Spieler, die aus der zweiten in die erste Liga wechseln oder mit ihrem Verein aufsteigen, sind bei Comunio besonders interessant: Sie sind meist preiswert und auch als Underdog oft gut für viele Punkte. Fünf Zweitliga-Kicker to watch.  

Spieler: Marcel Risse
Verein: 1. FC Köln
Position: Mittelfeld

Der 1. FC Köln wird in den nächsten Wochen den Aufstieg in die Bundesliga klar machen, daran besteht wohl kaum noch ernsthafter Zweifel. Und mit dem Verein steigt auch eine Reihe interessanter Fußballer in die höchste deutsche Spielklasse auf – auch mit Blick durch die Comunio-Brille.

Da wäre zum Beispiel Marcel Risse. Der 24-Jährige hat in der laufenden Saison 25 von 28 Spielen bestritten, dabei hat er als Rechtsaußen acht Tore geschossen – ebenso viele wie Patrick Helmes – und zwei vorbereitet. Man sieht: Risse ist gleich in seiner ersten Saison für die Kölner zum Leistungsträger heran gewachsen; er hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass der FC in der nächsten Saison wieder auf der großen Bühne vorspielen darf.

Und die erste Liga ist für Risse kein Neuland: 79 Bundesligaspiele für Nürnberg und Mainz gehen auf das Konto des gebürtigen Kölners, der bei Bayer 04 Leverkusen zum Profi wurde.

Freilich ist Marcel Risse nicht der einzige Köln-Profi, auf den Comunio-Manager ein Auge werfen sollten. Patrick Helmes, Anthony Ujah, Adam Matuschyk, Miso Brecko und Co. sind allesamt interessante Personalien.

 

Spieler: Zoltán Stieber
Verein: SpVgg Greuther Fürth
Position: Mittelfeld

In der letzten Saison lief es für ihn nicht besonders rund, aber in der laufenden Spielzeit dreht er voll auf: Zoltán Stieber. 27 von bisher 28 Bundesliga-Spielen hat der 25-jährige Mittelfeldspieler bisher bestritten, dabei sind ihm acht Tore und zehn Vorlagen gelungen. Aufgerundet war Stieber damit an jedem dritten Tor der Fürther beteiligt!

Da liegt es auf der Hand, dass die Spielvereinigung es zu großen Teilen ihm zu verdanken hat, dass der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga nach aktuellem Stand durchaus realistisch ist.

Der Vertrag des flinken Ungarn mit dem starken linken Fuß läuft bei der SpVgg noch bis Sommer 2016. Sollte er unverletzt bleiben und Fürth aufsteigen, ist er ein klarer Comunio-Kauftipp.

Außerdem zu beobachten bei der SpVgg Greuther Fürth: Niclas Füllkrug, der nach seiner Ausleihe im Sommer wieder zu Werder Bremen zurückkehren wird. In 19 Spielen für die Fürther schoss der 21-jährige Mittelstürmer sechs Tore und bereitete ein weiteres vor. Sein persönliches Highlight im Dress der Fürther dürfte der 2. November 2013 gewesen sein, als er beim 6:2-Auswärtssieg seiner Mannschaft gegen Erzgebirge Aue alleine vier Buden beisteuerte – darunter auch ein lupenreiner Hattrick innerhalb von zwölf Minuten in der ersten Halbzeit. Du kannst dich freuen, Werder!

Noch nie von Comduo gehört? Dann wird’s aber Zeit!

Spieler: Mahir Saglik
Verein: SC Paderborn 07
Position: Sturm

Wer hätte gedacht, dass der gute Mahir Saglik noch mal so aufdreht? Der mittlerweile 31-Jährige führt aktuell die Torschützen-Tabelle der zweiten Liga mit 14 Toren aus 23 Spielen an.

Für seinen Heimatverein SC Paderborn ist er in dieser Saison eine Waffe – und das macht sich auch im Gesamt-Classement der Liga bemerkbar: Mit 49 Punkten residieren die Paderborner sechs Spieltage vor Saisonende auf Platz drei, dem Relegationsplatz. Vom 1. FC Kaiserslautern auf Platz vier trennen den SCP sechs Punkte, die SpVgg Greuter Fürth hat wie Paderborn 49 Punkte und der 1. FC Köln hat mit 55 Punkten die Zweitliga-Meisterschaft quasi schon gebucht.

Sollte Paderborn der Aufstieg in die Bundesliga gelingen, könnte Mahir Saglik, der in seiner Karriere schon bei etlichen deutschen Klubs unter Vertrag stand, bei Comunio einen Versuch wert sein. Immerhin: Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2016 – der SC Paderborn plant seine Tore also auch in Zukunft fest ein.

Bei einem vermutlich sehr geringen Einstiegs-Marktwert sollte man früh zuschlagen. Schaden kann es schließlich nicht, einen solchen Stürmer in der Hinterhand zu haben – gegebenenfalls auch als Backup für einen Star-Stürmer.

U-23-Mannschaften der Profi-Teams: Die Pros und Contras

Mit der Bekanntgabe des DFB, dass Profi-Mannschaften nicht mehr zwingend eine U-23-Mannschaft haben müssen, starteten die Diskussionen über die Vor- und Nachteile der Zweitvertretungen. Die Comunioblog-Autoren Helge Winter (Pro) und Tim Habicht (Contra) wägen ab.

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Spieler: Fin Bartels
Verein: FC St. Pauli
Position: Mittelfeld

Für den FC St. Pauli wird es im Schlussspurt der Saison ganz schwierig, sich noch in die Aufstiegszone zu wuchten, aber nicht unmöglich. Auf Platz fünf der Tabelle hat der Kiez-Klub aktuell sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, auf den es auch der punktgleiche 1. FC Kaiserslautern noch abgesehen hat.

Einer in den Reihen des FC St. Pauli, nämlich Fin Bartels, wird in der kommenden Saison aber trotzdem in der Bundesliga spielen. Zumindest, wenn der SV Werder Bremen die Klasse halten sollte, wovon man im Moment ausgehen darf.

Ablösefrei wird Bartels, nebenbei bemerkt bester Torschütze des FC St. Pauli, nach der Saison vom Kiez an die Weser wechseln, wo er mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet wird. So sehr sich die Hamburger ärgern, so sehr freuen sich die Bremer. Denn Bartels gehört zu den stärksten Offensivkräften in der zweiten Liga.

25 Spiele, sieben Tore, fünf Vorlagen – das ist die Quote des 27-jährigen Rechtsfußes, der in der laufenden Saison beim FC St. Pauli schon so ziemlich jede Position im offensiven Mittelfeld eingenommen hat: links, rechts oder in der Mitte – Bartels kann überall spielen. Aktuell laboriert er an einem Riss in der Kniescheibe, den er sich im Spiel gegen den FC Ingolstadt zugezogen hat. Seine Rückkehr wird Mitte April erwartet.

 

Spieler: Marco Stiepermann
Verein: FC Energie Cottbus
Position: Sturm

Marco Stiepermann und seinen aktuellen Arbeitgeber könnten in der kommenden Saison nicht nur eine, sondern gleich zwei Ligen trennen. Denn so, wie es im Moment aussieht, wird Energie Cottbus, derzeit Tabellenletzter in der zweiten Liga, in die dritte Liga absteigen. Und bei Stiepermann deutet sich ein Wechsel in die Bundesliga an.

In 25 Spielen für Energie hat der 23-jährige, 1,90 Meter große Stiepermann fünf Tore geschossen und neun vorbereitet. An 14 von insgesamt 32 Toren seiner Mannschaft war er damit direkt beteiligt!

Angeblich haben sich Werder Bremen, der 1. FC Köln und Eintracht Braunschweig um seine Dienste beworben. Stiepermann selbst sagte zuletzt, dass er gerne den nächsten Schritt wagen und in die Bundesliga wechseln würde – die Möglichkeit dazu wird sich ihm wohl im Sommer bieten.

Im Falle eines Abstiegs des FC Energie wäre er sogar ablösefrei zu haben, sein Vertrag in der Lausitz liefe bei Klassenerhalt noch bis 2015.

Haben wir wen vergessen? Dann postet Eure Players to watch aus der zweiten Liga in den Kommentaren!

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Autor: Marcus Erberich

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