet, dürften in Wolfsburg derzeit die virtuellen Drähte glühen. Dort wurde Dante ja bekanntlich nicht in den Kader für das DFB-Pokalspiel berufen, stattdessen steht er wohl vor einem Medizincheck beim OGC Nizza.

Dieser soll angeblich am Sonntag stattfinden und die Wölfe würden angeblich 2,5 Millionen Euro kassieren. Dante soll in Nizza einen Vertrag bis 2019 unterschreiben.

Ilsanker als neuer Innenverteidiger?

Wo wir dann gerade bei Innenverteidigern sind: RB Leipzig ist seit Wochen und Monaten auf der Suche nach Verstärkung für den zentralen Abwehrbereich. Der Grund ist das Fitnessdefizit von Marvin Compper und daher hat man sich in Leipzig so seine Gedanken gemacht.

Schipplock, Gomez und Co.: Die Comunio-Perspektiven der letzten Bundesliga-Transfers
In der Bundesliga und beim Online-Manager Comjunio bald gemeinsam am Ball: Sulu und Schipplock von Darmstadt 98

Mario Gomez machte als zurückgekehrter Nationalstürmer in dieser Woche die größten Schlagzeilen. Die anderen vier Bundesliga-Transfers bieten allerdings mindestens ebenso viel Comunio-Potenzial.

weiterlesen...

Matthias Ginter war eine Idee. Der will aber, wenn er überhaupt wegdarf, zum VfL Wolfsburg. Dann war da noch Aleksandar Dragovic, an dem aber Bayer Leverkusen seit gefühlt einem halben Jahr mehr als nur gräbt. Zuletzt wurde Martin Hinteregger gehandelt, doch der kickt lieber mit den Salzburgern in der Champions League.

Allerdings ist das wohl nicht in Stein gemeiselt: „Er sagt öfter etwas, was drei Wochen später wieder völlig anders ist. Wenn er es sich überlegt, muss er mir aber schon genau erklären, warum er es jetzt anders sieht“, so der RB-Sportdirektor Ralf Rangnick im kicker.

Da man bei RB derzeit also nur warten kann, muss man sich den Innenverteidiger eben selbst basteln. So verteidigt derzeit Mittelfeldspieler Stefan Ilsanker an der Seite von Willi Orban. Ob das ein Zukunftsprojekt ist, muss allerdings abgewartet werden. Dabei hat der Österreicher bereits in der vergangenen Saison bewiesen, dass er diese Position spielen kann. Doch Rangnick plant dort wohl anders: „Ich glaube aber nicht, dass es seine 1A-Position ist.“

Du möchtest auch Comunio-Manager werden? Hier entlang!

Autor: Florian Schimak

Alle Beiträge von Florian Schimak »