Welcher Comunio-Manager träumt nicht davon: Wenig Geld ausgeben, aber viele Punkte einsacken. Wir schauen uns Verteidiger mit einer guten Marktwert/Punkte-Relation an. Eine kleine Übersicht.

Jonas Hector (1. FC Köln)

In fast allen Rankings, in denen Comunioblog günstige, aber dafür ertragreiche Spieler vorstellt, ist der junge Kölner mit dabei – auch völlig zu Recht. Der Nationalspieler überzeugt in seiner ersten Bundesliga-Saison vor allem durch konstantes Niveau.

Kölns-Coach Peter Stöger setzte ihn in jeder der bisher 16 Partien ein, immer ging er über die volle Distanz.

Aus Comunio-Sicht besonders erfreulich: Nicht einziges Mal landete er im negativen Bereich – ein Indiz für seine Konstanz – egal, wie die Kölner als mannschaftliches Konstrukt agierten.

Die Stats: Hector holte sich bislang 59 Punkte. Pro Partie macht der 24-Jährige insgesamt 3,69 Zähler, wobei Hector in fremden Stadien 1,88-mal besser punktet als im RheinEnergie-Stadion.

Allerdings, und auch das gehört zur Wahrheit, hat der Außenverteidiger bereits fünfmal den Spieltag mit einem Nuller abgeschlossen. Dennoch: Beim Blick auf das Marktwert/Punkte-Verhältnis sollte einem jedem Manager das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Pro Punkt geben Comunio-Zocker lediglich rund 64.000 Euro aus. Insgesamt beläuft sich die Ablöse auf 3,7 Millionen Euro. Ein Schnapper, oder?

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Paul Verhaegh (FC Augsburg)

Der Ausgburger Kapitän ist die Konstante im Spiel der Fuggerstädter. Wie auch Jonas Hector stand Verhaegh in jeder der bisherigen Partien auf dem Platz, nur aufgrund einer Auswechslung beim 1:0-Erfolg über Hertha BSC fehlen im rund 20 Minuten zur „perfekten“ Einsatzzeit.

Verhaegh schnappte sich bislang 57 Punkte und ist damit sechstbester Verteidiger Comunios – wenn es nach den Zählern geht. Zweimal gab es Minuspunkte, zweimal verlor der FCA dann auch die Partie.

Apropos Partie: Pro Spiel schnappt der 31-Jährige 3,56 Punkte. Allerdings gibt es auch bei ihm eine größere Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtspunkten.

Auf heimischen Geläuf holt sich Verhaegh mal satte 3,32 Zähler mehr. Das mag aber vielleicht daran liegen, dass Augsburgs Elfmeterschütze vier seiner fünf verwandelten Strafstöße zu Hause verwandelte.

Doch auch bei ihm gilt: Die Marktwert/Punkte-Relation ist ein ziemlicher Genuss. Exakt 63.500 Euro legen Comunios Manager auf den Tisch, um einen Punkt zu generieren. Kann man mal machen.

Comunios Perlen im Abstiegskampf!

Stefan Bell (1. FSV Mainz 05)

Pech für den jungen Mainzer! Vor der letzten Partie der Hinrunde gegen den Meister aus München verletzte sich Stefan Bell am linken Knie. Bis dato funktionierte der Verteidiger wie ein Uhrwerk.

Beständig punktete der 23-Jährige und sorgte so für glückliche Manager. 55 Punkte aus 16 Partien, lediglich einmal gab es die gefürchteten Minuspunkte – bei der deutlichen 3:0-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.

Sonst gab es eigentlich immer richtig gute Zähler. So zum Beispiel zwischen dem 4. und 8. Spieltag, wo Bell einfach mal schlanke 24 Punkte einheimste, ohne ein einziges Tor geschossen zu haben.

Ähnlich wie bei Hector und Verhaegh gibt es pro Partie um die 3,5 Punkte. Auch ist die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsertrag (2,27) recht deutlich.

Eines steht fest: Mit der Verpflichtung von Bell kann nicht viel falsch gemacht werden. Das Gros seiner Zähler holt er sich über Leistung (erst ein Treffer), dazu ist der Marktwert von 3 Millionen Euro vollkommen in Ordnung.

Die Marktwert/Punkte-Relation? Pro Punkt müssen rund 55.000 Euro ausgegeben werden.

Uwe Hünemeier (SC Paderborn)

Geht das Aufstiegsmärchen bis zum Ende der Saison weiter? Wenn ja, dann hätte Kapitän Uwe Hünemeier einen gehörigen Anteil daran. Der ehemalige Dortmunder überzeugt in dieser Spielzeit als humorloser Verteidiger.

Noch besser: Wie auch schon in seiner gesamten Karriere ist der 28-Jährige immer wieder für einen Treffer – und für schöne Punkte -gut. Zweimal traf Hünemeier, 14-Mal wurde er eingesetzt, genauso oft von Comunio bewertet.

Dreimal gab es Minuspunkte – allerdings hat Paderborn keines dieser Spiele verloren. Insgesamt gab es für Hünemeier bisher 46 Zähler. Pro Partie gibt es 3,29 Punkte, wobei der Unterschied zwischen Heim- und Auswärtszählern beim Paderborner besonders auffällig ist.

Nicht zuletzt, weil er auswärts nur fünfmal bewertet wurde. Trotzdem: In der Bentele-Arena gab es 4,22 Punkte, in fremden Stadien gerade einmal 1,6.

Und dennoch: Zieht man zur Gesamtbetrachtung den Marktwert von 2,2 Millionen Euro heran, so ist Hünemeier nach wie vor ein echtes Schnäppchen. Nur rund 48.000 Euro verlangt der Transfermarkt Comunios, um einen Punkt von Kapitän des SCP zu erhaschen.

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Autor: Sebastian Schramm

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