Die Bank des FC Bayern ist stark besetzt.

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„Spieler des FC Bayern kosten nur unnütz viel Geld und außerdem rotieren sie nur…“. Solche Sätze bekommt man zu hören, wenn man sich mit seinem Kumpel über die Bayern in Sachen Comunio unterhält. Doch es gibt auch den einen oder anderen Akteur, bei dem es sich lohnt, ein bisschen mehr zu investieren. Denn jetzt fängt die Bayern-Saison eigentlich erst richtig an.

Juan Bernat (Abwehr, 1,69 Mio., 10 Punkte)

Der kleine Spanier ist sowas wie der Pechvogel beim FC Bayern. In der Sommervorbereitung hatte er sich das Syndesmoseband gerissen, um sich im Anschluss im Herbst mit muskulären Problemen herumzuschlagen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Bernat lediglich auf drei Spiele kommt – wovon er lediglich eins (beim 4:2 über Bremen) über 90 Minuten zum Einsatz kam.

Jetzt ist auch nicht davon auszugehen, dass David Alaba in ein Leistungsloch fällt und Bernat zum absoluten Stammspieler wird, doch nun beginnen die heißen Monate beim FC Bayern. Kommenden Woche steht das Viertelfinale im DFB-Pokal an, dann geht’s gegen Besiktas im Achtelfinale der Champions League weiter. Daher wird Jupp Heynckes seine Stars für dieses Highlight in der Liga schonen, zumal selbst die U14 des Rekordmeisters vermutlich den 16-Punkte-Vorsprung nicht mehr verspielen würde.

Also dürfte Bernat nun in der Liga das eine oder andere Mal häufiger zum Einsatz kommen. Und bei einem Marktwert von nicht einmal zwei Millionen lohnt sich das in jedem Fall.

Wechsel zum Konkurrenten: Die neuen Perspektiven von Bruun Larsen, Friedl, Thommy, Brekalo und Bussmann
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Während Schwergewichte wie Wagner oder Terodde mit einem Transfer innerhalb der Liga eher eine Stufe nach oben geklettert sind, wollen sich Jacob Bruun Larsen, Marco Friedl, Erik Thommy und Josip Brekalo mit einem Schritt zurück akklimatisieren. So steht es um ihre Perspektiven.

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Sebastian Rudy (Mittelfeld, 2,92 Mio., 44 Punkte)

Zu Saisonbeginn hatte Rudy fast noch so etwas wie einen Stammplatz unter Carlo Ancelotti. Durch die Versetzung von Javi Martinez ins defensive Mittelfeld, kommt der Nationalspieler nun aber immer seltener zu Spielanteilen. Lediglich, wenn Javi mal angeschlagen ist, bekommt Rudy seine Chance. So wie zuletzt gegen Hoffenheim.

Da Martinez im System von Jupp eine derart wichtige Rolle spielt, wird er den Spanier in den kommenden Monaten in der Liga des Öfteren schonen – und somit könnte nun Rudys Zeit kommen. Zumal der Mittelfeldmann ja auch noch um ein WM-Ticket kämpft. Und das bekommt er eher nicht auf der Bank.

Ein weiterer Grund, warum man über Rudy nachdenken sollte: Sein Marktwert.

Die zehn besten Bayern der Hinrunde 17/18

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Platz 10: Jerome Boateng, Abwehr, 52 Punkte in 9 Spielen | Bildquelle: Imago

Sandro Wagner (Sturm, 4,52 Mio., 59 Punkte)

Ein Glück hat Sandro die Stellenausschreibung gelesen und ist daher nicht sauer, dass er in den ersten drei Spielen in diesem Jahr noch nicht in der Startelf stand. Wäre ja auch ziemlich blöd. Aber Wagner wusste, worauf er sich einließ und kann seine Position auch sehr gut einschätzen. Hinter Lewandowski ist er ganz klar die Nummer zwei.

Und dennoch sollte man über einen Kauf des Stürmers nachdenken. Zum einen hat Lewy immer mal wieder Probleme mit der Patellasehne. Zum anderen: In den drei Teilzeiteinsätze und knapp 30 Minuten, die Wagner nun erst für den FC Bayern absolvierte hat, holte der Nationalstürmer bereits 15 Punkte. Macht also 0,5 Punkte pro Spielminute. Man stelle sich einmal vor, Wagner würde 90 Minuten ran dürfen…

Comunio-Highlights der Woche: Irgendwie alles nicht so geil
Yevhen Konoplyanka ist kein eiskalter Knipser.

Der BVB erinnert momentan an die New Yorker Bronx der 80er und beim VfB hat man nach zwei erfolglosen Spielen festgestellt, dass unter dem Trainerstuhl eine sehr kurze Zündschnur lag. Konoplyanka mag Frank Mill und Sane wäre gern cool.

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Rafinha (Abwehr, 2,89 Mio., 48 Punkte)

Der Brasilianer ist so etwas wie der Lieblingsschüler von Heynckes. Seit Jupp wieder da ist, kam Rafinha in fast jedem Spiel zum Einsatz. 14 bewertete Einsätze ist eigentlich kein Wert für einen Ergänzungsspieler. Wenn dieser dann auch noch beim FC Bayern spielt und nicht einmal drei Millionen kostet, sollte man als Comunio-Manager eigentlich sofort zuschlagen.

Also, worauf wartet ihr noch?

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Autor: Florian Schimak

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