Wer setzt sich am Ende durch? Der BVB oder doch Schalke 04?

Foto: © imago / mika

The Trend is your friend. Wenn man danach geht, müssten die Knappen am Samstag gewinnen. Im Head-to-head der beiden Revierklubs Borussia Dortmund und FC Schalke 04 hat aber kein Team so wirklich die Nase vorne. Im Derby ist bekanntlich alles möglich. Der BVB und Königsblau im Comunio-Check.

Torhüter

Während Ralf Fährmann beim FC Schalke Kapitän, Rückhalt und uneingeschränkte Führungsfigur ist, hat Roman Bürki beim BVB nicht wirklich ein vergleichbares Standing. Der Schweizer steht seit Saisonbeginn im Fokus, patzte in der Königsklasse schwer und lieferte auch gegen den VfB Stuttgart eine ungewollte Slapstick-Einlage.

Bürki kann der BVB-Hintermannschaft aktuell nicht die Sicherheit geben, die sie eigentlich benötigt und so zieht sich die Verunsicherung durch die ganze Truppe. Zudem steht noch gar nicht fest, ob er nach seinem Knockout vom Dienstag überhaupt spielen kann. In Gelsenkirchen ist das ganz anders, dort macht Fährmann völlig unaufgeregt seinen Job. Nicht verwunderlich, dass er fast doppelt so viele Punkte geholt hat wie Bürki (40 vs. 22).

Fünf verliert: Hier drohen Gelbsperren
Aua: Bei Bell und Vogt tut´s öfter mal weh

Manager aufgepasst, ein paar von euren Jungs drohen in nächster Zeit DFB-bedingte Nullnummern. Wir zeigen, welche Spieler ihr am Wochenende besonders im Auge behalten solltet und für wen schleunigst ein Backup bereit stehen sollte.

weiterlesen...

Abwehr

Hier führt auch eine Schalker. Naldo gehört mit seinen 63 Comunio-Punkten zu den besten Verteidigern der Liga. Danach klafft bei Königsblau allerdings eine große Lücke, den mit Thilo Kehrer hat der nächstbeste Abwehrspieler schon knapp 20 Zähler weniger. Benjamin Stambouli, der zuletzt regelmäßig mit Naldo und Kehrer die Dreierkette bildet, kommt gar nur auf 26 Punkte.

Bei Borussia Dortmund bewegen sich die drei geplanten Stamminnenverteidiger auf ähnlichem Niveau. Bester ist Sokratis (47) vor Marc Bartra (42) und Ömer Toprak (40). Youngster Dan-Axel Zagadou kommt auf 25 Zähler. In Sachen Außenverteidiger führt auch ein Königsblauer, denn Basti Oczipka hat alleine fast so viele Punkte geholt (38), wie Lukasz Piszczek (32) und Marcel Schmelzer (8) zusammen. Allerdings haben die beiden BVB-Stars mit Verletzungen zu kämpfen.

Mittelfeld

Mit Nuri Sahin hat ein BVB-Star im Mittelfeld die Nase vorne (54), allerdings hat der Türke inzwischen seinen Stammplatz auf der Sechs an Julian Weigl (26) verloren, der nach seinem Sprunggelenksbruch wieder fit ist. Christian Pulisic (42) gewinnt den direkten Vergleich gegen Schalke-Star Leon Goretzka (41), der zuletzt allerdings einige Woche verletzungsbedingt fehlte und sich erst unter der Woche wieder zurückgemeldet hat.

Ansonsten bewegt sich kein Schalker in den Top20. Lediglich bei den Marktwerten kann Königsblau glänzen, dort bewegt sich nämlich Goretzka in den Top5 der Liga, während mit Pulisic lediglich ein BVB-Akteur in den Top10 der Marktwerte zu finden ist. Mario Götze und Weigl schaffen es in diesem Ranking immerhin unter die 15 Besten. 

Die teuersten Mittelfeldspieler im November

Bild 1 von 10

Platz 10: Naby Keita | RB Leipzig | 7,12 Mio. | 16 Punkte | Bildquelle: Imago

Sturm

Im Angriff kann der BVB ordentlich glänzen. Mit Pierre-Emerik Aubameyang und Maxi Philipp (beide 62) hat man gleich zwei Angreifer unter den Top 3, lediglich Robert Lewandowski hat bislang mehr Punkte geholt. Der beste Schalker im Sturm ist Guido Burgstaller auf Rang 24 mit 32 Punkten.

Bitter nur, dass Auba derzeit eine kleine Krise durchmacht, auch wenn er jetzt in der Champions League am Dienstag gegen die Spurs traf – in der Liga ist der Gabuner seit drei Spielen ohne Treffer, was für einen Mann seines Kalibers eine halbe Ewigkeit ist.

Die teuersten Stürmer im November: Kampf der Giganten
Arjen Robben und Robert Lewandowski vom FC Bayern München

Traditionell sind Stürmer die besten Spieler bei Comunio. In dieser Saison hat sich das etwas verschoben, doch der beste Akteur ist immer noch ein Angreifer - und der hat im Ranking der teuersten Stürmer einen gewaltigen Vorsprung.

weiterlesen...

Das Revierderby hat ja bekanntlich seine eignen Gesetze, insofern spielen Form und Comunio-Punkte gar keine große Rolle in den anstehenden 90 Minuten. Wenn Königsblau auf Schwarz-Gelb trifft, dann zählt das, was davor war nicht mehr. Mit einem Sieg würde Schalke die Konkurrenten aus Lüdenscheid in der Tabelle bis auf sechs Punkte distanzieren – das wäre dann mehr als eine kleine Ohrfeige. Man darf also gespannt sein, ob die BVB nun das Ruder rumreißen wird. Bei einer heftigen Niederlage dürfte der Trainerstuhl Peter Bosz mehr als nur anfangen zu wackeln.

Auf der anderen Seite könnte der BVB mit einem Sieg und ein wenig Glück auf Platz zwei in der Tabelle springen. Und das Wort Krise wäre Vergangenheit. Das ist ja gerade das Schöne am Revierderby. 

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Florian Schimak

Alle Beiträge von Florian Schimak »