Foto: © imago images / Steinsiek.ch
Der SC Freiburg hat zwei Spieler mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis in seinen Reihen. Mainz 05 freut sich auf ein Comeback. In Gladbach befindet sich ein etablierter Leistungsträger in Topform.
Philipp Lienhart (SC Freiburg, Abwehr, 4.170.000)
Ungeachtet der 1:2-Heimniederlage des SC Freiburg gegen Union Berlin lässt sich konstatieren: Die Breisgauer präsentieren sich seit dem 20. Spieltag defensiv äußerst stabil. Dies lässt sich auch an den Comunio-Punkten der Abwehrspieler ablesen.
Im Vergleich zu den Punktehamstern Matthias Ginter (6,05 Mio.) und Kiliann Sildillia (4,84 Mio.) kommt Philipp Lienhart mit 4,17 Millionen dabei noch relativ günstig daher. Für die letzten sieben Spiele stehen bei ihm durchschnittlich 4,86 Punkte zu Buche. Wir würden vor allem aufgrund der mittelfristigen Verlässlichkeit auf den Innenverteidiger vom SC Freiburg setzen.
Lucas Höler (SC Freiburg, Sturm, 3.640.000)
In der Offensive hakt es beim SC Freiburg da schon etwas mehr. Mit 37 Treffern weist man den siebtschlechtesten Wert der Liga auf. Nur sieben Stürmertore sind in der aktuellen Spielzeit bisher zu verzeichnen. Wären es mehr, stünde man wohl schon auf den Europapokalplätzen.
Um noch ins internationale Geschäft einziehen zu können, müssen die Stürmer des SC Freiburg in den letzten Spielen noch einmal aufdrehen. Lucas Höler machte dafür schon einmal einen Schritt in die richtige Richtung.
Zum einen platzte am Wochenende beim 30-Jährigen der Knoten, zum anderen fuhr er in den vergangenen fünf Partien 24 Punkte ein. 3,64 Millionen bieten vor dem Endspurt einen guten Einstiegspreis für den Offensivarbeiter des SC Freiburg.
Nico Elvedi (Borussia M’gladbach, Abwehr, 5.220.000)
Treffen wird der SC Freiburg im Kampf um die internationalen Ränge im direkten Duell in zehn Tagen auf Borussia Mönchengladbach. Aktuell blicken die Fohlen auf drei Siege aus vier Spielen zurück. Nico Elvedi konnte dabei satte 23 Punkte auf sich vereinen. Beim 1:0 gegen Leipzig am Wochenende waren es 8.
Das Momentum hat der Schweizer also auf seiner Seite. Zum einen rückt damit sogar die Champions League in Reichweite, zum anderen kann sich der Innenverteidiger mal wieder für einen Topklub ins Gespräch bringen.
Die Wechselgerüchte dürften bei ihm wie in jeder Transferperiode im Sommer wieder Fahrt aufnehmen. Vorher allerdings kann der 28-Jährige noch für Comunio-Punkte sorgen. Auf Topniveau befindlich sind 5,22 Millionen angemessen.
Dominik Kohr (Mainz 05, Abwehr, 4.230.000)
Eine Empfehlung mit etwas Vorlauf stellt Dominik Kohr dar. Der zum Abwehrspieler umfunktionierte ehemalige Sechser fehlt nach bereits zwei Gelbsperren nun nämlich noch einmal wegen einer Roten Karte. Abseits der Sperren gibt es beim Aggressiv-Leader von Mainz 05 allerdings nicht viel zu meckern. Mit 105 spielt Kohr eine sehr gute Saison.
Dass der 31-Jährige momentan für 4,23 Millionen zu haben ist, sollten Comunio-Manager als Chance sehen – und spätestens ab dem kommenden Wochenende zuschlagen. Vor seiner Sperre waren es am Peak 7,35 Millionen. Besonders die Bilanz vor dem Platzverweis liest sich mit 5, 9, 7, 5 und 14 Zählern herausragend.