Stefan Bell beim Heimspiel des 1. FSV Mainz 05 gegen den FC Augsburg.

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Ein Routinier blüht in Mainz auf, beim BVB läuft ein Offensivmann heiß, in Hamburg meldet sich ein Flügelspieler zurück und der FCA hat einen Punktelieferanten – vier Gewinner des Rückrundenstarts!

 

Stefan Bell (1. FSV Mainz 05, 3.170.000):

„Er ist ein Führungsspieler mit einer Art und Weise, die ansteckend ist“, sagte Mainz-Trainer Urs Fischer nach dem 3:1 am 19. Spieltag über Stefan Bell. Der Ur-Mainzer (seit 19 Jahren im Verein) ist unter dem Schweizer gesetzt, hat die vier Rückrundenpartien bis auf eine alle durchgespielt und dabei zwei Tore und einen Assist beigesteuert. Dabei profitierte er auch vom Fehlen von Andreas Hanche-Olsen.

Unter Ex-Coach Bo Henriksen sah das noch anders aus: Da startete Bell von zwölf Bundesliga-Spielen lediglich viermal und stand sogar zweimal nicht im Kader. In der Rückrunde sammelte er bislang satte 37 Comunio-Punkte, 14 davon beim 3:1 gegen Wolfsburg. Bell erlebt unter Fischer seinen zweiten Frühling. 

Julian Brandt (Borussia Dortmund, 11.990.000):

Im Formhoch befindet sich auch Dortmunds Julian Brandt, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und der aktuell mächtig Eigenwerbung betreibt. Seit dem 18. Spieltag schoss er jeweils ein Tor gegen St. Pauli und eines gegen Wolfsburg (beide Male zehn Comunio-Punkte), spielte drei von vier Partien fast über die volle Distanz. Einzig bei Union Berlin ließ Trainer Niko Kovac den Blondschopf auf der Bank schmoren.

Brandt holt im Schnitt 6,13 Punkte und besitzt einen leicht aufsteigenden Comunio-Marktwert. Der offensive Mittelfeldspieler hat in der vergangenen Saison bewiesen, dass mit ihm in der heißen Phase zu rechnen ist. An den finalen vier Spieltagen erreichte er sechs Scorerpunkte (zwei Tore, vier Vorlagen).

 

Bakery Jatta (Hamburger SV, 1.820.000):

Ihn hatte dagegen beim HSV keiner mehr auf der Rechnung: Rechtsaußen Bakery Jatta stand an den ersten zwölf Spieltagen nicht im Bundesliga-Kader, kämpfte sich erst mit dem Nordderby gegen Bremen wieder ins Aufgebot von Trainer Merlin Polzin zurück. Im Sommer wollten sich die Rothosen dem Vernehmen nach von dem 27-Jährigen, der noch einen Vertrag bis 2029 hat, trennen.

Seit dem Rückrundenauftakt läuft der Gambier von Beginn an auf, spielte gegen St. Pauli und Heidenheim sogar durch. Jatta zeigte sehr solide Leistungen. In den vier Spielen nach der Winterpause reichte es immerhin zu zwölf Comunio-Punkten. Doch Vorsicht: Mit der Rückkehr von Nicolas Capaldo könnte Jatta wieder der Bankplatz drohen.

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Eintracht Frankfurt kann wieder auf einen Toptransfer setzen. Beim FC Augsburg möchte sich ein Neuling direkt beweisen. Der FC St. Pauli freut sich über die wiedererlangte Form eines Comunio-Experten.

Alexis Claude-Maurice (FC Augsburg, 9.420.000)

Kürzlich wurde Alexis Claude-Maurice von der Bundesliga für sein Tor des Monats Januar gekürt. Der Franzose traf am 17. Spieltag gegen Union aus 25 Metern über die Unterkante der Latte ins Tor. Bei Comunio wurde er für die Spieltage 16-20 mit Bronze ausgezeichnet (46 Punkte).

Seinen Lauf konnte der Augsburger mit in die Rückrunde nehmen. Am 18. Spieltag netzte er gegen Freiburg, am 20. Spieltag folgten zwei Assists gegen St. Pauli. Claude-Maurice befindet sich unter Trainer Manuel Baum im Aufwind, spielte die letzten vier Partien allesamt durch. Der 27-Jährige holt 4,78 Punkte pro Spiel.