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Für den Endspurt haben wir im mittleren Preissegment noch einmal vier Kandidaten für alle Positionen, die euch an den drei letzten Spieltagen noch einmal ordentlich Punkte bescheren werden.

Stand der Marktwerte: 3.5.2021

Jonas Hector (1. FC Köln, Mittelfeld, 5,72 Mio, 64 Punkte)

Der Kölner Kapitän bleibt einfach viel zu billig. Das mag zum einen daran liegen, dass ihm zuletzt Ondrej Duda die Show gestohlen hat, zum anderen mag der ein oder andere Manager wohl mit einem Kölner Abstieg rechnen und sich so möglichst zeitnah von seinen FC-Spielern zu trennen, bevor der Preisverfall droht. 

Aber eines ist sicher: An den letzten drei Spieltagen wird Hector ohne Zweifel sein letztes Hemd geben. Denn weder ein Abstieg noch ein Vereinswechsel passen in die Pläne des mit Abstand wichtigsten Kölner Spielers. Seit dem 24. Spieltag hat er sagenhafte 55 Punkte geholt. Und es wird ganz sicher noch eine zweistellige Anzahl dazukommen.


Ramy Bensebaini (Borussia Mönchengladbach, Abwehr, 5,61 Mio. 75 Punkte)

Bensebaini kam nicht besonders gut in die Saison, doch nun scheint der Algerier einiges nachholen zu wollen. Zum einen ist er verletzungsfrei, zum anderen hat er seine Torgefahr, und sei es nur durch Elfmeter, wiederentdeckt. Kein Abwehrspieler – mit Ausnahme von Mats Hummels – hat an den letzten fünf Spieltagen besser gepunktet. Aber: Hummels kostet mal eben glatte drei Millionen mehr. 

Mit Bensebaini dürfte man auch nächste Saison noch viel Freude haben. Mit etwas Glück darf er im von Hütter präferierten 3-4-2-1 soagr etwas weiter vorne agieren. Das würde ihn mittelfristig noch wertvoller machen. 

Exequiel Palacios (Bayer Leverkusen, Mittelfeld, 5,24 Mio. 25 Punkte)

Wir bleiben am Rhein: Über den Status des Geheimtipps ist der Argentinier längst hinausgewachsen. Die Zahlen sind für einen Sechser schlicht überragend: 3,57 Punkte pro Spiel macht Palacios, dank seiner Lauf- und Zweikampfwerte und seines cleveren Passspiels. Neun Punkte machte er auch ohne Tor gegen Frankfurt. 

Inzwischen hat er ganz klar auch Charles Aranguiz den Rang abgelaufen. Eine spannende Frage bleibt die, wer in Leverkusen nächstes Jahr auf der Trainerbank sitzt. Palacios zumindest hat sich als erste Option auf der Sechs in den Vordergrund gespielt und hat das Potenzial auf eine große Zukunft. 

Die formstärksten Stürmer: Geduld wird belohnt!

Zwei teure Problemkinder versöhnen gegen Ende der Saison noch einmal ihre Comunio-Manager. Das sind die punktbesten Stürmer der letzten fünf Spieltage.

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Milot Rashica (Werder Bremen, Sturm, 4.030.000, 51 Punkte)

Für Werder werden es knallharte drei Spiele gegen Leverkusen, Augsburg und Gladbach, die nun folgen. Wenn ein Spieler aber in der Lage ist, den Unterschied auszumachen, dann natürlich Rashica, dessen Preisschild zum einen so niederig ist, weil er diese Saison unter seinen Erwartungen blieb und weil er im Pokal gegen Leipzig zuletzt aufgrund muskulärer Probleme passen musste.

Am 32. Spieltag dürfte er wieder bereit stehen und wenn er so weiter macht, wie zuletzt, dann dürfen sich alle Manager, die auf ihn setzen, ziemlich sicher über eine gute Punkteausbeute freuen: Rashica traf in den letzten vier Spielen zweimal und holte dabei 21 Punkte. 

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Autor: Karol Herrmann

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