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Eine Drittliga-Verpflichtung könnte sich für Eintracht Frankfurt als Glücksgriff erweisen und beim VfB Stuttgart will ein Stehaufmännchen endlich durchstarten. Das sind die Gewinner des 17. Spieltags.
Ayoube Amaimouni-Echghouyab (Eintracht Frankfurt, 3.580.000, Sturm):
Er hätte die 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart beinahe verhindert: Ayoube Amaimouni-Echghouyab. Der Rechtsaußen markierte in der 80. Minute das zwischenzeitliche 2:2 mit einem präzisen Linksschuss. Es waren die ersten Einsatzminuten für den Marokkaner, der im Winter von der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim an den Main kam. Bis zum Sommer 2024 kickte der Linksfuß noch in der Oberliga für die SpVgg Erkenschwick.
Nun darf sich Amaimouni-Echghouyab auf der höchsten Bühne präsentieren. Für seine Schlussoffensive in Stuttgart erhielt der 21-Jährige acht Punkte im Managerspiel. In der 3. Liga verbuchte er 15 Assists in 18 Spielen. Gut möglich, dass die kriselnde Eintracht in den kommenden Wochen weiter von der Torgefahr des unbeschwert auftretenden Amaimouni-Echghouyabs profitieren wird.
Nikolas Nartey (VfB Stuttgart, 3,999.000, Mittelfeld)
Die Bundesliga ist um eine emotionale Geschichte reicher: Seit 2019 – dem Jahr, in dem Nikolas Nartey als hoffnungsvolles Talent zum VfB Stuttgart wechselte – schleppte sich der Däne von Verletzung zu Verletzung. Die Karriere des 25-Jährigen stand auf der Kippe. Nun hat sich Nartey mit dem 3:2-Siegtreffer gegen Frankfurt eindrucksvoll zurückgemeldet – und wird dafür mit zehn Comunio-Punkten belohnt.
Der zentrale Mittelfeldspieler will bei den Schwaben in seinem letzten Vertragsjahr noch mal angreifen. Die Rückendeckung des Vereins war ihm stets sicher. In der laufenden Bundesliga-Saison ist Nartey verletzungsfrei und stand bereits siebenmal in der Startelf. Ein fitter und beflügelter Nartey könnte sich noch als echtes Schnäppchen erweisen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt…
Linton Maina (1. FC Köln, 910.000, Sturm)
Es war Linton Mainas erster Startelfeinsatz seit November und der dritte insgesamt in dieser Saison. Beim 1:3 gegen den FC Bayern zahlte der gelernte Linksaußen das Vertrauen von Kwasniok auf der rechten Außenbahn mit einem tollen Solotor zurück. Zudem erledigte Maina viele Defensivaufgaben.
Der Topscorer der vergangenen Zweitligasaison hat seine Chance genutzt. Zum Rückrundenauftakt gegen Mainz dürfte Maina erneut das Vertrauen Kwasnioks genießen. Der 44-jährige Fußballlehrer wird das Momentum des schnellen Flügelspielers nutzen wollen. Gegen die Bayern sammelte Maina elf Comunio-Punkte. Bei einem Marktwert von nur 910.000 lohnt sich ein Geschäft.
Dzenan Pejcinovic (VfL Wolfsburg, 6.190.000, Sturm)
Dem 20-Jährigen ist der Durchbruch in der Bundesliga anscheinend gelungen. Fünf Scorerpunkte in den letzten drei Spielen lieferte Dzenan Pejcinovic unter Trainer Daniel Bauer – darunter einen Dreierpack gegen Freiburg und das einzige VfL-Tor beim 1:8 in München. Pejcinovic trifft derzeit auch, wenn die Wölfe verlieren.
Im Kellerduell gegen St. Pauli sorgte der deutsche U21-Nationalspieler mit dem 2:1 in der 88. Minute für den Befreiungsschlag und erhielt dafür neun Comunio-Punkte. Als nächstes empfängt Wolfsburg Tabellenschlusslicht Heidenheim – und damit die schlechteste Defensive der Liga. Der Linksfuß besitzt einen Marktwert von knapp sechs Millionen. Wer von seinem Momentum profitieren will, sollte jetzt zuschlagen.




























