Philipp Tschauner, Hannover 96, Jubel beim Sieg gegen Borussia Dortmund

Foto: ©imago/Team 2
Bereits im September fragten wir uns, wann der Höhenflug von Hannover 96 wohl schmerzlich enden würde. Inzwischen ist der November angebrochen und von einem Leistungseinbruch kann keine Rede sein – ganz im Gegenteil! Der Aufsteiger befindet sich weiterhin auf der Überholspur und tritt auch gegen große Gegner mit breiter Brust an – mit Erfolg! Die erfolgreichen Variablen und die größten Comunio-Punktehamster der Hannoveraner analysieren wir auf dem Comunioblog.

Hannover 96 findet sich in der Bundesliga-Tabelle aktuell auf Platz 4 wieder – dort würden wohl selbst die eigenen Fans nicht suchen, wenn sie die Leistung ihrer Jungs nicht aufmerksam verfolgt hätten. Der Aufsteiger schlägt sich wacker und hat eigentlich in allen Mannschaftsteilen prägende und sich bei Comunio lohnende Figuren vorzuweisen.

Der Keeper: Ein sicherer Rückhalt

Punktemäßig in jedem Fall gelohnt hat sich bis hierhin Aufstiegsheld Philipp Tschauner. Vor der Saison galt er zumindest nach Meinung der Medien als so gut wie abgesetzt, da mit Michael Esser (2 Millionen Euro Ablöse) ein nicht ganz günstiger weiterer Schlussmann verpflichtet wurde. Doch weit gefehlt: Philipp Tschauner ging als Nummer eins in die Saison und brillierte ein ums andere Mal. Nach zehn Spieltagen hat der 31-jährige bärenstarke 46 Punkte auf seinem Comunio-Konto und ist somit punktbester Spieler auf seiner Position – entsprechend seiner Zähler ist Tschauner aber auch der teuerste Torhüter im gesamten Spiel.

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Matthias Ginter (18 Jahre, 2 Tage): Man könnte meinen, hier wäre ein echter Torjäger am Start. Kurz nach seinem 18. Geburtstag ging es für den damaligen Freiburger los mit dem Toreschießen, am vergangenen Wochenende hat der heutige Gladbacher schon wieder zugeschlagen. Zwischen Ginters erstem und bislang letzten Bundesligatreffer liegen allerdings nur drei weitere. Und ein Weltmeistertitel. Auch nicht schlecht.

Die Abwehr: Im Verbund eine Festung

Direkt vor Keeper Tschauner spielt Hannover 96 je nach Gegner mit Dreier- oder Viererkette. Abwehrchef und zentrales Defensiv-Element ist dabei immer Salif Sane, mit 31 Punkten drittbester Hannoveraner bei Comunio. Beim jüngsten 4:2-Erfolg gegen den bis dato souveränen Tabellenführer Borussia Dortmund, die aktuell in einer Mini-Krise stecken, durften Oliver Sorg (2 Punkte) und Waldemar Anton (16 Punkte, bei Comunio im Mittelfeld gelistet) neben dem Senegalesen verteidigen. Etwas vorgezogen agierten Ostrzolek (10 Punkte) links und Korb (-10 Punkte) rechts. Gegen etwas defensivere Gegner wie Augsburg und Frankfurt ließ Breitenreiter jeweils mit einer Viererkette spielen, in der Zentrale lief wie gewohnt Sane auf und neben ihm durften Hübner (gegen Frankfurt) und Anton (gegen Augsburg) ran. Die Abwehr funktioniert meist souverän, lediglich neun Gegentore in zehn Bundesligapartien sprechen für sich – einzig und allein Rekordmeister Bayern München hat weniger Gegentreffer (7) kassiert.

Das Mittelfeld: Selten wirklich auffällig

Um das Mittelfeld des Aufsteigers ist es zumeist eher ruhig, die Akteure agieren solide, aber nur selten mit wirklichen Geniestreichen. Anders war dies am letzten Spieltag gegen Borussia Dortmund – mit langen Bällen aus dem Mittelfeld wurde die Abwehr der Borussen häufig spielend leicht ausgehebelt. Besonders Felix Klaus erwischte einen echten Sahnetag und wurde mit zehn Comunio-Punkten belohnt, womit er insgesamt bei 16 Punkten nach zehn Spieltagen steht. Bakalorz reiht sich ebenfalls bei 16 Comunio-Punkten ein, Neuzugang Schwegler hat zwei weniger (14).

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Platz 10: Lucas Alario | Bayer 04 Leverkusen | 7,91 Mio. | 16 Punkte | Bildquelle: Imago

Der Sturm: Schnelligkeit und Effizienz als Waffen

Der flexibel einsetzbare und breit aufgestellte Sturm ist neben der starken Defensive das Prunkstück im Hannoveraner Team. Ihlas Bebou beispielsweise, der im Sommer für fünf Millionen Euro Ablöse von den Fortunen aus Düsseldorf nach Hannover gewechselt ist, überzeugt bislang mit seiner Dribbelstärke und seiner enormen Schnelligkeit. Gegen Gegner wie Borussia Dortmund ist Bebou eine wahre Waffe, da er das schnelle Umschaltspiel im Schlaf beherrscht. Zwei Tore gelangen dem Togoer nach Vorlagen von seinen Sturmkollegen Jonathas und Harnik – mit den verdienten 16 Punkten aus dem BVB-Spiel steht der wendige Stürmer inzwischen bei 39 Comunio-Punkten. Neben dem Mann der Stunde haben sich auch schon seine Kollegen Harnik (25 Punkte), Füllkrug (10 Punkte) und Jonathas (10 Punkte) in die Torschützenliste in dieser Saison eingetragen – für einen Aufsteiger sind vier mehr oder wenige treffsichere Stürmer ein echtes Luxusproblem, schließlich können nie alle zur gleichen Zeit spielen. Doch gerade das ist der große Trumpf des Breitenreiter-Teams, da immer frische Torgefahr von der Bank ins Spiel gebracht werden kann.

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Autor: Markus Teschner

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