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Pascal Köpke hat sich – nachdem der Stürmer bei der Hälfte der Bundesliga gehandelt wurde – entschieden: Hertha hat das Rennen gemacht und darf sich auf einen entwicklungsfähigen Stürmer freuen. Wir schauen mal drauf!
Position: Köpke und Klinsmann in einem Team, das hätte vor 25 Jahren in Berlin wohl für Ekstase gesorgt, 2018 reicht diese Konstellation nur noch für lahme Gags und müde Texteinstiege, zumal Klinsmann im Tor steht und Köpke stürmt. Jonathan Klinsmann hat jedoch deutlich schlechtere Karten auf Einsatzzeiten als Köpke-Junior Pascal, der mit der Empfehlung von zehn Zweitligatreffern in der abgelaufenen Saison aus Aue kommt und sich als Torjäger an vorderster Front in der Bundesliga etablieren soll.
Bisherige Karriere: Obwohl noch jung an Jahren, kann Köpke auf eine stattliche Anzahl an Stationen im Seniorenbereich blicken: Hertha BSC ist nach der Spielvereinigung Unterhaching, einer erfolglosen Zweitliga-Halbserie beim Karlsruher SC und Erzgebirge Aue bereits der vierte Verein in der Profilaufbahn des 22-Jährigen, der zehn Jahre in der Jugend des 1.FC Nürnberg ausgebildet wurde.
Und könnte sich der Stürmer jeden Verein in die Vita schreiben, bei dem er in der laufenden Sommerpause schon gehandelt wurde, es wäre wohl schon zweistellig. Zuletzt hatte Köpke schon in Hannover zugesagt, sogar ein Termin für den Medizincheck war wohl schon vereinbart, bevor Köpke senior für den Filius doch noch absagte und der stattdessen in Berlin unterschrieb. Stringenter als die Vereinssuche verlief dagegen immerhin die Entwicklung des Neu-Berliners, stringent ging es aufwärts, von der Dritten Liga (Unterhaching, Erzgebirge Aue) in die zweite (jeweils zehn Tore in zwei Saisons hintereinander für Aue) und jetzt der Schritt ins Oberhaus.































