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Beim Hamburger SV läuft’s – mal wieder – nicht wirklich rosig in dieser Spielzeit. Einem ordentlichen Start folgte eine Sieglosserie. Inzwischen hat der HSV sich auf Rang 15 eingependelt – mit zwei Zählern Vorsprung auf den heißgeliebten Relegationsplatz. Doch sind die Jungs von der Elbe aktuell wirklich so schlecht? Comunio macht den Check.
Tor
Hier hat sich in der Sommervorbereitung Christian Mathenia den Stammplatz erkämpft, Neuzugang und U21-Europamiester Julian Pollersbeck bleibt nur der Platz auf der Bank. Doch anstatt den Kampf anzunehmen, machte Pollersbeck einen auf beleidigte Leberwurst und bot sich nicht einmal mehr im Training an.
So kam es, dass Tom Mickel zwischenzeitlich sogar die Nummer zwei war und Pollersbeck nicht mal einen Platz im 18-Mann-Kader hatte. Für Mathena bedeutete das natürlich Sicherheit, denn er hatte seinen Platz zwischen den Pfosten sicher. Vielleicht ein wenig zu sicher, denn gegen Mainz patzt er böse. Inzwischen hat er sich aber wieder gefangen und zuletzt 18 Zähler aus den letzt vier Partien geholt.
Abwehr
Hier ist Kyrgiakos Papadopoulos der uneingeschränkte Chef. Nicht nur in Sachen Comunio (34 Punkte) ist er der konstanteste Akteur beim HSV in der Defensive. Neuzugang Mergim Mavraj, der zwischendurch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, stabilisiert sich jetzt erst so langsam. Zwischenzeitlich ließ Markus Gisdol den HSV sogar mit Dreierkette agieren, doch inzwischen ist er wieder zum bewährten 4-2-3-1-System zurückgekehrt.
Gotoku Sakai (-2), der immer häufiger im Mittelfeld eingesetzt wird, floppt ähnlich wie Dennis Diekmeier. Positive Ansätze zeigte zuletzt Douglas Santos auf der Linksverteidigerposition. Rick van Drongelen benötigt mit seinen 1 Jahren noch etwas Zeit, Bjarne Thoelke wird nach langer Verletzungspause jetzt erst wieder fit und war bislang noch keine Option.
































